PCOS hat nicht nur einen komplexen Namen. Es ist auch nicht leicht zu verstehen, denn es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild bei Betroffenen. Die Wissenschaft weiß nur eines: Immer trifft es Frauen im gebärfähigen Alter. Selbst Mediziner haben manchmal Schwierigkeiten, das Syndrom zu erkennen. Wir widmen dem PCOS dennoch einen ganzen Text, weil Betroffene sehr darunter leiden. Verständlich, schließlich kann PCOS sogar zur Unfruchtbarkeit führen. Daher wollten wir wissen, ob und wie CBD in dieser belastenden Situation eine Erleichterung bringen kann.

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Was bedeutet PCOS genau?

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (abgekürzt wird nach der englischen Bezeichnung: Polycystic Ovary Syndrome) ist eigentlich eine Störung des Hormonhaushalts der erwachsenen Frau. Sie bildet dann zu viele männliche Hormone aus. Wir reden dabei von Androgenen. Zu ihnen zählt vor allem das berühmte Testosteron, aber auch weitere Hormone, die in dieser Anzahl im weiblichen Körper nicht normal sind.

Syndrom nennt sich das Ganze, weil es eine Vielzahl an Symptomen vereint. Darum sieht PCOS bei jeder Frau ein bisschen anders aus. Auch die Auswirkungen sind nicht immer gleich, woraus sich die Schwierigkeiten bei der Diagnose erklären. Das wiederum führt dazu, dass die Statistik ein Problem bekommt, denn die Zahl der Betroffenen lässt sich nur schätzen. An PCOS leiden vermutlich bis zu 15 % aller Frauen weltweit.

Symptome und mögliche Ursachen von PCOS

Die möglichen Ursachen sind individuell. Dabei kann es sich um Vererbung handeln, doch auch der Ernährung und Lebensweise wird neuerdings mehr Einfluss zugeschrieben. Umweltfaktoren tragen vermutlich auch ihr Teil dazu bei.

Was geschieht genau: Namengebend ist die Bildung vieler einzelner Zysten in den Eierstöcken. Diese entstehen, da der Eisprung aufgrund der Hormonstörung nicht dem normalen Schema folgt. Infolgedessen werden die Eierstöcke immer größer, was im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit führt.

Weitere Begleiterscheinungen sind Zyklusveränderungen und Schmerzen im Beckenbereich. So etwas sollte daher nie auf die leichte Schulter genommen werden. Es braucht im Gegenteil immer einen Arzt für eine gründliche Untersuchung!

Weitere Symptome von PCOS:

  • Haare: verstärktes Wachstum von Barthaaren wie beim Mann, ebenso Kahlwerden
  • Haut: Probleme mit Akne
  • Stimmung: Schwankungen, Depressionen
  • Schlaf: Störungen, anlasslose Müdigkeit
  • Kopf: vermehrtes Kopfweh

 

Diese Erscheinungen mögen vergleichsweise harmlos erscheinen. Hält das Syndrom aber jahrelang an, entwickeln sich diverse weitere Probleme.

 

Als Folgeerscheinungen gelten unter anderem:

  • Störungen des Insulinhaushaltes: Insulinresistenz oder Hyperinsulinismus, Diabetes
  • Hyperandrogenismus: zu hohe Werte bestimmter männlicher Hormone
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Bluthochdruck
  • Übergewicht mit weiteren Folgeerkrankungen
  • Karzinome
  • Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion

 

Wer je erfolglos versucht hat, mithilfe aller möglichen Diäten sein Übergewicht in den Griff zu bekommen, kann sich die psychische Belastung durch PCOS gewiss vorstellen.

Polyzystisches Ovar-Syndrom: Kann CBD helfen?

Als Verantwortlicher für PCOS gilt das endokrine System in unserem Körper. Es reguliert vieles, eben auch die Hormone, deren Produktion und ihre Verarbeitung. Wenn es nicht richtig funktioniert, kommt es zu gewissen Symptomen. Dann entsteht unter anderem PCOS.

Hilft CBD bei PCOS?

Dieses System ist aber nur eines von vielen Systemen. Es gibt weitere, und jedes davon hat eine andere Funktion. Sie alle müssen perfekt zusammenspielen, um uns gesund zu erhalten.

Seit wenigen Jahren kennen wir ein besonders wichtiges dieser Systeme, das Endocannabinoidsystem (ECS). Wie der Name schon sagt, arbeitet es mit Cannabinoiden, das sind die Wirkstoffe im Hanf. Es gibt sie aber auch in unserem Körper (endo = innen). Wir können uns das als eine Art Kontrollsystem vorstellen, welches in alle erdenklichen körperlichen Prozesse nachträglich eingreifen kann. Sobald klar wird, dass etwas schiefläuft, reguliert das ECS nach. Das geschieht mithilfe eines komplexen Systems aus Rezeptoren, Enzymen und körpereigenen Cannabinoiden.

Wenn allerdings auch das ECS nicht richtig funktioniert, kann es seine Aufgabe nicht mehr erfüllen. Das Ergebnis ist Krankheit.

In den letzten Jahren erkennt die Wissenschaft immer mehr die Bedeutung des ECS und forscht intensiv dazu, auch zur möglichen Rolle in Bezug auf PCOS (1). Abbildung 2 der zitierten Quelle zeigt anschaulich, wie PCOS entstehen könnte. Beteiligt sind das endokrine System, der Metabolismus und das ECS. Dessen Fehlfunktion könnte durch ein Übermaß eines bestimmten körpereigenen Cannabinoids entstehen, das wir Anandamid nennen (AEA). Das wiederum ruft Hyperinsulinismus oder Insulinresistenz hervor. Infolgedessen entsteht auch Hyperandrogenismus, das ist die Überproduktion männlicher Hormone im weiblichen Körper. Über weitere komplizierte Wege entsteht dann PCOS, und zwar ohne dass das ECS nachreguliert.

Allerdings handelt es sich dabei vorerst um Annahmen. Weitere Forschung zum Thema und besonders zur praktischen Arbeit mit CBD bei PCOS ist nötig. Was wir bis jetzt schon wissen, gibt aber Anlass zur Hoffnung. Denn CBD kann vielleicht nicht PCOS als solches bekämpfen. Es kann aber viele der Symptome lindern.

Studien dazu, wie CBD bei Polyzystischem Ovar-Syndrom helfen könnte

 

CBD Studien

CBD Studien: Bild: © tinnakornlek/123RF.com

 

Ein großes Problem bei PCOS ist das einhergehende Übergewicht. CBD setzt hier vor allem an zwei Punkten an:

  • CBD kann Appetitzügler sein

    CBD konnte bestimmte hyperphagische Effekte regulieren. Diese sind dafür verantwortlich, dass jemand immer weiter isst, ohne Hunger zu haben. Wenn sie gestoppt werden, können also bestimmte Essstörungen eingedämmt und infolgedessen das Übergewicht reduziert werden.
    (2)

  • CBD kann die Fettverbrennung unterstützen

    Im Zusammenspiel mit THCV (Tetrahydrocannabivarin) beeinflusste CBD sogar die Fettverarbeitung in der Leber. Deren Fettspeicher reduzierte sich, da die Konzentration von Fettzellen abnahm. Im Ergebnis wurde das Risiko einer Fettleber deutlich gesenkt. (4) Wird die Fettverbrennung unterstützt, kann sich aber auch Übergewicht reduzieren, weil weniger Fett gespeichert wird.

  • CBD gegen Bluthochdruck

    Nachweislich senkt CBD den Blutdruck. Was normalerweise als eine der milden Nebenwirkungen von CBD gilt, kann bei PCOS besonders hilfreich sein. Beispielhaft verweisen wir hier auf eine Studie dazu: Dabei konnte an männlichen Versuchspersonen gezeigt werden, dass ihr Blutdruck durch eine einzige Gabe CBD schon signifikant gesenkt wurde. Vor und nach Stress blieb er sogar niedriger als der einer Vergleichsgruppe, die nur ein Placebo erhielt (5).

  • CBD bei Diabetes

    Bei Mäusen gibt es eine genetische Disposition, die unweigerlich zur Entwicklung von Diabetes führt (NOD-Mäuse). Im Jahr 2006 ergab sich in einem Tierversuch folgendes interessantes Ergebnis: NOD-Mäuse wurden über einen längeren Zeitraum mit CBD behandelt. Im Ergebnis konnte der Ausbruch der Diabetes verzögert werden. Es trat auch bis zu 30 Prozent weniger Diabetes auf als bei unbehandelten Tieren. Ähnliches ergab ein weiterer Tierversuch zehn Jahre später (6, 7).

  • Schlafstörungen und CBD

    Die begleitenden Schlafstörungen sind eine große Belastung bei PCOS. Wer nicht richtig durchschlafen kann, verliert wertvolle Energie für den Tag. Mit CBD lässt sich gegensteuern, wie die Forschung zeigt. Im Experiment zeigte sich an Tieren vermehrte Schläfrigkeit, eine bessere Tiefschlafphase und ein besseres Durchschlafverhalten (8).

  • Hilfe bei Depressionen durch CBD

    Herkömmliche Antidepressiva haben viele Nebenwirkungen und brauchen oft Wochen, bis sie eine Wirkung zeigen. Anders CBD: Studien zeigen, dass dieser Wirkstoff rasch Hilfe bringen kann. Zudem ist es viel sanfter und hat weniger Nebenwirkungen, wie wir auch unten noch zeigen. Positive Erfahrungen von Anwendern deuten in dieselbe Richtung. Beispielhaft sei hier nur eine Studie von 2019 erwähnt, obwohl es noch mehr gibt: Ratten mit einem Verhalten, das Depressionen nahe kommt, änderten dies nach CBD Gabe deutlich (9).

Die Autoren weisen explizit darauf hin, dass Männchen wie Weibchen gleich reagierten. Außerdem wurde die Fähigkeit zur Bewegung deutlich verbessert – häufig auch ein Problem bei Übergewicht und PCOS.

An dieser Stelle noch einmal die dringende Bitte: CBD bei chronischen Grunderkrankungen nie ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen!

Achtung auch bei gemeinsamer Einnahme mehrerer Medikamente und CBD: Mindestens zwei Stunden sollten zwischen CBD und der Medikamenteneinnahme liegen. Nur so ist sicher, dass sie sich nicht gegenseitig in der Wirkung beeinflussen.

Welche CBD Produkte eignen sich besonders bei PCOS?

Einmal mehr verweisen wir auf CBD Öl. Es hat zwei Vorteile, die sich bei nahezu jedem Problem als hilfreich erweisen. Zum einen lässt es sich genau dosieren. Zum anderen geht es bei korrekter Einnahme schnell ins Blut. Eine Wirkung kann also fast unmittelbar eintreten, sofern das CBD akut etwas bewirken soll.

Natürlich sind auch CBD Kapseln oder ein CBD Mundspray möglich, wenn etwa der Geschmack von CBD Öl absolut nicht vertragen wird. Bei den CBD Kapseln kann die Wirkung aber erst später eintreten, da sie ihren Wirkstoff verzögert abgeben. Das Spray wiederum ist etwas ungenauer in der Dosierung. Wer mag, kann auch CBD Pflaster ausprobieren. Sie wirken transdermal und erreichen somit auch schnell die CB-Rezeptoren in der Haut.

CBD Öl bei PCOS: Einnahme und Dosierung

Auch hier lässt sich die bewährte Faustregel anwenden, mit der viele Menschen gute Erfahrungen gemacht haben. Sie heißt: Mit niedriger Dosierung beginnen und später langsam steigern. Wer mit einem 5 % CBD Öl beginnt, macht nichts falsch.

Von diesem CBD Öl sollten pro Tag erst mal ein oder zwei Tropfen genommen werden. Selbstbeobachtung ist wichtig, um zu erkennen, ob alles passt. Wird es gut vertragen, gibt es jeden Tag einen Tropfen mehr. Dies dauert so lange, bis die gewünschte Wirkung eintritt. Geduld ist aber auch wichtig. Bei manchen Menschen kann das auch ein paar Wochen dauern, wie Erfahrungen zeigen. Zudem wirkt CBD immer individuell!

 

CBD Dosierung

Die Dosierungsempfehlung von CBD Öl und CBD Paste

 

Mögliche Nebenwirkungen von CBD

Obwohl es schon viele Studien zu CBD gibt, traten nur wenige Nebenwirkungen auf. Vor allem sind sie sanfter Natur, wie etwa Mundtrockenheit oder auch starke Müdigkeit.

Eine neuere Studie scheint darauf hinzudeuten, dass CBD eventuell die Leber angreifen könnte. Dies ist aber umstritten und bedarf näherer Forschung (10).

Lediglich Patienten mit Glaukom sollten aufpassen: CBD kann den Augeninnendruck erhöhen. Deshalb sollten Betroffene im Zweifelsfall auf die Einnahme ganz verzichten.

Fazit: Kann CBD beim Polyzystischem Ovar-Syndrom wirklich helfen?

Weil PCOS wahrscheinlich mit einer Störung des Endocannabinoidsystems zu tun hat, versprechen sich Betroffene viel von CBD. Zwar kann auch CBD das PCOS nicht heilen. Es kann aber diverse Erscheinungen lindern, die sonst in der Summe zu großen Belastungen führen. Das betrifft zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder auch Depressionen. Im Gegensatz zu anderen Medikamenten ist CBD auch viel sanfter zum Körper. Deshalb meinen wir, CBD könnte bei PCOS eine echte Hilfe sein.

 

Quellen und Studien

1) O’Llenecia S. Walker et al, 2019: The role of the endocannabinoid system in the female reproductive tissues.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30646937/

2) Scopinho et al, 2011: Cannabidiol inhibits the hyperphagia induced by cannabinoid-1 or serotonin-1A receptor agonists.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0091305711000128

3) Ignatowska-Jankowska et al, 2011: Cannabidiol decreases body weight gain in rats: involvement of CB2 receptors.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21172406/

4) Silvestri et al, 2015: Two non-psychoactive cannabinoids reduce intracellular lipid levels and inhibit hepatosteatosis.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25595882/

5) Jadoon et al, 2017: A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28614793/

6) Weiss et al, 2006: Cannabidiol lowers incidence of diabetes in non-obese diabetic mice.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16698671/

7) Lehmann et al, 2016: Experimental cannabidiol treatment reduces early pancreatic inflammation in type 1 diabetes.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27767974/

8) Überblick dazu bei Grotenhermen, Franjo: CBD – ein Cannabidiol mit Potenzial. Nachtschatten, 2. Aufl, 2018, S. 33.

9) Liat Shbiro et al, 2019: Effects of cannabidiol in males and females in two different rat models of depression
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30571957/

10) https://www.leafly.de/verursacht-cbd-toxische-leberschaeden/

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