Das sagen √Ąrzte wirklich zu CBD √Ėl

‚ėĎÔłŹ Fachlich gepr√ľfter Inhalt von Sebastian W√ľrfl. ‚úĒÔłŹ √úberpr√ľft von Julia Teichmann.¬†

Geht es um die nat√ľrliche Linderung verschiedener Beschwerden, greifen sowohl Einsteiger, als auch erfahrene Anwender gerne zu CBD. Der nicht-psychoaktive Hanfwirkstoff Cannabidiol hat in den letzten Jahren immer mehr Menschen von sich √ľberzeugt: Einige Anwender haben mit CBD n√§mlich positive Erfahrungen in Bezug auf Schmerzlinderung und Beruhigung gemacht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen die nat√ľrliche Alternative zu klassischen Hilfsmitteln selbst ausprobieren m√∂chten. Doch was w√ľrde der eigene Hausarzt dazu sagen? Die Meinung von √Ąrzten zu CBD √Ėl kann nachfolgend genauer nachgelesen werden.

 

Unterschiedliche √Ąrztemeinungen zu CBD

√Ąrzte haben unterschiedliche Meinungen zum Thema Cannabidiol. W√§hrend einige pflanzliche Erg√§nzungen zur konventionellen Medizin bef√ľrworten und auch CBD mit eigenem Interesse betrachten, sprechen sich einige √Ąrzte wiederum gegen CBD aus. Da CBD √Ėl und √§hnliche Produkte keine medizinische Zulassung haben und lediglich als Nahrungserg√§nzungsmittel deklariert werden d√ľrfen, werden CBD √Ėle nicht von √Ąrzten verschrieben. Lediglich medizinisches Cannabis gilt bisher als verschreibungspflichtig und kann ab Fr√ľhjahr 2024 auch mit elektronischem Rezept in der Apotheke abgeholt werden.

Eigentlich m√∂chten wir in informativen Artikeln auf Werbung verzichten, allerdings m√∂chten wir euch nicht vorenthalten, dass es gerade in Bezug auf Schmerzen Produkte gibt, die sehr gut helfen k√∂nnen! Alternativ k√∂nnen wir auch das CBD-√Ėl von SWISS FX empfehlen - dieses CBD-√Ėl hat auch in unserem Test am besten abgeschnitten!

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Da auch einige √Ąrzte auf dem aktuellen Stand der Dinge bleiben wollen und sich daher immer wieder √ľber neueste Studien informieren, bauen diese CBD immer wieder in ihre Behandlungsmethoden mit ein ‚Äď beispielsweise, um verschreibungspflichtige Medikamente mit hohen Nebenwirkungen so gut wie m√∂glich zu vermeiden. So ist CBD unter anderem daf√ľr bekannt geworden, Entz√ľndungen zu lindern oder auch bei Epilepsie vielversprechend zu wirken. Ob CBD Produkte durch den Arzt empfohlen werden, h√§ngt von dessen Meinung und bisherigen Erfahrungen, aber auch dem jeweiligen Patienten selbst ab. Denn: Jeder bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Zudem wirkt CBD auch bei jedem Menschen anders.

Welche Wirkungen von CBD wurden bisher mit Studien nachgewiesen?

Wegen der in den letzten Jahren stark gestiegenen Nachfrage nach CBD Produkten ist auch das medizinische Interesse an dem Cannabinoid aus Hanf gewachsen. Daher verwundert es keineswegs, dass sich bereits einige Studien um den Wirkstoff CBD drehen ‚Äď und zu interessanten Erkenntnissen gekommen sind. Studien haben bisher gezeigt, dass:

 

  • CBD Entz√ľndungen hemmen kann: Studien haben ergeben, dass CBD Entz√ľndungsbotenstoffe hemmen kann ‚Äď was akute Entz√ľndungen stoppt und schneller abklingen l√§sst [1]. Dies ist bei zahlreichen Krankheitsbildern von Bedeutung: So kann CBD auch die neuronale Entz√ľndung hemmen und bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer vielversprechend wirken [2].
  • CBD wirkt antioxidantisch: In Studien wurde entdeckt, dass CBD oxidativen Stress reduziert, da dessen Effekte mit denen anderer Antioxidantien vergleichbar sind [2]. So kann das zentrale Nervensystem vor oxidativem Stress gesch√ľtzt werden [2], wodurch kognitive F√§higkeiten erhalten bleiben. Entdeckt wurde hierzu unter anderem, dass CBD auch bei vielen Arten von Epilepsieanf√§llen hilfreich wirken kann [3] ‚Äď und das sogar bei Kindern.
  • CBD lindert Schmerzen: Studien haben auch verdeutlicht, dass CBD intensiven Schmerz erfolgreich lindern und auch Missempfindungen wie K√§lte oder Juckreiz reduzieren kann [4]. Auch bei Krebspatienten hat die Anwendung von CBD gegen Schmerzen bereits Erfolge gezeigt.

 

Auf Basis von Studien wie diesen bilden √Ąrzte aktuell noch ihre Meinung zu Cannabidiol ‚Äď daher verwundert es nicht, dass die ein oder andere Stimme eher skeptisch erscheint. Die Studien bilden aktuell gute Grundlagen zur Kenntnislage rund um Cannabidiol. Allerdings wird auch deutlich, dass weitaus mehr Untersuchungen notwendig sind, um diese Wirkungen genau bestimmen zu k√∂nnen. Vermutlich werden erst dann mehr √Ąrzte klare Empfehlungen zum CBD aussprechen.

 

Echte √Ąrztemeinungen zu Cannabidiol

Kommen wir an dieser Stelle zu den √Ąrztemeinungen, die bisher online verdeutlicht wurden. Zu diesen geh√∂rt die Aussage von Schmerztherapeut und Osteopath Dr. Sedat Spiekermann, die im Interview mit FERNARZT √∂ffentlich gemacht wurde [5]. Dieser gibt zu verstehen, dass eine schmerzlindernde Wirkung sowohl CBD, als auch THC zugeschrieben werden kann ‚Äď und Unterschiede zwischen beiden Hanfbestandteilen lediglich in der Psychoaktivit√§t liegen. CBD bringt seinen Aussagen zufolge keinen psychoaktiven Effekt mit. Der Arzt beschreibt CBD stattdessen als ‚Äúpsychod√§mpfend‚ÄĚ, sowie ‚Äúkrampfl√∂send und entspannend‚ÄĚ.

 

Hierbei handelt es sich nat√ľrlich nicht um die einzige Expertenmeinung, die zu CBD nachgelesen werden kann. Auch Dr. Franjo Grotenhermen lie√ü mit seiner Meinung zu CBD im Interview mit Rowohlt.de aufhorchen [6]: Er verr√§t unter anderem, dass CBD √§u√üerlich angewandt unter anderem ‚ÄúHautentz√ľndungen lindern und die Hautalterung verlangsamen‚ÄĚ kann, sowie innerlich angewandt mitunter ‚Äúantidepressiv wirkt‚ÄĚ, aber auch ‚Äúantiepileptische Eigenschaften besitzt‚ÄĚ. Die Meinung beider Experten scheint also positiv auszufallen und k√∂nnte auch die Ansicht weiterer √Ąrzte beeinflussen.

 

CBD verschreiben: Alle Infos zum Thema

Lediglich medizinisches Cannabis kann vom Arzt verschrieben werden. Herk√∂mmliche CBD √Ėle und √§hnliche Produkte mit THC-Gehalt von weniger oder 0,2 Prozent gelten als Nahrungserg√§nzungsmittel und sind daher frei verk√§uflich. Allerdings gibt es diese teilweise auch in pharmazeutischer Qualit√§t ohne Rezept in der Apotheke zu kaufen. Wer sich medizinisches Cannabis verschreiben lassen m√∂chte, sollte wissen: Dieses enth√§lt neben CBD auch THC und kann daher entsprechende, psychoaktive Nebenwirkungen verursachen. Um ein solches Medikament zu erhalten, muss ein Bet√§ubungsmittelrezept ausgestellt und oftmals auch die Erlaubnis der Krankenkasse eingeholt werden.

 

Die Verschreibung von CBD, beziehungsweise medizinischem Cannabis erfolgt nach Ermessen des behandelnden Arztes. Das bedeutet: Wenn der Arzt vermutet, dass die Anwendung des medizinischen Cannabis dem Betroffenen hilft. Das kann auf den Krankheitsverlauf bezogen sein, aber auch auf die Linderung der Symptome. Umfassende Untersuchungen und die Beratung des Arztes sind daher vor dem Verschreiben unerlässlich.

Wer sollte auf Cannabidiol verzichten?

CBD bringt also gro√ües Potential mit, wie auch √Ąrzte l√§ngst bemerkt haben. Dennoch ist die Einnahme oder Anwendung nicht jedem zu empfehlen: So vermutet man beispielsweise, dass zu hohe Dosierungen einen Nachteil f√ľr die Leber darstellen k√∂nnen. Wer an Lebererkrankungen leidet, sollte die Anwendung rezeptfrei erh√§ltlichen CBDs daher genau mit dem behandelnden Arzt absprechen. Da CBD auch den Blutdruck zu senken scheint, sollte dieses nicht zusammen mit blutdrucksenkenden Medikamenten eingenommen werden. Generell ist es wichtig, die Anwendung vorab mit dem eigenen Hausarzt zu besprechen, um etwaige Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten vorher zu beleuchten.

 

Wichtig: Schwangere und Stillende sollten auf CBD verzichten. Es gibt bisher keine Studien dazu, wie sich die CBD Anwendung auf das Ungeborene oder Neugeborene auswirken k√∂nnte ‚Äď weshalb eine Anwendung nicht zu empfehlen ist. M√∂gliche Nachteile lassen sich n√§mlich nicht ausreichend absch√§tzen.

Weitere Meinungen zum Hanfwirkstoff CBD

Auch die Apotheken-Rundschau hat bereits zum Thema CBD berichtet [7]. In dem Beitrag ging es unter anderem darum, dass CBD Produkte in vielen verschiedenen Formen wie beispielsweise Tropfen als Nahrungserg√§nzungsmittel erh√§ltlich seien ‚Äď und unter anderem gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und auch Angstzust√§nden zum Einsatz kommen. Im Beitrag wird aber auch hervorgehoben: Die Studienlage zur Wirkung von CBD sei noch recht d√ľnn, sodass erst weitere Nachweise f√ľr genauere Aussagen notwendig w√§ren. Zudem ist von m√∂glichen Wechselwirkungen die Rede. Auch in der Apotheken-Rundschau wird empfohlen, vor der CBD-Anwendung einen Arzt zur Rate zu ziehen.

 

Auch im Medisana-Gesundheitsmagazin wurde bereits √ľber den Hanfwirkstoff CBD berichtet [8]. Hier ging es unter anderem darum, dass mit CBD im Gegensatz zum Wirkstoff THC keine berauschenden Wirkungsweisen zu erwarten sind ‚Äď und Cannabidiol bereits vielseitig zum Einsatz kommt. Neben den vorteilhaften Wirkungen bei Entz√ľndungen oder chronischen Schmerzen ist auch von dem Potential CBDs bei neurologischen Erkrankungen die Rede. Dennoch wird auch hier noch einmal verdeutlicht: Weitere Studien sind notwendig, um Nachweise zur Wirkung des CBDs zu liefern.

 

Zusammenfassung: Meinung nach wie vor zwiegespalten

Zusammenfassend l√§sst sich sagen: Die √§rztliche Meinung zum Cannabidiol ist nach wie vor als zwiegespalten zu beschreiben. Dies ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das gesamte Potential des Hanfwirkstoffes bisher nur durch wenige Studien wirklich nachgewiesen wurde. Beziehungsweise: Man wei√ü bisher schlichtweg noch zu wenig, um den pflanzlichen Wirkstoff wirklich gezielt einsetzen zu k√∂nnen. Zwar scheint der Wirkstoff eine Menge Potential und bisher auch zahlreichen Menschen weitergeholfen zu haben – f√ľr Experten ist dies jedoch zu wenig.

 

Quellen:

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38761855/

 

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38785534/

 

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36206806/

 

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31793418/

 

[5] https://www.fernarzt.com/magazin/cannabis-in-der-schmerztherapie-interview-dr-sedat-spiekermann/

 

[6] https://www.rowohlt.de/magazin/im-gespraech/interview-franjo-grotenhermen-cbd

 

[7] https://www.rowohlt.de/magazin/im-gespraech/interview-franjo-grotenhermen-cbd

 

[8] https://www.medisana.de/healthblog/cbd/