Warum schlĂ€ft der Mensch ĂŒberhaupt? Wer nach einer durchschlafenen, langen Nacht ausgeruht aufwacht, kennt die Antwort. Der Körper fĂŒhlt sich gut, der Geist ist frisch und die Dinge scheinen anders, als noch am Abend zuvor. Der Körper kommt zur Ruhe, das Gehirn hingegen ist hochaktiv. Es selektiert/sortiert die ĂŒber Tag gesammelten Informationen und lagert sie abrufbereit in den richtigen „Schubladen“; Unwichtiges wird aussortiert. Gleichzeitig können Organe und Immunsystem regenerieren; erforderliche Heilprozesse finden vor allem im Schlaf statt, ebenso die Entgiftung. Das Leben genießen, gut schlafen und energiegeladen den neuen Tag beginnen – wer will das nicht? Doch was ist, wenn Schlaflosigkeit das Leben zur sprichwörtlichen Hölle macht? Gibt es Schlafhilfen, die das Einschlafen ermöglichen/erleichtern? Welche Tipps sind nĂŒtzlich, was ist Unsinn? Und was hat vor allem CBD (Cannabidiol) mit diesem Thema zu tun.

 

😮Schlafstörungen, Schlafprobleme und Schlaflosigkeit

Jeder von uns hat schon die Erfahrung des Schlafmangels gemacht. Du fĂŒhlst dich gerĂ€dert, der Körper schmerzt. Auch die Konzentration auf eine wichtige TĂ€tigkeit will nicht so richtig gelingen. Nun kannst du dir sicher vorstellen, was echte Schlafprobleme/Schlafstörungen bzw. Schlaflosigkeit anrichtet. Sie kann einen im wahrsten Sinn des Wortes in den Wahnsinn treiben.

Schlafprobleme sind nicht gleichbedeutend mit Schlafstörungen. Erst regelmĂ€ĂŸige nĂ€chtliche Wachphasen bzw. dauerhafte Einschlafstörungen weisen darauf hin. Dann ist aktives Handeln angesagt. Der erste Ansprechpartner ist in diesem Fall der Hausarzt, der den Patienten möglicherweise an den Schlafmediziner verweist.

CBD Öl bei Schlaflosigkeit und Einschlafproblemen

Bei Schlafproblemen könnte CBD eine Alternative zu herkömmlichen “Schlafmitteln” sein

 

GrĂŒnde fĂŒr Schlafprobleme & Einschlafschwierigkeiten

Die GrĂŒnde fĂŒr Schlafprobleme können vielfĂ€ltig sein:

  • Stress
  • Burnout
  • Überforderung
  • spĂ€tes Essen (vor allem Kohlenhydrate)
  • unausgeglichene Lebensweise
  • Sorgen/persönliche Probleme
  • Krankheit und mehr

Trifft davon etwas auf dich zu? Was tust du, um schlafen zu können? Greifst du möglicherweise zu den kleinen weißen oder bunten Pillen, die dich ins Land der TrĂ€ume versetzen? Im letzten Abschnitt erfĂ€hrst du, was du selbst tun kannst, damit die Ă€ußeren Voraussetzungen fĂŒr einen guten Schlaf gegeben sind.

Besser schlafen mit Schlaftabletten?

Schlaftabletten sind kein Ausweg! Sie funktionieren wie ein Aus-Schalter, doch natĂŒrliche Schlafphasen können kaum verzeichnet werden. Echtes Ausgeschlafensein fĂŒhlt sich anders an. Die Mehrzahl der chemischen Schlafmittel bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich:

 

HĂ€nde weg von Schlaftabletten! 5 gute GrĂŒnde, weshalb du darauf verzichten solltest
1.     Körperliche GewöhnungEs dauert nur wenige Tage, bis sich dein Organismus an die Gabe von Schlaftabletten gewöhnt. Die Anfangsdosis reicht schon bald nicht mehr aus und muss erhöht werden. Das Hamsterrad kommt in Schwung, denn wenige Tage weiter, ist erneut eine Dosiserhöhung erforderlich.
2.     Psychische AbhĂ€ngigkeitEbenfalls nach wenigen Tagen glaubst du, ohne Medikament gar nicht mehr schlafen zu können. Der Gedanke, das Schlafmittel könnte ausgehen, macht dich nervös und verursacht Angst. Stets musst du eine Packung vorrĂ€tig haben. Kaum kannst du dir vorstellen, wie es war, auf diese Einschlafhilfe verzichten zu mĂŒssen.
3.     Körperliche AbhĂ€ngigkeitNachdem bereits deine Psyche in ein AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis geraten ist, geschieht dasselbe mit deinem Körper. Schon nach einer Woche kann es so weit sein, spĂ€testens aber nach vier. Das Absetzen wĂŒrde jetzt bereits Symptome verursachen. Diese können sein: Schwitzen, AngstzustĂ€nde, Zittern, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Schnell gewinnst du den Eindruck, nie wieder schlafen zu können.
4.     Negative SchlafverĂ€nderungenBarbiturate sorgen dafĂŒr, dass es erst gar nicht zum Tiefschlaf kommt. Sie bewirken lediglich eine Art BetĂ€ubung. Doch die Schlafphasen haben ihren Sinn. Gerade im Tiefschlaf findet die so wichtige Regeneration statt. Das Paradoxon: Je mehr Schlafmittel du zu dir nimmst, umso weniger schlĂ€fst du. Du bist lediglich „unwach“.
5.     Nebenwirkungen von SchlafmittelnAlle Medikamente haben Nebenwirkungen. Barbiturate sind bekannt fĂŒr eine Reihe von Stoffwechselstörungen sowie Störung der BlutgerinnungsfĂ€higkeit, Magen-Darm-Störungen, Benommenheit, TagesmĂŒdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, verminderte ReaktionsfĂ€higkeit und mehr. Je Ă€lter du wirst/bist, umso lĂ€nger verbleibt das Schlafmittel in deinem Körper und umso lĂ€nger wirkt es nach.

Übrigens: FĂŒr Alkohol als Schlafhelfer gilt dasselbe!

 

Schlafmittel beheben nicht die Ursache fĂŒr Schlafstörungen, sondern sorgen lediglich fĂŒr ein temporĂ€res KO!

 

đŸŒ±Ausweg Cannabidiol (CBD)

Das körpereigene Cannabinoidsystem (Endocannabinoidsystem) sorgt fĂŒr die Aufrechterhaltung der Gesundheit (Homöostase) und damit fĂŒr die einwandfreie Funktion aller Körpersysteme. Ist es geschwĂ€cht – aus welchen GrĂŒnden auch immer – und kann seine Aufgabe nicht hinreichend erfĂŒllen, ist Hilfe erforderlich. Schlaftabletten sind hier kein guter kein Ausweg, Cannabidiol – aus Hanf extrahiert – hingegen schon.

CBD ĂŒbernimmt als exogenes Cannabinoid (von außen zugefĂŒhrt) die Aufgabe als Neurotransmitter (Botenstoff), interagiert mit dem Endocannabinoidsystem und unterstĂŒtzt/ergĂ€nzt dessen Arbeit. Auf diese Weise lĂ€sst sich die Körperbalance wiederherstellen. Der Effekt fĂŒr das körpereigene System: Erholung und Reparatur!

 

CBD und der Schlaf

Cannabinoide fördern den Schlaf und blockieren gleichzeitig die Angst vor dem „Nicht-schlafen-können“.

Doch nicht nur Exocannabinoide wirken schlaffördernd. Auch eine Reihe von Terpenen – ebenfalls in Hanf und damit auch in CBD enthalten – tun dies ebenfalls. Diese sind:

  • Myrcene:

Myrcene wirken muskelentspannend und beruhigend. Sie beschleunigen aber auch gleichzeitig die Wirkung von Cannabinoiden.

  • Linalool:

Linalool findet seit mehreren Jahrhunderten Anwendung als schlafförderndes Mittel. Es wirkt angstlindernd und stÀrkt gleichzeitig das Immunsystem.

  • Terpinolen:

Bekannt auch als Bestandteil von Salbei und Rosmarin, lindert dieses Terpen ebenfalls AngstzustÀnde und fördert den Schlaf.

CBD beruhigt nicht nur und wirkt angstlösend, sondern fördert auch den fĂŒr die Regeneration so wichtigen Tiefschlaf. Tierversuche zeigen, dass die Gabe auch die Gesamtschlafdauer erhöht.

Langsam wird nachvollziehbar, weshalb es mit all seinen Bestandteilen bei Schlafstörungen wirksam helfen kann und die bessere Alternative bei Schlafstörungen ist. Eine winzig kleine Menge davon wird im Organismus zu THC synthetisiert und ruft SchlÀfrigkeit hervor. Dies hÀngt aber von der richtigen Dosierung und vom Zeitpunkt der Einnahme ab.

Die richtige Dosierung finden

Nicht jeder Organismus reagiert gleich auf die Gabe von Cannabidiol, was die Dosisfindung nicht gerade erleichtert. Es hat sich gezeigt, dass kleine Mengen CBD sogar eher anregend wirken können, grĂ¶ĂŸere hingegen sedierend. Doch das ist nur eine Tendenz, die bisher noch nicht wissenschaftlich manifestiert wurde. Der richtige Einnahmezeitpunkt ist in jedem Fall ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Um die BioverfĂŒgbarkeit – und damit die Wirkung – zu erhöhen, sollte direkt nach der Einnahme etwas Fetthaltiges (NĂŒsse, Milch, KĂ€se) zugefĂŒhrt werden.

Die Dosis selbst richtet sich nach dem Körpergewicht. Hinweise dazu gibt das englischsprachige Buch „A Patient’s Guide for CBD“. Gestartet wird mit der sogenannten Mikrodosis. Beispielhaft gehen wir an dieser Stelle auf verschiedene Körpergewichte ein, damit du dir eine Vorstellung machen kannst (siehe auch unser Artikel ĂŒber die richtige Dosierung). Je nach Bedarf kannst du innerhalb der Mikro-/Standard-/Makrodosis schrittweise steigern, bis du die gewĂŒnschte Wirkung verspĂŒrst.

CBD Dosierung

Mögliche Dosierung von CBD Öl und CBD Paste

Benötigst du Hilfe bei der Dosierung von CBD? Schreib deine Fragen einfach in das Kommentarfeld oder schau dir unseren Beitrag zur Dosierung von CBD an.

 

Die Einnahme von CBD bei Schlafproblemen

Wird CBD oral eingenommen, dauert die Wirkung in der Regel die ganze Nacht. Die Inhalation von CBD e-Liquid verspricht zwar eine schnellere Aufnahme in den Blutkreislauf, lĂ€sst aber gerade die fĂŒr den Schlaf möglichst lange Wirkungsdauer missen. Du kannst dich fĂŒr die Dosisfindung nach der oben genannten Tabelle richten und innerhalb der Mikrodosis bis zur höchsten Menge steigern. Reicht diese nicht aus, versuche dich an der Standarddosis und nötigenfalls spĂ€ter an der Makrodosis.

Es ist ein großer Fehler zu denken, dass der Start mit einer Makrodosis in jedem Fall sinnvoll wĂ€re. Beim Naturprodukt Cannabidiol kann der Effekt bei einer Überdosierung nachteilig sein, indem sich dieser umkehrt oder sogar Nebenwirkungen auftreten. Zeige dich geduldig und warte stets ein paar NĂ€chte ab, bevor du die nĂ€chsthöhere Dosis anstrebst.

Hast du „deine“ Dosis gefunden, bleibe dabei. Kleine Anpassungen kannst du stets vornehmen.

 

Im Vergleich zu Schlaftabletten macht Cannabidiol nicht abhÀngig und es tritt auch kein Gewöhnungseffekt ein.

 

🌿CBD-Produkte fĂŒr den guten Schlaf

Die empfohlenen Dosierungen sowie der Hinweis auf die orale Einnahme beschrĂ€nken die Produktauswahl auf CBD Öl. Dieses gibt es einerseits in Tropfenform, anderseits sind sie auch als Kapseln erhĂ€ltlich.

Unser Favorit unter den CBD-Anbietern ist nach wie vor Nordic Oil. Daher können wir dessen Bio-Produkte uneingeschrĂ€nkt empfehlen. Im Angebot hat Nordic Oil drei hilfreiche Öle gegen Schlafstörungen: CBD Hanföl 5 %, 15 % und 20 %.

Nordic Oil 


  • CBD Hanföl 5 %: 1 Tropfen ≙1,7 mg CBD
  • CBD Hanföl 15 %: 1 Tropfen ≙ 5 mg CBD
  • CBD Hanföl 20 %: 1 Tropfen ≙ 6,7 mg CBD

Ebenfalls im Nordic Oil Sortiment: CBD Kapseln 


  • 4 %:1 Kapsel ≙1 Tropfen (5 mg) des 15 %-igen Öls
  • 10 %: 1 Kapsel ≙3 Tropfen (15 mg) des 15 %-igen Öls

Wenn du zur Orientierung die obige Tabelle hinzuziehst, kannst du gar nichts falsch machen.

Empfehlung
Nordicoil-Hanfoel 15
Nordicoil-Hanföl-5
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Nordic-Oil Hanföl 15%
Nordic-Oil Hanföl 5%
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CBD-Anteil
15% CBD Öl
5% CBD
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CBD pro Tropfen
5mg
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CBD Erfahrungen in Sachen Schlaf: Eine Betroffene plaudert aus dem NÀhkÀstchen

Eine unserer Texterinnen verriet uns, dass sie bis vor Kurzem ĂŒber Jahrzehnte unter massiven Schlafstörungen litt. Ihr angesammeltes Schlafdefizit ist kaum in Zahlen auszudrĂŒcken. Warum sie nun viel besser schlĂ€ft, hat sie CBD und Melatonin zu verdanken. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

 

„CBD und Melatonin habe ich es zu verdanken, dass ich nun endlich wieder schlafen kann. Ich habe alles ausprobiert, was es auszuprobieren gibt:

  • pflanzliche Schlafhilfen (Baldrian, Lavendel, Passionsblume usw.)
  • Schlaftabletten
  • Antidepressiva (die schlaffördernden)
  • Tryptophane (Vorstufe von Melatonin)
  • Melatonin (natĂŒrliches Schlafhormon)

Ich habe die ganze Palette getestet. Zuletzt wirkte solch eine Schlaftablette höchstens noch fĂŒr zwei Stunden. Die Folge war psychische und körperliche AbhĂ€ngigkeit. Als ich auf CBD stieß, war ich zunĂ€chst skeptisch. Diese Skepsis hat sich jedoch als unberechtigt herausgestellt. Ich nehme nun vor dem Schlafengehen 2 CBD Kapseln 10 % (1 fetthaltige KĂ€sescheibe dazu) und 1 mg Melatonin (als Spray). Letzteres ist nicht zwingend erforderlich, doch die Schlafstörungen haben ihre Spuren bei mir hinterlassen. Zudem ist Melatonin ein hervorragendes Antioxidans. Ich will nicht sagen, dass ich wie ein Baby schlafe, doch selbst nĂ€chtliches Aufwachen stellt kaum noch ein Problem dar. Dabei kann ich ruhig bleiben und schlafe wieder ein. Das Gedankenkarussell hat dank CBD seinen Betrieb eingestellt.

 

Daher kann ich CBD nur guten Gewissens empfehlen. Mein Körper dankt es mir (vor allem meine Leber, die ich viele Jahre mit synthetischen Medikamenten maltrÀtiert habe).

 

Tipps fĂŒr einen besseren Schlaf

Ich möchte noch einige Tipps fĂŒr einen besseren Schlaf hinzufĂŒgen, die ich mir im Laufe der Jahre erarbeitet habe:

  • Stress reduzieren (kein Mensch der Welt – auch kein Chef – ist es wert, seine Gesundheit zu ruinieren)
  • gesunde, ausgewogene pflanzenbasierte ErnĂ€hrung (NĂ€hrstoffe sind Wirkstoffe)
  • reichlich Bewegung an der frischen Luft
  • Hatha-Yoga
  • Meditation (dabei muss man nicht stillsitzen und seinen Kopf ausleeren; es gibt verschiedene Meditationsformen und eine passt sicherlich)
  • positives Denken (es gibt Hinweise – auch wissenschaftlich basierte – dass alles, was wir denken, fĂŒhlen und auf uns einwirken lassen, Einfluss auf unsere Gesundheit und damit auch unseren Schlaf hat); dazu verweise ich auf eine interessante Netflix-Dokumentation mit dem Titel „Heal“.

Es waren leidvolle Jahre, doch sie haben mich gestĂ€rkt und dank CBD kann ich meine Tage nun wieder energiegeladen angehen.“


Quellen und Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27031992

https://link.springer.com/article/10.1007/s11920-017-0775-9

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