Warum schläft der Mensch überhaupt? Wer nach einer durchschlafenen, langen Nacht ausgeruht aufwacht, kennt die Antwort. Der Körper fühlt sich gut, der Geist ist frisch und die Dinge scheinen anders, als noch am Abend zuvor.

Der Körper kommt zur Ruhe, das Gehirn hingegen ist hochaktiv. Es selektiert/sortiert die über Tag gesammelten Informationen und lagert sie abrufbereit in den richtigen „Schubladen“; Unwichtiges wird aussortiert. Gleichzeitig können Organe und Immunsystem regenerieren; erforderliche Heilprozesse finden vor allem im Schlaf statt, ebenso die Entgiftung.

Das Leben genießen, gut schlafen und energiegeladen den neuen Tag beginnen – wer will das nicht? Doch was ist, wenn Schlaflosigkeit das Leben zur sprichwörtlichen Hölle macht? Gibt es Schlafhilfen, die das Einschlafen ermöglichen/erleichtern? Welche Tipps sind nützlich, was ist Unsinn? Und was hat vor allem CBD (Cannabidiol) mit diesem Thema zu tun.

 

Schlafstörungen, Schlafprobleme und Schlaflosigkeit

Jeder von uns hat schon die Erfahrung des Schlafmangels gemacht. Du fühlst dich gerädert, der Körper schmerzt. Auch die Konzentration auf eine wichtige Tätigkeit will nicht so richtig gelingen. Nun kannst du dir sicher vorstellen, was echte Schlafprobleme/Schlafstörungen bzw. Schlaflosigkeit anrichtet. Sie kann einen im wahrsten Sinn des Wortes in den Wahnsinn treiben.

Schlafprobleme sind nicht gleichbedeutend mit Schlafstörungen. Erst regelmäßige nächtliche Wachphasen bzw. dauerhafte Einschlafstörungen weisen darauf hin. Dann ist aktives Handeln angesagt. Der erste Ansprechpartner ist in diesem Fall der Hausarzt, der den Patienten möglicherweise an den Schlafmediziner verweist.

CBD Öl bei Schlaflosigkeit und Einschlafproblemen

Bei Schlafproblemen könnte CBD eine Alternative zu herkömmlichen “Schlafmitteln” sein

 

Gründe für Schlafprobleme & Einschlafschwierigkeiten

Die Gründe für Schlafprobleme können vielfältig sein:

  • Stress
  • Burnout
  • Überforderung
  • spätes Essen (vor allem Kohlenhydrate)
  • unausgeglichene Lebensweise
  • Sorgen/persönliche Probleme
  • Krankheit und mehr

Trifft davon etwas auf dich zu? Was tust du, um schlafen zu können? Greifst du möglicherweise zu den kleinen weißen oder bunten Pillen, die dich ins Land der Träume versetzen? Im letzten Abschnitt erfährst du, was du selbst tun kannst, damit die äußeren Voraussetzungen für einen guten Schlaf gegeben sind.

Besser schlafen mit Schlaftabletten?

Schlaftabletten sind kein Ausweg! Sie funktionieren wie ein Aus-Schalter, doch natürliche Schlafphasen können kaum verzeichnet werden. Echtes Ausgeschlafensein fühlt sich anders an. Die Mehrzahl der chemischen Schlafmittel bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich:

Hände weg von Schlaftabletten! 5 gute Gründe, weshalb du darauf verzichten solltest
1.     Körperliche GewöhnungEs dauert nur wenige Tage, bis sich dein Organismus an die Gabe von Schlaftabletten gewöhnt. Die Anfangsdosis reicht schon bald nicht mehr aus und muss erhöht werden. Das Hamsterrad kommt in Schwung, denn wenige Tage weiter, ist erneut eine Dosiserhöhung erforderlich.
2.     Psychische AbhängigkeitEbenfalls nach wenigen Tagen glaubst du, ohne Medikament gar nicht mehr schlafen zu können. Der Gedanke, das Schlafmittel könnte ausgehen, macht dich nervös und verursacht Angst. Stets musst du eine Packung vorrätig haben. Kaum kannst du dir vorstellen, wie es war, auf diese Einschlafhilfe verzichten zu müssen.
3.     Körperliche AbhängigkeitNachdem bereits deine Psyche in ein Abhängigkeitsverhältnis geraten ist, geschieht dasselbe mit deinem Körper. Schon nach einer Woche kann es so weit sein, spätestens aber nach vier. Das Absetzen würde jetzt bereits Symptome verursachen. Diese können sein: Schwitzen, Angstzustände, Zittern, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Schnell gewinnst du den Eindruck, nie wieder schlafen zu können.
4.     Negative SchlafveränderungenBarbiturate sorgen dafür, dass es erst gar nicht zum Tiefschlaf kommt. Sie bewirken lediglich eine Art Betäubung. Doch die Schlafphasen haben ihren Sinn. Gerade im Tiefschlaf findet die so wichtige Regeneration statt. Das Paradoxon: Je mehr Schlafmittel du zu dir nimmst, umso weniger schläfst du. Du bist lediglich „unwach“.
5.     Nebenwirkungen von SchlafmittelnAlle Medikamente haben Nebenwirkungen. Barbiturate sind bekannt für eine Reihe von Stoffwechselstörungen sowie Störung der Blutgerinnungsfähigkeit, Magen-Darm-Störungen, Benommenheit, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, verminderte Reaktionsfähigkeit und mehr. Je älter du wirst/bist, umso länger verbleibt das Schlafmittel in deinem Körper und umso länger wirkt es nach.

Übrigens: Für Alkohol als Schlafhelfer gilt dasselbe!

 

Schlafmittel beheben nicht die Ursache für Schlafstörungen, sondern sorgen lediglich für ein temporäres KO!

 

Ausweg Cannabidiol (CBD)

Das körpereigene Cannabinoidsystem (Endocannabinoidsystem) sorgt für die Aufrechterhaltung der Gesundheit (Homöostase) und damit für die einwandfreie Funktion aller Körpersysteme. Ist es geschwächt – aus welchen Gründen auch immer – und kann seine Aufgabe nicht hinreichend erfüllen, ist Hilfe erforderlich. Schlaftabletten sind hier kein guter kein Ausweg, Cannabidiol – aus Hanf extrahiert – hingegen schon.

CBD übernimmt als exogenes Cannabinoid (von außen zugeführt) die Aufgabe als Neurotransmitter (Botenstoff), interagiert mit dem Endocannabinoidsystem und unterstützt/ergänzt dessen Arbeit. Auf diese Weise lässt sich die Körperbalance wiederherstellen. Der Effekt für das körpereigene System: Erholung und Reparatur!

 

CBD und der Schlaf

Cannabinoide fördern den Schlaf und blockieren gleichzeitig die Angst vor dem „Nicht-schlafen-können“.

Doch nicht nur Exocannabinoide wirken schlaffördernd. Auch eine Reihe von Terpenen – ebenfalls in Hanf und damit auch in CBD enthalten – tun dies ebenfalls. Diese sind:

  • Myrcene:

Myrcene wirken muskelentspannend und beruhigend. Sie beschleunigen aber auch gleichzeitig die Wirkung von Cannabinoiden.

  • Linalool:

Linalool findet seit mehreren Jahrhunderten Anwendung als schlafförderndes Mittel. Es wirkt angstlindernd und stärkt gleichzeitig das Immunsystem.

  • Terpinolen:

Bekannt auch als Bestandteil von Salbei und Rosmarin, lindert dieses Terpen ebenfalls Angstzustände und fördert den Schlaf.

CBD beruhigt nicht nur und wirkt angstlösend, sondern fördert auch den für die Regeneration so wichtigen Tiefschlaf. Tierversuche zeigen, dass die Gabe auch die Gesamtschlafdauer erhöht.

Langsam wird nachvollziehbar, weshalb es mit all seinen Bestandteilen bei Schlafstörungen wirksam helfen kann und die bessere Alternative bei Schlafstörungen ist. Eine winzig kleine Menge davon wird im Organismus zu THC synthetisiert und ruft Schläfrigkeit hervor. Dies hängt aber von der richtigen Dosierung und vom Zeitpunkt der Einnahme ab.

Die richtige Dosierung finden

Nicht jeder Organismus reagiert gleich auf die Gabe von Cannabidiol, was die Dosisfindung nicht gerade erleichtert. Es hat sich gezeigt, dass kleine Mengen CBD sogar eher anregend wirken können, größere hingegen sedierend. Doch das ist nur eine Tendenz, die bisher noch nicht wissenschaftlich manifestiert wurde. Der richtige Einnahmezeitpunkt ist in jedem Fall ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Um die Bioverfügbarkeit – und damit die Wirkung – zu erhöhen, sollte direkt nach der Einnahme etwas Fetthaltiges (Nüsse, Milch, Käse) zugeführt werden.

Die Dosis selbst richtet sich nach dem Körpergewicht. Hinweise dazu gibt das englischsprachige Buch „A Patient’s Guide for CBD“. Gestartet wird mit der sogenannten Mikrodosis. Beispielhaft gehen wir an dieser Stelle auf verschiedene Körpergewichte ein, damit du dir eine Vorstellung machen kannst (siehe auch unser Artikel über die richtige Dosierung). Je nach Bedarf kannst du innerhalb der Mikro-/Standard-/Makrodosis schrittweise steigern, bis du die gewünschte Wirkung verspürst.

Mikrodosis zwischen 0,01 mg und 0,1 mg/Tag und ca. 0,45 kg Körpergewicht

Ursprüngliche Berechnung in englischen Pounds (1 Pound = 0,453502 kg)

tägliche Einzeldosis/kg Körpergewicht à0,01 mg0,03 mg0,05 mg0,075 mg0,1 mg
450,451,352,253,384,5
550,551,652,754,135,5
650,651,953,254,96,5
750,752,253,755,637,5
850,852,554,256,388,5
Standarddosis zwischen 0,15 mg und 0,5 mg pro Tag und ca. 0,45 kg Körpergewicht
tägliche Einzeldosis/kg Körpergewicht à0,15 mg0,2 mg0,3 mg0,4 mg0,5 mg
456,75913,51822,5
558,251116,52227,5
659,751319,52632,5
7511,251522,53037,5
8512,751725,53642,5
Makrodosis zwischen 0,75 und 5 mg pro Tag und ca. 0,45 kg Körpergewicht
tägliche Einzeldosis/kg Körpergewicht à0,75 mg1,0 mg1,25 mg1,5 mg2,0 mg
4533,754556,2567,590
5541,255568,7582,5110
6548,756581,2597,5130
7556,257593,75112,5150
8563,7585106,25127,5170

 

Die Einnahme von CBD bei Schlafproblemen

Wird CBD oral eingenommen, dauert die Wirkung in der Regel die ganze Nacht. Die Inhalation von CBD e-Liquid verspricht zwar eine schnellere Aufnahme in den Blutkreislauf, lässt aber gerade die für den Schlaf möglichst lange Wirkungsdauer missen. Du kannst dich für die Dosisfindung nach der oben genannten Tabelle richten und innerhalb der Mikrodosis bis zur höchsten Menge steigern. Reicht diese nicht aus, versuche dich an der Standarddosis und nötigenfalls später an der Makrodosis.

Es ist ein großer Fehler zu denken, dass der Start mit einer Makrodosis in jedem Fall sinnvoll wäre. Beim Naturprodukt Cannabidiol kann der Effekt bei einer Überdosierung nachteilig sein, indem sich dieser umkehrt oder sogar Nebenwirkungen auftreten. Zeige dich geduldig und warte stets ein paar Nächte ab, bevor du die nächsthöhere Dosis anstrebst.

Hast du „deine“ Dosis gefunden, bleibe dabei. Kleine Anpassungen kannst du stets vornehmen.

 

Im Vergleich zu Schlaftabletten macht Cannabidiol nicht abhängig und es tritt auch kein Gewöhnungseffekt ein.

 

CBD-Produkte für den guten Schlaf

Die empfohlenen Dosierungen sowie der Hinweis auf die orale Einnahme beschränken die Produktauswahl auf CBD Öl. Dieses gibt es einerseits in Tropfenform, anderseits sind sie auch als Kapseln erhältlich.

Unser Favorit unter den CBD-Anbietern ist nach wie vor Nordic Oil. Daher können wir dessen Bio-Produkte uneingeschränkt empfehlen. Im Angebot hat Nordic Oil drei hilfreiche Öle gegen Schlafstörungen: CBD Hanföl 5 %, 15 % und 20 %.

Nordic Oil …

  • CBD Hanföl 5 %: 1 Tropfen ≙1,7 mg CBD
  • CBD Hanföl 15 %: 1 Tropfen ≙ 5 mg CBD
  • CBD Hanföl 20 %: 1 Tropfen ≙ 6,7 mg CBD

Ebenfalls im Nordic Oil Sortiment: CBD Kapseln …

  • 4 %:1 Kapsel ≙1 Tropfen (5 mg) des 15 %-igen Öls
  • 10 %: 1 Kapsel ≙3 Tropfen (15 mg) des 15 %-igen Öls

Wenn du zur Orientierung die obige Tabelle hinzuziehst, kannst du gar nichts falsch machen.

 

CBD Erfahrungen in Sachen Schlaf: Eine Betroffene plaudert aus dem Nähkästchen

Eine unserer Texterinnen verriet uns, dass sie bis vor Kurzem über Jahrzehnte unter massiven Schlafstörungen litt. Ihr angesammeltes Schlafdefizit ist kaum in Zahlen auszudrücken. Warum sie nun viel besser schläft, hat sie CBD und Melatonin zu verdanken. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

 

„CBD und Melatonin habe ich es zu verdanken, dass ich nun endlich wieder schlafen kann. Ich habe alles ausprobiert, was es auszuprobieren gibt:

  • pflanzliche Schlafhilfen (Baldrian, Lavendel, Passionsblume usw.)
  • Schlaftabletten
  • Antidepressiva (die schlaffördernden)
  • Tryptophane (Vorstufe von Melatonin)
  • Melatonin (natürliches Schlafhormon)

Ich habe die ganze Palette getestet. Zuletzt wirkte solch eine Schlaftablette höchstens noch für zwei Stunden. Die Folge war psychische und körperliche Abhängigkeit. Als ich auf CBD stieß, war ich zunächst skeptisch. Diese Skepsis hat sich jedoch als unberechtigt herausgestellt. Ich nehme nun vor dem Schlafengehen 2 CBD Kapseln 10 % (1 fetthaltige Käsescheibe dazu) und 1 mg Melatonin (als Spray). Letzteres ist nicht zwingend erforderlich, doch die Schlafstörungen haben ihre Spuren bei mir hinterlassen. Zudem ist Melatonin ein hervorragendes Antioxidans. Ich will nicht sagen, dass ich wie ein Baby schlafe, doch selbst nächtliches Aufwachen stellt kaum noch ein Problem dar. Dabei kann ich ruhig bleiben und schlafe wieder ein. Das Gedankenkarussell hat dank CBD seinen Betrieb eingestellt.

 

Daher kann ich CBD nur guten Gewissens empfehlen. Mein Körper dankt es mir (vor allem meine Leber, die ich viele Jahre mit synthetischen Medikamenten malträtiert habe).

 

Tipps für einen besseren Schlaf

Ich möchte noch einige Tipps für einen besseren Schlaf hinzufügen, die ich mir im Laufe der Jahre erarbeitet habe:

  • Stress reduzieren (kein Mensch der Welt – auch kein Chef – ist es wert, seine Gesundheit zu ruinieren)
  • gesunde, ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung (Nährstoffe sind Wirkstoffe)
  • reichlich Bewegung an der frischen Luft
  • Hatha-Yoga
  • Meditation (dabei muss man nicht stillsitzen und seinen Kopf ausleeren; es gibt verschiedene Meditationsformen und eine passt sicherlich)
  • positives Denken (es gibt Hinweise – auch wissenschaftlich basierte – dass alles, was wir denken, fühlen und auf uns einwirken lassen, Einfluss auf unsere Gesundheit und damit auch unseren Schlaf hat); dazu verweise ich auf eine interessante Netflix-Dokumentation mit dem Titel „Heal“.

Es waren leidvolle Jahre, doch sie haben mich gestärkt und dank CBD kann ich meine Tage nun wieder energiegeladen angehen.“

 

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