Wie dosiert man CBD richtig?

Diese Frage wird sich ein jeder, der sich über CBD Öl und Co informiert hat, bestimmt gestellt haben. Zumal der Markt mittlerweile auch in diesem Bereich etwas undurchsichtig geworden ist.

So gibt es CBD-Öle, Pasten, Kristalle, Kapseln und Liquids zum Verdampfen und noch einiges mehr. Jedoch gibt es nicht nur verschiedene Darreichungsformen von CBD. Nein, selbst bei der gleichen Darreichungsform gibt es noch unterschiedliche Zusammensetzungen und Cannabidiol-Konzentrationen. Zudem kommt es natürlich auch noch auf den Verwendungszweck an. Ob CBD nur zur Prävention und für das alltägliche Wohlempfinden eingenommen wird, oder zur gezielten Behandlung von Beschwerden spielt bei der CBD-Dosis eine wichtige Rolle.

Grund genug für uns das Thema rund um die Dosierung und Anwendung von CBD mal genauer anzuschauen und aktuelle Studien und Untersuchungen auszuwerten. Zudem findest du am Ende des Artikels noch einen CBD Dosierungsrechner für CBD-Öle. Mit diesem kannst du ganz einfach berechnen wieviel Tropfen du für welche Menge Cannabidiol einnehmen muss.

Die Dosierung von CBD Öl

 

Gleich zu Beginn weißen wir darauf hin, dass die Informationen und Empfehlungen auf Erfahrungsberichten von Nutzern und wissenschaftlichen Studien beruhen. Wir können und dürfen keine konkreten Angaben zur Dosierung, Anwendung und Wirkung geben. Bei Zweifel, Unklarheiten bzgl. Wechselwirkungen, Verträglichkeit oder Nebenwirkungen sollte immer sofort ein Arzt aufgesucht werden. Genauso weisen wir deutlich darauf hin, dass dieser Artikel keinesfalls dazu auffordern soll Krankheiten mit CBD selbst zu therapieren. Bei Erkrankungen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt und keinesfalls selbst therapiert bzw. experimentiert werden. Die Anwendung von CBD versteht sich immer als eine Ergänzung zur konventionelle medizinischen Therapie.

 

Allgemeine Dosierempfehlung von CBD

Bei unseren Recherchen sind wir auf eine sehr große Spanne an Dosierempfehlungen gestoßen. Man findet, je nach Körpergewicht, Verwendungszweck und schwere der Symptome Dosierungen zwischen einstelligen Milligramm bis zu fast einem Gramm reinem Cannabidiol pro Tag so ziemlich alles.

Micro-Dosierung – Standard Dosierung – Makro-Dosierung

Bei einer Menge von bis 0,25mg Cannabidiol pro Kilogramm Körpergewicht und Tag spricht man von einer Micro-Dosis. Bei Dosierungen zwischen 0,3mg und 1,3mg pro kg KG und Tag bewegt man sich im Rahmen der Standart-Dosis und darüber bis maximal 12,5mg CBD pro kg KG pro Tag befindet man sich im Bereich der Makro-Dosis.

Erfahrungsgemäß sollte man mit einer Mikro-Dosierung beginnen und diese langsam, bis zum spürbaren Wirkungseintritt steigern. Die Betonung liegt auf langsam. Es bringt nichts jeden Tag die Dosis zu verdoppeln, das es meist einige Tage bis zum Wirkungseintritt vergehen, da erst eine gewisse CBD-Sättigung des Blutes erreicht werden muss. Eine Steigerung der CBD-Dosierung alle 2-3 Tage hat sich laut Erfahrungsberichten als praktikabel erwiesen.

Dosierung und Anwendung von CBD in der Praxis

Als Ausgangsdosierung sollte man die Dosierempfehlung des Produkt-Herstellers verwenden. Diese liegt bei einem 5%-igen CBD-Öl bei etwa 3-4 Tropfen zwei Mal am Tag und somit bei 9mg bis 12mg CBD. Grundsätzlich macht es am meisten Sinn mit einem niedrig bis moderat konzentrierten Cannabidiol-Produkt, am besten einem Vollspektrum-CBD-Öl, wie die von Nordicoil oder CBD-Vital, zu beginnen, da man hiermit feiner dosieren kann.

Ein 5%-iges CBD-Öl enthält pro Tropfen etwa 1,6mg Cannabidiol. Somit ist es möglich sehr fein die Dosierung anzupassen. Würde man gleich zu einem 15%-igen Öl greifen, so wäre eine Steigerung der Dosierung nur in 4,8mg Schritten möglich, was schon recht viel ist.

Hat man hingegen die persönliche Optimaldosierung ermittelt, kann man zu einem höher konzentrierten Öl oder auch einer Paste übergehen, um weniger Tropfen für die gleiche CBD-Menge zu benötigen.

Zusammenfassung:

  • Mit niedriger Dosierung (Mikro-Dosierung) von unter 0,25mg/kg/KG/d beginnen (bei 60-80kg Körpergewicht wären dies maximal 15mg-20mg CBD pro Tag)
  • Zur Ermittlung der persönlichen Dosierung ein niedrig konzentriertes CBD-Öl (5%) verwenden (bei 15-20mg pro Tag und einem 5%-igem Öl wären es insgesamt maximal 9-13 Tropfen)
  • Dosierung langsam alle 2-3 Tage bis zum Wirkungseintritt steigern

 

 

CBD Dosierungsrechner

 

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CBD Dosierung bei Schlafproblemen und Angststörungen

Schlafproblemen und Angststörungen bzw. Depression werden wohl mit zu den verbreitetsten Gründen der Anwendung gehören. Doch wie dosiert man Cannabidiol richtig, damit es bei diesen Problemen hilft?

Bei schweren Schlafstörungen, sprich, wenn man so gut wie gar nicht zu Ruhe kommt, haben sich laut Erfahrungsberichten und Untersuchungen etwa 25mg als potente Dosis etwa 1-2 Stunden vor dem zu Bett gehen gezeigt.

Das Selbe gilt für Angststörungen. Auch hier wurde vom Wirkungseintritt ab Dosierungen von 25mg im Rahmen von Erfahrungsberichten und Studien berichtet. Die Einnahme eignet ist hier dagegen besonders am Morgen für einen entspannten Tag.

In einer sehr aktuellen Studie, die erst dieses Jahr veröffentlich wurde und auf die wir später unter dem Punkt „Studienlage zur Dosierung von CBD“ etwas detaillierter eingehen werden, wurde eine Verbesserung der Schlaf- und Angststörung exakt ab dieser Dosis erreicht.

Alles in allem macht es somit Sinn bei deutlichen Schlafproblemen und Angststörungen mit etwas unter 25mg CBD zu beginnenund sich langsam zu steigern. Der Grund etwas unter 25mg zu beginnen liegt darin, da es gut möglich sein kann, dass man aufgrund eines geringeren Körpergewichts oder sensiblerer Cannabinoid-Rezeptoren früher auf CBD reagiert und weniger benötigt. Auch hier gilt es natürlich bei bestehender Therapie und Medikation erst ärztlich Rat einzuholen!

CBD Dosierung bei akuten und chronischen Schmerzen und weiteren Krankheiten

Bei der Schmerztherapie, sei es aufgrund von Arthrose oder auch bei Migräne, konnte Cannabidiol in Studien bereits mehrfach sein Wirkpotenzial unter Beweis stellen, weshalb es hier recht gute und genau Angaben zur Dosierung gibt. Hierbei werden die Schmerzstärke und das Körpergewicht mit einbezogen.

Aber auch beim die konventionelle Therapie begleitenden Einsatz von CBD bei Epilepsie, Multipler Sklerose (MS), ADHS oder auch Krebs gibt es Untersuchungen, die eine Wirkung bei entsprechender CBD-Dosierung bestätigen.

Bei Epilepsie wurden in einer recht jungen Studie aus 2018 Dosierungen zwischen 10mg und 50mg pro Kilogramm Körpergewicht verwendet. Auch hier wurde, wie immer, mit einer niedrigen Dosis angefangen und langsam gesteigert.[1]

Insbesondere bei Multipler Sklerose konnte durch den Einsatz von CBD die Mobilität gesteigert und der sogenannte Fatigue reduziert werden.[2]Als Dosis hat das australische Gesundheitsministerium in ihrem Guide zur Nutzung von Cannabis zur Behandlung von MS unter Auswertung diverser Studien einen breiten Bereich von 2,5 bis 120mg konstatiert.[3]

Für ADHS gibt es noch nicht ausreichend Daten und eine Dosierempfehlung auszusprechen. Betrachtet man aber die Dosierungen, die bei anderen psychischen Problemen Erfolg zeigten, so wären 25mg eine gute Größe an der man sich orientieren kann.

Zuletzt zum Thema CBD und Krebs. Hierzu möchten wir keine Aussage treffen, da hier sowieso immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden muss. Mit diesem sollte auch die Dosierung von CBD abgesprochen werden.

An dieser Stelle ist nochmal zu verdeutlichen, dass CBD keine der vorgenannten Krankheiten heilen kann. Es wurde nur eine Verbesserung der Symptomatik festgestellt.

Und noch zu Wirkung von CBD bei Schmerzen, seien sie akut oder chronisch. Hier haben sich in Untersuchungen folgende Dosierungen bewährt, die wir der Übersichtlichkeit halber tabellarisch darstellen.

SchmerzstärkeKörpergewicht

15 bis 30 kg

Körpergewicht

31 bis 45 kg

Körpergewicht

46 bis 80 kg

Körpergewicht

81 bis 115 kg

1 (leicht)2 bis 4mg4 bis 6mg6 bis 8mg8 bis 10mg
24 bis 8mg6 bis 12mg8 bis 18mg12 bis 20mg
3 (mittel)8 bis 12mg12 bis 18mg18 bis 24mg22 bis 30mg
412 bis 18mg18 bis 24mg24 bis 32mg32 bis 40mg
5 (stark)18 bis 30mg24 bis 40mg32 bis 60mg42 bis 60mg

Und das aller Wichtigste: Bei Schmerzen sollte durch einen Arzt immer erst die Herkunft geklärt und nicht eigenmächtig experimentiert werden, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen.

CBD Einnahme und Anwendung

Bei der Einnahme von CBD gilt es ein paar Gegebenheiten unbedingt zu beachten, um von der maximalen Wirkung zu profitieren. Die optimalste und schnellste Wirkung bei oraler Einnahme wurde generell bei der sublingualen Anwendung festgestellt.

Bei der sublingualen Einnahme werden die Tropfen des CBD-Öls unter (lat. sub) die Zunge (lat. lingua) gegeben, wo das CBD-Öl für einige Zeit verweilen und wirken soll. Über die Schleimhaut unter der Zunge wird bereits ein Teil des Cannabidiols aufgenommen. Nach etwa 30-60 Sekunden, kann das Öl dann geschluckt werden.

Wir persönlich empfehlen diese Anwendungsform und haben hier sehr gute Erfahrungen machen können.

Die Anwendung von CBD-Paste ist ähnlich derer von Öl. Auch diese sollte sublingual eingenommen werden. Achtet beim Produktkauf darauf, dass eine Spritze oder anderweitige Dosierhilfe enthalten ist, mit der die CBD-Paste unter der Zunge platziert werden kann. Die CBD-Paste von Nordicoil z.B. ist in einer Spritze enthalten, mit der diese optimal dosiert und unter die Zunge gegeben werden kann. Zudem gibt es die CBD-Paste von Nordicoil in verschiedenen Konzentrationen (30% bis 50%).

Bei der Anwendung von CBD-Kapseln gilt es weniger zu beachten. Hier sollten die Kapseln mit ausreichend Wasser einfach geschluckt werden. Da das Cannabidiol erst aufgenommen wird, wenn sich die Kapsel aufgelöst hat, tritt die Wirkung langsamer ein und ist unserer Erfahrung nach nicht ganz so stark wie bei Öl oder Paste.

4 Tipps zur passenden Dosierung von CBD-Öl

  • 1. Beginne mit der CBD Dosierung langsam

Gerade am Anfang solltet ihr langsam mit der Dosierung von CBD anfangen. Hier reicht es, wenn ihr mit 3 Tropfen eines 5%igen CBD Öl´s beginnt. Solltet ihr diese Dosis gut vertragen, die Schmerzen aber nicht besser geworden sein, dann langsam steigern.

  • 3. Die gleiche Menge CBD über mehrere Tage testen

CBD ist kein Wundermittel und die Behandlung braucht teilweise auch etwas Zeit. Zwar können gewisse Symptome nach der einmaligen Anwendung von CBD gelindert werden, allerdings benötigt der Körper auch etwas Zeit sich an das CBD zu gewöhnen. Allerdings sollte “normalerweise” bei passender Dosierung nach einer Woche zumindest eine gewisse Wirkung eingetreten sein.

  • 4. weniger ist manchmal mehr

Auch bei CBD gilt: weniger ist manchmal mehr. Hierzu solltet ihr wie schon erwähnt nicht mit einer zu hohen Dosis anfangen, da erstens eventuelle Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Übelkeit auftreten können. Zweitens ist, wie wir bereits wissen, CBD nicht gerade günstig und somit verschwendet ihr nicht nur das Öl/Paste oder Kapseln, sondern auch euer Geld.

  • 5. Finde das passende CBD-Öl/Spray/Paste für dich

Finde das passende Produkt für dich! Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass die Produkte unterschiedlicher Hersteller zwar nicht besser oder schlechter sein müssen, allerdings haben wir festgestellt, dass sich die Wirkung (persönliche Empfindung) etwas unterscheidet. Hier solltet ihr einfach ausprobieren, welches Produkt am besten für euch passt. Unsere persönlichen Favoriten sind Nordic Oil und CBD-Vital – hier macht man in der Regel nichts falsch.

Studienlage zur Dosierung von CBD

Im Pre-Review Report der Welt Gesundheitsorganisation WHO zu Cannabidiol wird unter Bezugnahme auf eine Auswertung verschiedenster Studien von Dosierungen im Bereich 100-800mg pro Tag berichtet.

Die Darreichung fand bei den ausgewerteten Studien oraler Form mittels eines CBD-Öls oder CBD-Kapseln statt.[4]

Eine Studie, die sich mit der Wirkung von CBD bei Angst- und Schlafstörungen beschäftigte, verwendete bei ihren Probanden Dosierungen zwischen 25mg und 175mg pro Tag. Die meisten Patienten erhielten dabei rund 25mg CBD pro Tag in Kapselform.

Bei Angststörungen wurde das Cannabidiol am Morgen nach dem Frühstück verabreicht, bei Schlafstörungen hingegen am Abend nach dem Abendessen. Bei einigen wenige Patienten, deren Krankheitsbild schwerer war, wurde CBD mit 50mg bis 75mg pro Tag und bei einem Patienten, bei dem eine schwere posttraumatische Belastungsstörung vorlag, wurde während der Studie die Dosis auf bis zu 175mg erhöht.

Bei der verwendeten Dosis konnte bei knapp 80% der Patienten, die unter Angststörungen litten, eine dauerhafte Verbesserung der Symptome festgestellt werden. Unter den Probanden, die unter Schlafstörungen litten, konnte bei 2/3 eine Verbesserung der Schlafqualität festgestellt werden, die jedoch nach einem Monat wieder nachließ. Bei Schlafstörungen eignet sich CBD also eher zur temporären Anwendung. Die Dosierungen wurden bei 96% der Probanden ohne Probleme vertragen.[5]

Kann man CBD überdosieren? Thema Nebenwirkungen.

Die Welt Gesundheit Organisation WHO hat in ihrem Pre-Review Report zu Cannabidiol einige Studien ausgewertet, die die Sicherheit von Cannabidiol untersuchten. In einer Studie wurde bei den Probanden mit einer Initialdosierung von 2-5mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag begonnen und auf bis zu 50mg pro Kilogramm Körpergewicht gesteigert. Das ist wirklich eine sehr hohe Dosis und entspricht einer CBD Menge bei einem 60-80kg schweren Menschen von 3.000mg bis 4.000mg reinem Cannabidiol und somit etwa 2.500 Tropfen eines 5%-igen CBD-Öls. Selbst bei einem sehr hoch konzentrierten 20%-igen CBD-Öl wären es immer noch sage und schreibe bis zu etwa 600 Tropfen am Tag. Ihr seht, also fernab jeglicher Realität.

Genug gestaunt, zurück zum Eigentlichen. Selbst bei einer so hohen Dosierung konnten keine die Gesundheit gefährdenden Nebenwirkungen festgestellt werden. Die Probanden berichteten zum Teil lediglich von Unverträglichkeitserscheinungen, wie Abgeschlagenheit, Übelkeit oder Durchfall. Dies passiert aber bei wahrscheinlich so ziemlich allem, was man so extrem hoch dosiert.

Interessant sind auch Untersuchungen zur Toxizität von Cannabidiol. Auch hierzu trifft die WHO auf Grundlage der Arbeiten von Machado Bergamaschi, M., et al.[6]und Iffland, K. und F. Grotenhermen[7]die Aussage, dass CBD im Allgemeinen eine geringe toxische Wirkung aufweist.

Zusammenfassend wurde in den vorgenannten Untersuchungen festgestellt, dass

  • CBD keinen Einfluss auf die Embryonalentwicklung,
  • sehr wahrscheinlich keinen Einfluss auf hormonelle Veränderung,
  • keinen Einfluss auf diverse physiologische und biochemische Prozesse,
  • selbst bei sehr hohen Dosierungen (über 150mg/kg/KG) in Tierversuchen keine Auswirkung auf das Verhalten

hat.

Was jedoch festgestellt wurde, ist, dass sich Cannabidiol bei sehr hohen Dosierungen negativ auf das Immunsystem auswirken kann, was aber bei normalen Dosierungen nicht der Fall ist. Zudem sollte man sich immer bzgl. Wechselwirkungen mit Medikamenten informieren, da diese sehr individuell sind.

Alles in allem lässt sich nach aktuellem Stand der Wissenschaft sagen, dass CBD bei normaler Dosierung und Anwendung als sicher gilt und nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist.

 

CBD Dosierung bei Hunden und Katzen

Auch unsere Vierbeiner können von CBD profitieren. Eine recht aktuelle und sehr gut designte Studie beschäftigte sich mit der Pharmakokinetik, Sicherheit und der klinischen Wirkung von Cannabidiol bei Hunden, die unter Arthrose leiden. Jeder Hundehalter weiß, dass Arthrose beim „besten Freund des Menschen“ ein „Volksleiden“ darstellt und die Mehrheit aller Hunde früher oder später leider davon betroffen ist.

Das Ergebnis der randomisierten, Placebo-kontrollierten, Cross-over-Studie, bei der die Tierhalter nicht informiert wurden, was deren Hund bekam, ist vielversprechend. Es konnten bei einer Dosis von 2mg bis 8mg CBD pro kg Körpergewicht des Hundes keine Nebenwirkungen, dafür aber eine klinische Wirkungfestgestellt werden.

Die signifikante Abnahme der Schmerzen bei den Hunden wurde mit der sog. Canine Brief Pain Inventory, einem standardisierten Schmerzfragebogen für Tierhalter, nachgewiesen. Ein weiterer Nachweis für die reduzierten Schmerzen bei Hunden ist die deutlich gesteigerte Aktivität der Tiere während der CBD Gabe.

Als objektiver Nachweis für die Wirkung von Cannabidiol bei Hunden wurde eine positive Veränderung der Blutwerte (Anstieg der alkalischen Phosphatase) während der CBD Behandlung festgestellt.

Anmerkung: Bei der alkalischen Phosphatase handelt es sich um ein Enzym, welches insbesondere in Knochen und Muskeln vorkommt. Eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase ist dann gegeben, wenn vermehrt Knochenmaterial aufgebaut wird.

Es gilt somit als sehr sicher, dass Cannabidiol in einer Dosierung von 2mg bis 8mg pro kg Körpergewicht bei unter Arthrose leidenden Hunden nicht nur schmerzlindern wirkt, sondern auch dazu beiträgt, dass Knochenmaterial aufgebaut wird. Es ist davon auszugehen, dass dies auch für andere Säugetiere, wie z.B. Katzen gilt.[8]

Neben der belegten schmerzlindernden und heilungsunterstützenden Wirkung von CBD bei Hunden, gibt es auch eine Vielzahl an Erfahrungsberichten von Tierhaltern, die über eine positive Wirkung auf das Gemüt des Haustiers berichten.

Bei Tieren gilt für die Dosierung und Anwendung von CBD-Öl das Selbe, wie beim Menschen. Langsam mit einer geringen Dosierung beginnen und allmählich steigern. In der vorgenannten Studie war ein Wirkungseintritt ab 2mg pro kg Körpergewicht feststellbar.

 

Fazit und Zusammenfassung zur Dosierung von CBD

In den letzten Jahren hat sich hinsichtlich der Forschung im Zusammenhang mit Cannabidiol und dem Endocannabinoid-System einiges getan. Und zwar nicht nur am Menschen, auch bei Tieren – insbesondere Hunden – konnten gute Ergebnisse verzeichnet werden. Deutlich wird dies am Erscheinen einer Vielzahl von Untersuchungen und Studien seit 2017. Demzufolge liegen auch zu einigen Anwendungsgebieten recht valide Daten zu Dosierungen vor. Zusätzlich gibt es immer mehr Erfahrungsberichte von CBD-Konsumenten.

Was Untersuchungen, Studien und Erfahrungsberichte alle gemeinsam haben: Es wurde immer mit einer niedrigen Dosierung, meist sogar im Bereich einer Mikro-Dosis, mit der Therapie begonnen und dann langsam bis zum Wirkungseintritt gesteigert. Liegen keine akuten oder chronischen Beschwerden vor, so haben sich etwa 5 bis 10mg als gute Dosierung für das allgemeine Wohlbefinden erwiesen.

In der Praxis bedeutet dies für dich:

  • Bei konkreten Problemen, wie Schlaf- und Angststörungen, Schmerzen, oder anderen Erkrankungen, beginne je nach Körpergewicht mit 15 bis 20mg CBD pro Tag und überschreite ohne ärztliche Verordnung und Begleitung nicht die 200mg Grenze.
  • Für das allgemeine Wohlbefinden oder einfach um die Schlafqualität und Regeneration zu steigern, genügen meist 5 bis 10mg Cannabidiol.

Bei einem 5%-igen CBD-Öl enthält ein Tropfen ca. 1,6mg Cannabidiol. 10%-ige Öl enthalten das doppelte (ca. 3,2mg CBD), 15%-ige dann das Dreifache (ca. 4,8mg CBD) und 20%-ige letztlich 6,4mg CBD. Dementsprechend werden für das allgemeine Wohlbefinden etwa 3-6 Tropfen eines niedrig konzentrierten (5%-igen) und 1-3 Tropfen eines sehr hoch dosierten (20%-igen) Cannabidiol-Öls pro Tag benötigt. Hier ist immer auf die Angabe des Herstellers zu achten.

Wir empfehlen grundsätzlich mit einem 5%-igen Öl zu beginnen, da man hier feiner dosieren und sich besser an die persönliche optimale Dosis herantasten kann. Öle und Pasten haben den Vorteil, dass man diese sublingual einnehmen kann. Diese Form der Einnahme wird in den meisten Studien verwendet, da hierbei sehr gute Ergebnisse erzielt werden konnten. Der Vorteil ist, dass über die Schleimhaut unter der Zunge sehr schnell ein Teil der Wirkstoffe aufgenommen werden kann und die restliche Absorption dann langsamer über den Magen-Darmtrakt abläuft. Man erreicht somit einen schnellen Wirkungseintritt und trotzdem eine gute Halbwertszeit. Bei Kapseln ist der Wirkungstritt langsam und bei Liquids zum Verdampfen schnell und kurz.

Sehr gute CBD-Produkte, die wir selbst getestet haben, gibt es von Nordicoil und CBD-Vital. Die beiden Hersteller führen neben CBD-Ölen auch Pasten, Cremes und Liquids zum Verdampfen.

Solltest du irgendwelche unerwünschten Nebenwirkungen verspüren, halte unbedingt mit einem Arzt Rücksprach und setze die CBD-Einnahme aus.

 

[1]Kerstin A. Klotz et al (2018). Cannabidiol for Treatment of Childhood Epilepsy–A Cross-Sectional Survey. Frontiers in Neurology 9: 731.

[2]Thorsten Rudroff und Jacob Sosnoff (2018). Cannabidiol to Improve Mobility in People with Multiple Sclerosis. Frontiers in Neurology 9: 183.

[3]Australian Government, Department of Health (2017). Guidance for the use ofin the treatment of multiple sclerosis in Australia. S. 10

[4]World Health Organization (2017). Cannabidiol (CBD) Pre-Review Report Agenda Item 5.2. Expert Committee on Drug Dependence Thirty-ninth Meeting

[5]Scott Shannon, MD et al (2019). Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. The Permanente Journal. 2019. 23: 18-041

[6]Machado Bergamaschi, M., et al., Safety and side effects of cannabidiol, a Cannabis sativa constituent. Current drug safety, 2011. 6(4): p. 237-249.

[7]Iffland, K. and F. Grotenhermen, An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. Cannabis and Cannabinoid Research, 2017. 2(1): p. 139-154.

[8]Lauri-Jo Gamble et al (2018). Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs. Front. Vet. Sci.

 

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