Was sind Schmerzen überhaupt und hilft CBD dabei?

Obwohl äußerst unangenehm, sind sie dennoch ein deutliches Warnsignal dafür, dass etwas im Körper nicht in Ordnung ist. Ohne Schmerzempfinden würden wir uns beispielsweise Verbrennungen 3. Grades einholen, wenn wir einem Feuer zu nahe kommen. Wir würden bei einem Schnitt in den Finger nicht zurückzucken und uns möglicherweise noch mehr verletzen. Schmerz verhindert Schlimmeres. Verletzungen führen akute Schmerzen herbei, die aber auch wieder vergehen.

 

Was aber, wenn chronische Schmerzen das Leben zur Hölle machen, wenn der Schmerz einfach nicht mehr aufhört?

  • Der Schlaf wird gestört.
  • Demzufolge werden auch die Tage anstrengender aufgrund der fehlenden Ruhe und Regeneration.
  • Der Organismus wird anfälliger für Erkrankungen.
  • Erforderliche Medikamente vergiften den Organismus (vor allem die Leber) …
  • … oder helfen wenig bis gar nicht.
  • Der Gesichtsausdruck wirkt verkniffen.
  • Die Körperhaltung wird angespannt.
  • Depressionen können entstehen.
  • Die Lebensqualität sinkt rapide.

Millionen von Menschen kennen diesen Zustand, denn nicht nur äußerliche und akute Verletzungen ziehen Schmerzen nach sich. Arthrose, Rheuma/Arthritis, Fibromyalgie, Entzündungen aller Arten (auch Akne), Migräne usw. vergiften den Alltag. Dabei kann das Leben so schön sein.

Das körpereigene Cannabinoidsystem

Ja, du hast richtig gelesen. Der menschliche Organismus stellt selbst Cannabinoide her. Schließlich kommt die Namensgleichheit des endogenen Cannabinoidsystems (kurz Endocannabinoidsystem) nicht von ungefähr.Seine Aufgabe ist die Wiederherstellung und Erhaltung der Homöostase(gesundheitliches Gleichgewicht).

Wer gesundheitlich ausbalanciert ist, hat keine Schmerzen, schläft gut, ernährt sich gesund (vorwiegend pflanzenbasiert), wird selten krank, ist nicht übergewichtig, hält schädlichen Stress in Grenzen, bewegt sich körperlich, meditiert möglicherweise. Die Realität erzählt jedoch oft genug eine andere Geschichte: Stress, Schlafstörungen, falsche Ernährung, Übergewicht usw.

Das Endocannabinoidsystem hat alle Hände voll zu tun, um die Gesundheit aufrechtzuerhalten. Die beiden bekanntesten Neurotransmitter Anandamid und 2-Arachidonyl-Glycerin empfangen die Botschaften des Gehirns und übermitteln sie an die zuständigen CB1- und CB2-Rezeptoren, welche Bestandteil nahezu jeder Zelle (im Kern und auf der Hülle) sind. Gerade aber eine hektische und ungesunde Lebensweise schwächen die Funktionsweise dieses Systems, sodass Krankheit und Schmerzen leichtes Spiel haben.

Glücklicherweise gibt es Hilfe, sofern Betroffene sie in Anspruch nehmen. Die Rede ist von Cannabis – im Speziellen CBD (Cannabidiol) – ein Wirkstoff (Cannabinoid) des Hanfes. Exogene Cannabinoide(von außen zugeführte Phytocannabinoide) interagieren mit dem Endocannabinoidsystem – gehen eine Symbiose ein. Dabei docken die Wirkstoffe an dieselben CB1- und CB2-Rezeptoren an, d. h. sie stärken und unterstützen die körpereigene Funktionsweise mit dem Ergebnis, dass der Organismus gesunden kann und damit auch dem Betroffenen Schmerzlinderung widerfährt.

Du wirst gleich erfahren, welche Wirkungsweisen CBD besitzt. Der Behandlungsansatz dieses Cannabinoids ist nicht einseitig, wie viele Schmerzmittel ihre Aufgabe verrichten.

Stressreduktion und eine ausgeglichene, gesunde Lebensweise helfen, das Endocannabinoidsystem zu stärken. Im Umkehrschluss bedeutet dies:

Gesundes EndocannabinoidsystemAngegriffenes Endocannabinoidsystem
Gesunder, schmerzfreier KörperKrankheit/Schmerzen, fehlende Homöostase
Lebensweise beibehaltenLebensweise verändern/anpassen

 

Herangehensweise von CBD bei Schmerzen

Vermutlich ist dir bekannt, dass Schmerzmittel lediglich über einen gewissen Zeitraum den Schmerz abschalten – dann ist er wieder da. Je mehr und je öfter Schmerzmittel du nimmst, umso weniger wirken sie. Verantwortlich dafür ist der sogenannte Toleranzeffekt. Dieser besagt,dass die Wirkung eines Medikamentenwirkstoffes im Lauf der Zeit kontinuierlich abnimmt. Erhöhungen der Dosis helfen nur vorübergehend, denn der Organismus gewöhnt sich auch daran. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis regelmäßige Gaben eines klassischen Schmerzmedikamentes ihre Wirkung vollständig einbüßen. Diesem Effekt kann durch immer wiederkehrenden Verzicht über einige Tage vorgebeugt werden, was jedoch äußerst unangenehme Folgen haben kann, denn für diese Zeit muss der Schmerz ausgehalten werden.

Es gibt eine ganze Reihe verschiedenster Schmerzmittel:

  • die klassischen (die du in der Apotheke kaufen kannst)
  • dieselben in konzentrierterer Form (die dir jedoch der Arzt verschreiben muss)
  • Antidepressiva, die das Problem durch chemisch herbeigeführte Entspannung angehen (sie legen aber möglicherweise auch das Verdauungs- und andere Systeme lahm)
  • Opioide (sie können süchtig machen; allerdings kann trotz möglicher CBD-Gabe nicht in jedem Fall darauf verzichtet werden)

Die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei neuropathischen Schmerzen unterschiedlichster Ursache gilt als nachgewiesen. Davon zeugen mindestens zehn randomisierte, kontrollierte Studien an jeweils mehr als 1.000 Patienten. In dem Buch „A Patient’s Guide for CBD“wird dazu ein typisches Beispiel aus der Praxis angeführt:

„B. V. leidet an Knochen-an-Knochen-Arthritis und benötigte einen vollständigen Kniegelenkersatz. Er hatte große Schmerzen und Probleme mit der Mobilität. Außerdem leidet er an Morbus Hashimoto. Er fing an, CBD-Öl für beide zu nehmen. In nur wenigen Wochen fühlte er sich so viel besser, frei von den Nerven und tiefen Muskelschmerzen, die er normalerweise von den Hashimoto hatte. Als er eine Tagesdosis ausließ, wurde ihm klar, wie viel das Öl wirklich half.“[1]

Die verschiedenen Arten von Schmerzen

CBD wirkt auf unterschiedliche Weise. Der Schmerz wird nicht einfach betäubt, wie dies häufig bei klassischer Medikation der Fall ist.

Schmerzen können verschiedene Ursachen haben:

  • Erkrankungen
  • Verletzungen
  • Stress (z. B. Kopfschmerzen, Migräne)
  • Menstruation
  • Entzündungen
  • Verkrampfungen

Sie können akut auftreten oder sich in chronische Ausmaße annehmen. Akute Schmerzen basieren auf akuten Ereignissen, wie etwa die berühmte Hand auf der Herdplatte.

Ein Auftreten an mehr als 100 Tagen jährlich wird bereits als chronisch bezeichnet, dann ist die Rede vom chronischen Schmerzsyndrom. In diesem Fall hat dein Körper bereits ein Schmerzgedächtnis entwickelt.

Neuropathische Schmerzen– also Nervenschmerzen – basieren auf Beschädigungen/Erkrankungen von Nervenzellen. Die Rede ist von kribbelndem, stechenden, brennenden – mitunter auch ausstrahlenden – Beschwerden, welche schon durch zarteste Berührungen hervorgerufen werden können. Die Nervenbahnen sind geschädigt!

Die zahlreichen Wirkmechanismen von Cannabidiol

Am häufigsten angewendet wird CBD bei Schmerzen. Dabei hat es eine Jahrtausende alte Tradition – vor allem im asiatischen Raum. Die Anwendung hierzulande ist noch verhältnismäßig neu, doch profitieren wir im Abendland von althergebrachtem Wissen. Dieses – zusammen mit neuester Technik und heute möglichen Untersuchungsmethoden – bringt ungeahnte Möglichkeiten. Bis heute sind die folgenden Wirkungsweisen von CBD bekannt:

CBD (Cannabidiol)-Wirkung

Cannabidiol ist gleich nach THC (Tetrahydrocannabinol; psychoaktiv) das am meisten in Hanf enthaltene Cannabinoid. Cannabidiol wirkt selbst nicht psychoaktiv. Als Exocannabinoid (von außen zugeführt) kann es dem Endocannabinoidsystem den Rücken stärken und schmerzhemmend/-lindernd wirken.

  • krebshemmend
  • antiproliferativ (wachstumshemmend beispielsweise bei Tumoren)
  • antiemetisch (gegen Übelkeit und Erbrechen)
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend

(CBD-Wirkungsweise: CBD stärkt zunächst die Körperzellen selbst und macht ihre Membrane durchlässiger, sodass giftige Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert werden können. Dies wiederum fördert auch das Immunsystem. Auf diese Weise kann erneuten Infektionen vorgebeugt und die Heilung bestehender Entzündungsherde beschleunigt werden.

Die antibakterielle/antivirale Wirkung von CBD eliminiert die entzündungsauslösenden Krankheitserreger. Durchlässigere Zellmembrane sind nun in der Lage, die Infektion auslösenden Giftstoffe schneller passieren zu lassen, sodass sie sich nicht ansammeln und weiteren Schaden anrichten können).

  • antidiabetisch
  • antipsoriatisch (Psoriasis: Schuppenflechte)
  • analgetisch (schmerzstillend)
  • vasorelaxant (für eine bessere Durchblutung der Augen)
  • durchfallhemmend
  • antiischämisch (durchblutungsfördernd)
  • immunsuppressiv (hilft, immunologische Reaktion/en zu unterdrücken)
  • krampflösend
  • neuroprotektiv (nervenschützend)
  • antiepileptisch
  • antipsychotisch
  • anxiolytisch (angstlösend)
  • Erhöhung der Andandamidaktivierung (Neurotransmitter) der CB1-/CB2-Rezeptoren

Vorsicht: CBD hilft, weißes in braunes Fett umzuwandeln, welches Wärme aus gespeichertem Fett erzeugt. In hohen Dosen verabreicht, kann CBD den Appetit hemmen, was bei Untergewicht nicht wünschenswert ist.

Der Einfluss von CBD auf diverse Enzyme, die Medikamente abbauen, ist nicht zu unterschätzen. Die Folge ist deren höhere Wirksamkeit, was die folgenden Präparate betrifft:

  • Säurehemmer: Pantoprazol, Omneprazol
  • Gerinnungshemmer: Warfarin
  • Schmerzmittel: Diclofenac
  • Neuroleptika: Risperidon, Clobazam

Wer eines dieser Medikamente einnimmt, sollte vor der Anwendung von CBD Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten!

CBD setzt also nicht nur beim Schmerz selbst an, sondern hilft zusätzlich, die Ursachen zu beseitigen – in Zusammenarbeit mit dem Endocannabinoidsystem. Das ist Schmerztherapie auf breitester Basis! Liest sich wunderbar, nicht wahr? Ist es auch; dennoch spielt die richtige Dosierung eine entscheidende Rolle, wie die Fachwelt und auch Erfahrungsberichte vermitteln.

Migräne: Ein Beispiel für die Wirkungsweise von CBD

CBD bei Migräne und Schmerzen

Auch bei Migräne kann CBD helfen oder unterstützend wirken

Die Bezeichnung „Migräne“ ist eine Ableitung aus dem altgriechischen Wort „hemikrania“ („halber Schädel“) ab. Dabei handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die nicht selten schon in der Kindheit auftritt. Es bleibt nicht beim halbseitigen Kopfschmerz, da dieser oft in Begleitung von Schwindel, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen auftritt. Etwa 10 % der deutschen Bevölkerung sind von mehr oder weniger häufigen Attacken betroffen.

Die Ursachen konnten bis heute nicht eindeutig festgestellt werden. Diese Erklärung scheint noch am sinnvollsten und ist nachvollziehbar: Während eines Anfalls erweitern sich die Blutgefäße im Gehirn, deren Wände Dehnungssensoren enthalten. Es wird vermutet, dass die Dehnung der Blutgefäße als Schmerz wahrgenommen wird. Woher aber kommen die Begleitsymptome?

Bei Migränepatienten zeigt die Hirnrinde eine erhöhte Erregbarkeit. Daher vermutet man die Gründe für die Begleitsymptome in einer allgemeinen Übererregbarkeit, welche Auswirkungen auf verschiedene Hirnregionen hat.

Bis heute können lediglich die Symptome gelindert werden. Da aber das Befolgen gewisser Verhaltensweisen (Stressvermeidung, Ruhe, abgedunkelte Räume usw.) sowie die Gabe von Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Magnesium, Vitamin B2, Coenzym Q10) eine wichtige Rolle spielt, wird ganz richtig vermutet, dass CBD als Nahrungsergänzungsmittel einen positiven Einfluss auf das Endocannabinoidsystem hat.

Migräne scheint in Zusammenhang mit neurogenen Entzündungen zu stehen. Über die entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol bist du bereits informiert. Zudem haben die Exocannabinoide aus dem Naturstoff Hanf Einfluss auf die Ausschüttung von Botenstoffen (Neurotransmittern), welche stets bestrebt sind, die Homöostase wiederherzustellen. Untersuchungen weisen darauf hin, dass ein Mangel an CB1-Rezeptoren im Gehirn von Migräne-Patienten vorherrscht. Nun die gute Nachricht: Der Verzehr von CBD könnte hilfreich sein, um den Abbau von Anandamid (eines der körpereigenen Cannabinoide) zu bremsen, sodass das Endocannabinoidsystem die Möglichkeit hat, sich zu erholen und neue CB1-Rezeptoren zu bilden, welche zu Interaktionen in der Lage sind.

Die richtige CBD Dosierung finden

Schon der Schweizer Arzt und Chemiker Paracelsus machte im 16. Jahrhundert deutlich: „Dosierung ist alles!“

Diese zu finden ist alles andere als einfach, denn verschiedene Faktoren müssen berücksichtigt werden:

  • Gesundheitszustand, …
  • … Stoffwechsel und …
  • … Endocannabinoidsystem (Zustand) eines Patienten
  • medizinisches Problem
  • Schmerz-/Krankheitsintensität
  • Körpergewicht
  • Sensibilität eines Patienten gegenüber Cannabis
  • Arzneimittel
  • Ernährung 

Da hilft nur die Taktik der kleinen Schritte. Genau diese beschreibt der chemische Fachbegriff Titration. Auf diese Weise lässt sich eine langsame Anpassung vornehmen – bis hin zur vollen Wirksamkeit.

 

Die Mikrodosis

 

Die Anfangsdosisim Mikrobereich bewegt sich in Bereichen von 0,5 mg bis 20 mg CBD/Dosis/Tag. Sie ist angedacht, um neben normalen Kopfschmerzen auch Schlafstörungen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Übelkeit PTBS sowie Stress- und Stoffwechselstörungen zu behandeln. Weitere regelmäßige, über den Tag verteilte Gaben stellen sich wie folgt dar:

Mikrodosis

  • 0,01 mg – 0,1 mg pro Tag/Dosis/0,45 kg Körpergewicht
  • Die ursprüngliche Berechnung erfolgte in „lb“ (englische Gewichtseinheit; 1 lb ≙ 0,453502 kg)
Körpergewicht in KilogrammSteigerungspotenzial

Angaben in mg

 
tägliche Einzeldosis pro kg Körpergewicht à0,01 mg0,03 mg0,05 mg0,075 mg0,1 mg
450,451,352,253,384,5
550,551,652,754,135,5
650,651,953,254,96,5
750,752,253,755,637,5
850,852,554,256,388,5

 

Die Standarddosis

 

Die Standarddosis bewegt sich im mittleren Bedarfsbereich zwischen 10 mg und max. 100 mg CBD/Tag. Ihr Wirkungsspektrum umfasst die folgenden Gesundheitsprobleme:

  • Schmerzen (chronische wie akute)
  • Entzündungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Arthritis
  • Fibromyalgie
  • entzündliches Darmsyndrom
Standarddosis

  • 0,15 mg – 0,5 mg pro Tag/Dosis/0,45 kg Körpergewicht
  • Die ursprüngliche Berechnung erfolgte in „lb“ (englische Gewichtseinheit; 1 lb ≙ 0,453502 kg)
Körpergewicht in KilogrammSteigerungspotenzial

(Angaben in mg)

 
tägliche Einzeldosis pro kg Körpergewicht à0,15 mg0,2 mg0,3 mg0,4 mg0,5 mg
456,75913,51822,5
558,251116,52227,5
659,751319,52632,5
7511,251522,53037,5
8512,751725,53e42,5

 

Die Makrodosis

 

Die Makro- oder therapeutische Dosis liegt im Höchstbereich zwischen 50 mg und 800 mg CBD/Dosis/Tag. Behandelt werden in dieser Höhe Krebs, Epilepsie, Anfallsleiden, Lebererkrankungen und weitere lebensbedrohliche Zustände – inklusive der krankheitstypischen Schmerzen.

Makrodosis

  • 0,75 mg – 5 mg pro Tag/Dosis/0,45 kg Körpergewicht
  • Die ursprüngliche Berechnung erfolgte in „lb“ (englische Gewichtseinheit; 1 lb ≙ 0,453502 kg)
Körpergewicht in KilogrammSteigerungspotenzial

(Angaben in mg)

tägliche Einzeldosis pro kg Körpergewicht à0,75 mg1,0 mg1,25 mg1,5 mg2,0 mg2,5 mg3,0 mg3,5 mg4,0 mg5,0 mg
4533,754556,2567,590112,5135157,5180225
5541,255568,7582,5110137,5165192,5220275
6548,756581,2597,5130162,5195227,5260325
7556,257593,75112,5150187,5225262,5300375
8563,7585106,25127,5170212,5255297,5340425

 

Sofern dein Gewicht in den Tabellen fehlt, kannst du deinen Bedarf selbst pro Kilogramm Körpergewicht ausrechnen. Die Original-Tabellen findest du in dem Buch „A Patient’s Guide for CBD“ (hier allerdings mit englischen Gewichtsmaßen).

Mit diesen Tabellen besitzt du nun wichtige Anhaltspunkte zur Dosisfindung. Entscheide selbst, ob deine Schmerzen im Mikro-, Standard- oder Makrobereich rangieren und starte dort jeweils mit der geringsten Dosis. Im Zweifel starte im niedrigeren Bereich. Eine Überdosierung kann unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen. Eine neue Dosis sollte jedoch immer über mehrere Tage getestet werden, bevor eine weitere Erhöhung ansteht.

Wenn Tiere Schmerzen haben

Auch Tiere haben Schmerzen aus den unterschiedlichsten Gründen. Wie der Mensch besitzen auch sie ein Endocannabinoidsystem, welches stets bestrebt ist, das gesundheitliche Gleichgewicht zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Ebenso ist aber auch CBD geeignet, im tierischen Organismus unterstützend und wiederherstellend zu wirken. Die Anwendung von Cannabis in der Veterinärmedizin ist heute schon fast selbstverständlich. Bereits die alten Griechen behandelten bei ihren Pferden Kampfwunden, Entzündungen und sogar Koliken.[2]

Das Jahr 1899 erbrachte die erste Studie zum Thema Cannabis bei Heimtieren. Sie erschien im British Medical Journalund wurde von dem englischen Arzt und Pharmakologen Walter E. Dixonverfasst.[3]

Gerade in den letzten Jahren hat das Thema Cannabis eine Renaissance im Bereich der Tiermedizin erfahren. Behandelt werden können – wie beim Menschen – Schmerzen, Entzündungen, Arthritis, Krebs, Verdauungsprobleme und Krampfanfälle. Die Dosierung hingegen ist anders. CBD Öl gegen Schmerzen beim Hund einsetzen? Sprich am besten mit einem Veterinär, der offen für das Thema ist.

CBD Öl gegen Schmerzen kaufen

Unsere erste Adresse zum Kauf von CBD gegen Schmerzen ist der Online-Shop von Nordic Oil oder CBD-Vital. Hier findest du neben den verschiedensten CBD-Produkten auch stets die neuesten Informationen und Hinweise zum Thema. Zudem kannst du hier und da von Aktionen profitieren, sodass du den einen oder anderen Euro sparen kannst. Auch deine tierischen Genossen werden dort in der Produktwelt unter der Kategorie „Für Tiere“ berücksichtigt. Stets handelt es sich um Vollspektrum-CBD, welches sämtliche Inhaltsstoffe der Hanfpflanze enthält. Neben CBD und anderen Cannabinoiden sind dies noch essenzielle Fettsäuren, Mineralstoffe/Spurenelemente, Vitamine, Carotinoide und Chlorophyll.

Auch sekundäre Pflanzenstoffe, wie etwa Terpene und Flavonoide sind Bestandteil dieser bunten und gesundheitsfördernden Mischung. In der Natur sind sie dazu angedacht, Fressfeinde zu vertreiben und nützliche Insekten anzulocken. Für die menschliche Gesundheit haben sie eine positive Wirkung. Im harmonischen Zusammenspiel mit allen anderen Inhaltsstoffen arbeiten sie für die Wiederherstellung der Homöostase.

Die Palette der CBD-haltigen Nahrungsergänzungsmittel ist breit. Wir erwähnen an dieser Stelle zentrale Produkte, wie etwa CBD Öl 5 % und CBD Öl 10 %. Selbstverständlich gibt es weitere Konzentrationen – mitunter mit Zusätzen wie Kurkumin und Piperin. Alle zusammen findest du unter der Kategorie „CBD Öl“. Das Stöbern und Recherchieren lohnt sich und es gibt eine Menge zu lernen/zu erfahren.

CBD Öl Einnahme bei Schmerzen

Klassisch ist die Verabreichung von CBD Öl, welches unter die Zunge getropft wird und dort für einen Moment verbleibt, damit es von der Mundschleimhaut absorbiert wird. Wem der Geschmack zu bitter ist, kann auf Kapseln zurückgreifen, deren Wirkstoffe allerdings viel später erst von der Darmschleimhaut aufgenommen werden. Der verlängerte Zeitraum bis zum Eintreten der Wirkung ist daher zu berücksichtigen.

Eine schnelle Aufnahme lässt sich mittels Verdampfens erreichen. Dazu benötigst du lediglich einen Vaporizer und CBD e-Liquid, wie es etwa Nordic Oil – klassisch oder in verschiedenen Geschmacksrichtungen – anbietet. Keinesfalls solltest du versuchen, das konzentrierte Öl selbst in den Vaporizer zu geben; er würde nur verkleben/verstopfen.

Dennoch sei darauf hingewiesen, dass die Wirkung gedampften CBD’s weit weniger lange anhält, wie etwa die des Öls.

Eines haben dennoch alle Produkte gemeinsam: Fett verbessert die Bioverfügbarkeit von CBD um ein Vielfaches, weshalb fetthaltige Lebensmittel direkt nach der Zufuhr des Cannabinoids verzehrt werden sollten. Dies können beispielsweise ein paar Nüsse oder eine Scheibe Käse sein.

 

Zusammengefasst

Cannabidiol kann gar nicht einseitig wirken. Es ist nicht in der Lage, lediglich den Schmerz zu beseitigen. Aufgrund seiner zahlreichen Wirkstoffe und deren Kombination und Verhältnis untereinander arbeitet es gleichzeitig an den Ursachen, die es nach Möglichkeit ausschaltet bzw. entschärft. Ganz allgemein kann sich das gesamte Befinden verbessern, da das Endocannabinoidsystem nun in der Lage ist, das gesundheitliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

Chronische Schmerzen oder akute Schmerzen – mittels CBD lassen sich alle Arten behandeln. Die Vorgehensweise ist stets die gleiche. Cannabinoide interagieren mit dem körpereigenen Cannabinoidsystem und gehen das gesundheitliche Problem vielfältig an. Dabei wird nicht ausschließlich der Schmerz betäubt. Ist dieser beispielsweise die Folge einer Entzündung, tritt die entzündungshemmende und antibakterielle bzw. antivirale Eigenschaft in Aktion, gleichzeitig wird aber auch das Symptom „Schmerz“ angegangen. Solch eine Wirkungsweise dürfte seinesgleichen in der Medizingeschichte suchen.

Am besten gehst du eine CBD-Schmerzbehandlung stets in Zusammenarbeit mit einem dahingehend geschulten Mediziner an. Er kann dir Einnahme- und Dosiertipps geben und kennt mehr Zusammenhänge, als du dir je erarbeiten kannst.

Obwohl CBD hierzulande noch nicht den Status eines Arzneimittels erlangt hat – es darf derzeit nur als Nahrungsergänzungsmittelgehandelt werden – sollte seine Wirkung nicht unterschätzt werden. Im Gegenteil gelten Cannabinoide wie Cannabidiol als äußerst vielversprechende Behandlungsansätze bei Menschen und Tieren. Es ist frei verkäuflich, doch solltest du stets auf Bio-Qualität, die Art der Extraktion (CO2Extraktion) sowie auf die Vollspektrum-Öl achten. Ein weiterer Anhaltspunkt ist der Preis: Ein qualitativ hochwertiges Öl wird dementsprechend hoch gehandelt. Dennoch ist jeder Tropfen seine Cents wert.

Wir wünschen dir wirkungsvolle Erfahrungen und eine gute Gesundheit!

 

[1]“Testimonials,” No High CBD Oil,last modified March 8, 2017, http://nohighcbdoil.weebly.com/testimonials.html

[2]James L. Butrica, “The Medical Use of Cannabis Among the Greeks and Romans,” Journal of Cannabis Therapeutics 2, no. 2 (2002): 51–70

[3]W. E. Dixon, “The Pharmacology of Cannabis indica,British Medical Journal2 (1899): 1354–1357

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