Angst, Stress und Nervosität sind die Geißeln unserer modernen, digitalisierten Welt. Von genetischer Veranlagung und traumatischen Erfahrungen einmal ganz abgesehen, sind es in zunehmendem Maße auch Umweltfaktoren, die uns für Angst und Panikattacken anfälliger machen denn je. Die Liste der Gegenmittel ist freilich gewaltig und reicht von milden pflanzlichen Präparaten wie beispielsweise Baldrian bis hin zu pharmazeutischen Anxiolytika. Letztere sind zwar enorm hilfreich im Kampf gegen akute und besonders schwere Gefühle von Angst und Panik, die Nebenwirkungen und das Suchtpotenzial dieser synthetischen Wirkstoffe sind jedoch oftmals nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund hat sich eine wachsende Gruppe von Menschen dem Wirkstoff CBD (Cannabidiol), gewonnen aus der Cannabispflanze, zugewandt im Vertrauen, dass dieses nicht-psychoaktive Cannabinoid aus der Hanfpflanze ernsthafte Linderung versprechen kann.

CBD-gegen-Angst

CBD kann auch bei Angst und Angstzuständen helfen

Während THC, das für die Popularität von Hanf als Rauschdroge und Nutzpflanze verantwortlich ist, oftmals eine stimulierende Wirkung hat, die auch zu Angst und Unruhe führen kann, ist CBD quasi der ‚Gegenspieler‘: es beruhigt die Nerven und fördert ein Gefühl der Gelassenheit und Entspannung. CBD ist zudem, im Gegensatz zu THC, nicht psychoaktiv. Es beeinflusst also weder das kritische Urteilvermögen noch die motorischen Fähigkeiten des Nutzers. Daher sind Hanfpräparate auf reiner CBD-Basis in Deutschland bislang auch frei verkäuflich, da ihre nicht-psychoaktive Wirkung wissenschaftlich gut belegt ist. Doch in welchem Ausmaß ist CBD ein ernstzunehmendes Hilfsmittel gegen eine Angststörung? Wie wirkt es, und welche Effekte stellen sich nach der Einnahme ein? Ist CBD sicher und gut verträglich? Gerade diejenigen unter uns, die mit Angststörungen kämpfen, sind berechtigterweise oft besonders vorsichtig mit unbekannten Wirkstoffen. Im Folgenden möchten wir daher über die wichtigsten Aspekte der Nutzung von CBD als natürlicher Angststiller aufklären.

Wie hilft CBD gegen Angst?

Eines gilt es gleich am Anfang festzuhalten: Die genaue Art und Weise, wie CBD Öl gegen Angst (und Depressionen) wirkt, ist hochkomplex. Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben jedoch wiederholt belegt, dass CBD Öl gegen Angst hilfreich ist. Wie es hilft, ist jedoch mit wissenschaftlichen Mitteln deutlich schwieriger zu erklären. Ohne hier zu tief in wissenschaftlichen Fachjargon einsteigen zu wollen, könnte man sagen, dass es gerade diese Komplexität des Wirkmechanismus ist, die CBD wohltuend von anderen, oftmals ‚schnelleren‘ Lösungen (darunter riskante Substanzen wie Benzodiazepine oder Opiate) abhebt. Letztere docken gezielt an einzelnen Rezeptoren an und blockieren/manipulieren dort die Übertragung von Botenstoffen im Gehirn und im zentralen Nervensystem. Diese Medikamente sind quasi der „Vorschlaghammer“ unter den Wirkstoffen und es steht außer Frage, dass sie bei akuten und schwerwiegenden Panikattacken (man denke beispielsweise an panische Flugangst) rapide und zuverlässig wirken. Die Dauereinnahme solcher Wirkstoffe geht jedoch einher mit einer immensen Belastung der Leber, einer Einschränkung motorischer und kognitiver Fähigkeiten sowie einem bemerkenswerten Abhängigkeitspotenzial.

CBD wirkt hingegen eher nach dem „Gießkannenprinzip“, da es Gehirn und Nervensystem über das körpereigene, sogenannte endocannabinoide System beeinflusst. Dieses System interagiert auf komplexe Art mit Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin und Acetylcholin. CBD wirkt dabei nicht auf einen einzelnen Rezeptor ein, denn das endocannabinoide System interagiert auf bislang unzureichend erforschte Weise mit dem gesamten Körper. Cannabinoide wie CBD werden dabei nicht über die Leber verstoffwechselt und entfalten keine Wirkung, die aus medizinischer Sicht als toxisch einzustufen wäre. Das bedeutet jedoch nicht, dass CBD gegen Angst in rauen Mengen konsumiert werden sollte. Wie bei jeder Substanz ist es empfehlenswert, Maß zu halten und sich auf Grundlage der individuellen Ausgangslage an die richtige Dosis heranzutasten. Zudem macht es einen großen Unterschied, ob CBD für akute Stresssituationen oder als dauerhafte Nahrungsergänzung zur allgemeinen Beruhigung eingesetzt wird.

CBD gegen Angst: Dosierung

Es gibt bei der Dosierung von CBD gegen Angst keine festgeschriebenen Vorgaben. Individuelle Faktoren wie Körpergewicht, psychische Veranlagung und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind hier entscheidend. Die optimale Dosierung von CBD unterscheidet sich also von Mensch zu Mensch und von Lebenslage zu Lebenslage. Zentral ist dabei stets die individuelle Reaktion auf den Wirkstoff: Ab wann sind die Wirkungen deutlich spürbar? Treten unerwünschte Nebenwirkungen, wie Schwindel, Benommenheit oder andere Unverträglichkeiten auf? Übliche Dosierungen gegen Angst bewegen sich im Bereich von 5-10mg pro Dosis und es können, je nach Schwere der Angstzustände, mehrere Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Zu spezifischen Anlassen, wie etwa bei Flug- oder Prüfungsangst, können auch höhere Dosen hilfreich sein. Diese höheren Dosen (10-20mg) sollten jedoch vorab unter sicheren Bedingungen – idealerweise im Komfort der eigenen vier Wände und ohne akute Stresssituation – getestet und entsprechend angepasst werden. Es ist am besten, stets so wenig wie möglich und so viel wie nötig einzunehmen. Das bedeutet konkret, dass mit der Dosis etwas experimentiert werden muss, was sich jedoch definitiv lohnt. Betrachten Sie CBD als eine umfassende Investition in ihr mentales Wohlbefinden, und weniger als ein schnelles Wundermittel!

Dosierung in etwa pro Tropfen in mg Öl – je nach Hersteller abweichend!
1,5 mg Wirkstoff Cannabidiol5 % Öl
3 mg Wirkstoff Cannabidiol10 % Öl
5 mg Wirkstoff Cannabidiol15 % Öl
6 mg Wirkstoff Cannabidiol20 % Öl

 

Es können gegen Angst sowohl CBD Öl als auch CBD Tropfen, CBD Liquid (zum Verdampfen in einer E-Zigarette) oder CBD Tee eingesetzt werden. Während Öle, Tropfen und Tees mit hohem CBD-Gehalt eher langsam und stetig wirken, kann das Inhalieren von CBD gerade bei Fällen von akuter Angst und Stress eine hilfreiche Alternative sein! CBD Hanföl ist bislang die populärste und erprobteste Variante, was jedoch nicht bedeutet, dass andere Formen der Einnahme nicht legitim sind. Auch hier geht (behutsames) Probieren eindeutig über Studieren.

CBD gegen Angst: Erfahrungen

CBD erfreut sich als Mittel gegen Angst in Europa, den USA, und vielen anderen Teilen der Welt zunehmender Beliebtheit. Wenn wir dem aktuellen Stand der Forschung und den Erfahrungsberichten von Nutzern Glauben schenken, hat das auch seine guten Gründe. CBD wirkt nicht nur sanft, sondern auch sehr nachhaltig. Bei längerfristiger Einnahme von Cannabidiol gibt es zudem keinerlei Risiken für die Leber und andere Organe, da der Wirkstoff vom Körper nicht wie die meisten anderen Medikamente über Leber und Nieren ausgeschieden wird. Gerade bei Menschen mit milden bis mittleren, länger anhaltenden Gefühlen von Angst und Unruhe ist CBD deshalb eine ernstzunehmende Alternative bzw. Ergänzung zu anderen Medikamenten. Wir weisen jedoch darauf hin, dass solche Entscheidungen im Zweifelsfall nicht im Alleingang getroffen werden sollten. Informationen, fachkundige Beratung und ein ganzheitliches Behandlungskonzept sind bei Angststörungen die Grundpfeiler für die Wiederherstellung des emotionalen Gleichgewichts. CBD kann hierbei ein unschätzbar wertvoller Baustein sein, da es sich als Wirkstoff gegen Angst und Unruhe wunderbar in den Alltag integrieren lässt. Cannabidiol führt laut zahlreichen Erfahrungsberichten zu keiner negativen Beeinflussung der körperlichen und mentalen Performance, was bedeutet, dass Sie weder im Job noch im Alltag mit ernsthaften Beeinträchtigungen Ihrer Leistungsfähigkeit rechnen müssen. CBD kann ein nicht zu unterschätzendes Mittel gegen chronische, akute und soziale Angst sein – es ist also definitiv einen Versuch wert.

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