Depressionen – eine ernst zu nehmende Krankheit!

Vorab muss klargestellt werden, dass es sich bei Depressionen um mehr handelt, als einfach nur nicht gut drauf oder traurig zu sein. Die Depression stellt eine psychische Erkrankung dar, die symptomatisch häufig von …

  • langanhaltender gedrĂĽckter Stimmung,
  • Interessenlosigkeit,
  • reduziertem Antrieb,
  • vermindertes SelbstwertgefĂĽhl,
  • Schlaf- und Essstörungen

… geprägt ist. Laut Bundesgesundheitsministerium gehören Depressive Störungen mittlerweile zu einer der häufigsten Erkrankungen. Erschwerend hinzu kommt, dass Depressionen häufig unterschätzt werden. [1]

Eine richtige Depression ist sehr ernst zu nehmen und bedarf ärztlicher, am besten psychotherapeutischer, Behandlung.

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Dennoch gibt es Möglichkeiten neben der konventionellen Therapie unter ärztlicher Aufsicht je nach Ursache der Depression mit alternativen Mittel und Methoden Depressionen zu lindern. CBD stellt eine der Alternativen dar, insbesondere wenn die Ursache der Depression biochemischer Natur, sprich auf eine Störung der Neurotransmitterproduktion oder -regulierung zurückzuführen ist.

CBD Ă–l gegen Depressionen

Wirkt CBD gegen Depressionen?

Zu den allgemeinen Wirkungen von CBD gehören unter anderem die anxiolytische, sprich angstlösende, und antipsychotische Wirkungsweisen. Diese sind auf das die Wirkung von CBD auf das körpereigene Endocannabinoid-System und seine endogenen Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 zurückzuführen. Die therapeutische Wirkung von Cannabinoiden gilt mit Erforschung des Endocannabionid-Systems mittlerweile als erwiesen.[2]

Kurz ein paar Worte zum Endocannabinoid-System, um die Wirkung von CBD gegen Depressionen besser nachvollziehen zu können. Das Endocannabinoid-System steuert unter anderen die Serotoninregulierung. Dies geschieht über die Aktivierung der CB1-Rezeptoren.[3]Serotonin wiederum gilt umgangsprachlich als das „Glückshormon“. Der Grund hierfür liegt darin, dass Serotonin, bzw. chemisch korrekt 5-Hydroxy-Tryptamin, als Botenstoff unter anderem unsere Emotionen beeinflusst und steuert. Es steuert zudem unseren Appetit, das zentrale Belohnungssystem, unsere Stimmung und auch den Schlaf-Wach-Rhythmus.[4]

Klingelt es? Eine Störung dieser Parameter gehört zu den Hauptsymptomen einer Depression. Nun können wir nicht nur die Frage beantworten, ob CBD bei Depressionen helfen kann, sogar auch noch wissenschaftlich und nachvollziehbar das Wie und Warum faktisch darlegen!

Studienlage zu CBD und Depression

Da wir die theoretische Wirkungsweise von CBD gegen Depressionen nun geklärt haben, gilt es die Studienlage zu betrachten. Leider ist die Datenlage zur direkten Wirkung von Cannabidiol auf Depressive Störungen noch eher dünn.

Böse Zungen behaupten, dass die Pharmalobby hier die Forschung versucht aktiv auszubremsen, um den Milliardenmarkt mit Antidepressiva nicht zu gefährden, da Cannabinoide wesentlich nebenwirkungsärmer bis sogar frei von Nebenwirkungen sind und sich mit nicht patentierbaren Naturprodukten bei weitem nicht so viel Geld verdienen lässt. Die Folge wäre, dass pflanzliche Medikamente auf Basis von Cannabinoiden den synthetischen patentierten Pendants der Pharmaindustrie den Rang ablaufen könnten.

Ob an diesen Spekulationen etwas dran ist, wissen wir nicht und wir maßen uns es auch nicht an hier Stellung zu beziehen, da uns hierfür das Hintergrundwissen fehlt. Wir hoffen einfach, dass diesbezüglich die Forschung vorangetrieben wird. Insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) Depressionen bis 2020 die weltweit zweithäufigste Volkskrankheit darstellen sollen.[5]

Dennoch gibt es die ein oder andere Untersuchung, die auf eine mögliche Wirkung von CBD bei Depressionen schließen lässt und Grund genug sein sollte, CBD therapiebegleitend auszuprobieren. Letztlich kann man nur gewinnen.

Eine Studie an Tieren, die im Jahr 2015 durchgeführt wurde, untersuchte die antidepressive Wirkung von Cannabidiol. Im Rahmen dieser Untersuchung konnte konstatiert werden, dass Serotoin und Glutamat Spiegel durch CBD erhöhtwerden.[6]

Darüber hinaus geht aus einem Artikel der Universität Buffalo hervor, dass nach Einschätzung von Dr. Samir Haj-Dahmane, Senior Research Scientist des RIA der Uni Buffalo, unter Berücksichtigung bisheriger Forschungen Cannabis und seine Wirkstoffe dazu beitragen können depressive Verstimmungen zu stabilisieren.[7]

Wenn man sich etwas tiefer in die Studien zur Wirkung von CBD und Cannabis einarbeiten möchte, lohnt sich ein Besuch von Pubmed. Hier sind eine Vielzahl von Studien zu recherchieren.

Für uns persönlich genügt das in Verbindung mit der nachgewiesenen Wirkung auf das Endocannabinoid-System, definitiv CBD bei Depression ergänzend einzunehmen und die Wirkung zu beobachten. Stellt sich nur noch die Frage wieviel und welches CBD Produkt?

Wie CBD bei Depressionen dosieren?

Eine pauschale Dosierungsempfehlung gibt es leider nicht. Wie bei allen Anwendungsbereichen gilt sich an seine persönliche Dosierung heranzutasten.

Bei Depressionen macht es Sinn im Bereich der Standard-Dosierungzu beginnenund die Mikro-Dosierung zu überspringen. Die Standard-Dosierung bewegt sich zwischen 0,3mg und 1,3mg pro Kilogramm Körpergewicht, was bei einem 10%-igem CBD-Öl in etwa 7 bis 31 Tropfen pro Tag für eine 80 Kilogramm schwere Person entspricht.

Für die genaue Berechnung der Dosierung auf Grundlage des eigenen Körpergewichts und der Konzentration deines CBD-Öls, haben wir einen kostenlosen Dosierungs-Rechner auf unserer Seite erstellt.

Erfahrungen zu CBD gegen Depressionen

Wenn auch, wie zuvor erklärt, die Studienlage zur Wirkung von CBD auf Depressionen noch eher dünn ist, finden sich in Foren von Selbsthilfegruppe an Depressionen Leidender und von CBD-Konsumenten einschlägige Erfahrungsberichte zur Wirkung von CBD, insbesondere CBD-Öl, bei Depressionen, Angststörungen und Panikattacken.

So schreibt zum Beispiel eine Nutzerin, dass sie CBD Öl seit zwei Jahre nutze und seither hinsichtlich Depressionen, Migräne und Panikattacken mittlerweile sogar wieder beschwerdefrei sei. Sie habe durch CBD sehr an Lebensqualität gewonnen.

In einem anderen Forum schreibt ein Nutzer, dass er zu seiner Medikation begonnen hat ein 5%iges CBD-Öl zu ergänzen und nach den ersten Wochen schon subjektiv Fortschritte erfahren hat. Er betont jedoch, dass eine regelmäßige Einnahme über eine gewisse Dauer erforderlich ist und man keine Besserung von heute auf morgen erwarten kann.

Zusammenfassend findet man doch eine Vielzahl von Erfahrungsberichten zur Wirkung von CBD gegen Depressionen. Aus GrĂĽnden des Datenschutzes haben wir bei den indirekt zitierten Erfahrungsberichten bewusst auf eine Quellenangabe verzichtet.

CBD-Produkte – welches ist das Richtige?

Eine häufig gestellte Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Wovon wir aber abraten können, sind Produkte wie CBD-Kaugummis. Hier ist der Wirkstoffgehalt in der Regel einfach zu gering.

Nordicoil CBD-Öl 20% im TestInsgesamt würden wir zum Einsatz von CBD gegen Krankheiten, wie eben auch Depressionen, immer zu einem CBD-Öl tendieren. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein Öl in einem Fläschchen zum Dosieren per Pipette oder um in Kapseln abgefülltes Öl handelt. Bei der Verwendung von CBD Öl gegen Depressionen ist Variante im Fläschchen besonders zu Beginn die geeignetste, da man sich hier mit der Dosierung sehr fein herantasten kann. Bei einer CBD Kapseln ist man auf die Menge der Kapseln beschränkt.

CBD Paste eignet sich auch zum Einsatz gegen Depressionen. Hier sollte man jedoch berücksichtigen, dass diese recht hoch dosiert sind. Insgesamt würden wir zu Beginn auf jeden Fall zum Einsatz von CBD Öl gegen Depressionen raten.

Allgemeine Tipps gegen Depressionen

Neben dem Einsatz von Antidepressiva und Naturheilmittel, wie eben CBD, gibt es natürlich auch bestimmte Verhaltenstipps, die einem bei Depressionen helfen können. Auch diese möchten wir euch nicht vorenthalten, da der erfolgreiche Weg aus der Depression meistens eine Summe aus konventioneller Therapie, Naturheilmittel und einem bewussteren Verhalten ist.

  • Treibe Sport!

Sport lenkt nicht nur ab, es steigert auch die Durchblutung des Gehirns und stimuliert die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin, unsere „Glücks- und Zufriedenheitshormonen“. Jeder kennt dieses glücklich-wohlige Gefühl nach einer anstrengenden Sporteinheit.

  • Geh raus!

Couch oder Bett mit runtergelassenen Rollläden sind genau das, was die Depression benötigt und die Überhand zu gewinnen. Also geh raus in die Natur. Besonders wenn die Sonne scheint.

  • Triff dich mit Menschen, die dir gut tun!

Alleine ist es schwer aus der Negativspirale herauszukommen. Deshalb hilft es unter Leute zu gehen. Gute Laune steckt an und lässt einem so manch eine Sorge vergessen.

  • Achte auf deinen Schlaf!

Wer unter Depressionen leidet, der bleibt meist auch von Schlafstörungen nicht verschont. Das schlimme ist, dass zu wenig oder schlechter Schlaf sicher wiederum negativ auf die Hormonproduktion und Regeneration auswirkt. Ein Teufelskreis! Gehe also rechtzzeitig ins Bett, um 6 bis 8 Stunden Schlaf abzubekommen und achte auf eine gute Schlafhygiene, um deine Schlafqualität zu optimieren.

Unser Fazit zu CBD gegen Depressionen

Wenn man unter Depressionen, Angststörungen und / oder Panikattacken leidet – oftmals gehen diese Störungen ja zusammen einher – würden wir definitiv CBD ausprobieren. Die Wirkung von Cannabinoiden auf unseren Körper, insbesondere auf die Steuerung von Botenstoffen gilt als nachgewiesen.

Es gibt bei nicht ĂĽbertriebenen Dosierung – hierzu am besten unseren oben verlinkten Dosierungsrechner verwenden – und bei hochwertigen CBD Produkten kaum bis keine Nebenwirkungen. Wie bei allem gibt es auch hier massive Qualitätsunterschiede und schwarze Schafe unter den Herstellern. Die von uns hier empfohlen Produkte habe wir alle selbst getestet und hatten direkten Kontakt mit den Herstellern. Von extrem gĂĽnstigen Produkten und Firmen mit Sitz in Ländern, die nicht gerade fĂĽr Qualität und Nachhaltigkeit bekannt sind, können wir nur abraten. Hier gab es bereits Fälle von gesundheitlichen Problemen aufgrund verunreinigter Produkte.

Zuletzt sie noch anzumerken, dass zahlreiche Patienten positiv ĂĽber die Wirkung von CBD berichten. Letztlich kann man also eigentlich nur gewinnen.

 

Quellen & Studien zu CBD gegen Depressionen

[1]https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/depression.html

[2]https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden

[3]Grotenhermen F: Cannabinoids. Curr Drug Targets CNS Neurol Disord 2005; 4: 507–30. CrossRef MEDLINE

[4]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5864293/

[5]https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/89966/9789241506021_eng.pdf;jsessionid=067FA3D3E99D4D0DC12B3B77DF5417C7?sequence=1

[6]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26711860

[7]http://www.buffalo.edu/news/releases/2015/02/004.html

 

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