Es klingt dystopisch, ist in Deutschland aber bittere RealitĂ€t: Mehr als 85 Prozent aller Deutschen fĂŒhlen sich gestresst – und das nicht nur akut. Etwa 6 von 10 Menschen weisen dabei typische Burnout-Symptome auf und geben selbst an, kurz vor dem Burnout zu stehen. Dabei fĂŒhrt dauerhafter Stress mit der Zeit zu negativen Wirkungen auf die Gesundheit. Umso wichtiger also, diesen aktiv zu bekĂ€mpfen und die Symptome auf möglichst sanfte und natĂŒrliche Weise zu lindern. Doch ist das auch mit dem entspannenden Hanfwirkstoff Cannabidiol möglich? Wir haben uns das Ganze genauer angesehen.

CBD gegen Burnout

Was ist das Burnout Symptom eigentlich?

In der Medizin ist die Diagnose Burnout-Syndrom bisher nicht klassifiziert und wird daher in der Regel auch nicht einheitlich behandelt. Denn: Das Wissen zu der körperlichen und geistigen Erkrankung ist bisher nicht ausreichend, um die Ursachen konkret bekĂ€mpfen und den dauerhaften Zustand von MĂŒdigkeit und Ausgebranntsein zu bekĂ€mpfen. Doch bisher hat sich bemerkbar gemacht: Es trifft hĂ€ufig jene Berufsgruppen, die in sozialen Posten engagiert mit Mitmenschen arbeiten oder jahrelang unter Leistungsdruck stehen. So kommt es, dass Betroffene aus ganz unterschiedlichen Berufen stammen oder sogar noch SchĂŒler sein können.

 

WĂ€hrend eine Depression meist alle Lebensbereiche umfasst, ist das bei dem Burnout-Syndrom nicht der Fall. Dieses klingt nĂ€mlich ab, sobald die Hauptbelastung wegfĂ€llt – etwa der Leistungsdruck auf der Arbeit, stressige Situationen im persönlichen Umfeld oder finanzielle Krisen. Das Burnout-Syndrom kann die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine Folgedepression allerdings erhöhen und sollte daher nicht unbehandelt bleiben. Damit dies gelingt, gilt es jedoch, eine genaue Diagnose anzustreben. Die voreilige Diagnose und falsche Behandlung bringt nĂ€mlich zahlreiche Nachteile mit sich.

Die Symptome auf einen Blick

Die Symptome des Burnout Syndroms ĂŒberschneiden sich stark mit denen einer Depression oder auch chronischer MĂŒdigkeit und Erschöpfung. In den meisten FĂ€llen werden die Symptome mit der Zeit verstĂ€rkt, sodass Betroffene den Beginn des Ausgebranntseins nicht bemerken und erst dann handeln, wenn die Erschöpfung bereits stark ausgeprĂ€gt ist. Oft kommen hier körperliche und psychische Symptome zusammen. Zu den Symptomen können unter anderem diese Dinge gehören:

 

  • Betroffene nehmen sich nie Zeit fĂŒr sich und geben dem engagierten Arbeiten PrioritĂ€t
  • Gleichzeitig erholen sich Betroffene kaum und fĂŒhlen sich mehr und mehr erschöpft
  • Dauerhafte Erschöpfung und MĂŒdigkeit setzen ein
  • Belastbarkeit und Stressresistenz sinken
  • Innerliche Unruhe, NervositĂ€t und Gereiztheit macht sich bemerkbar
  • Es kann zu Stimmungsschwankungen kommen
  • Konzentrationsstörungen und Resignation
  • Antriebslosigkeit und Entmutigung erscheinen in der Endphase
  • GeschwĂ€chtes Abwehrsystem
  • Schlafstörungen
  • GewichtsverĂ€nderungen können zusĂ€tzlich belasten
  • Herz-Kreislauf-Probleme treten oft ebenfalls auf

 

Weil so viele verschiedene Symptome dem Burnout-Syndrom zugewiesen werden können, fĂ€llt eine Diagnose nicht selten schwierig aus. Es gilt daher, genauer hinzusehen und die Ursachen genau abzuklĂ€ren. Die Beschwerden schrĂ€nken im Alltag und Berufsleben stark ein und vermindern die LeistungsfĂ€higkeit. In Folge ziehen sich Betroffene meist von Familie und Freunden zurĂŒck, aber nicht selten auch aus der Arbeitswelt. Hierdurch entstehen weitere Probleme, die belasten.

Die Ursachen – mehrere Faktoren spielen eine Rolle

Viele Experten erklĂ€ren sich die Entstehung die Erkrankung durch innere und Ă€ußere Faktoren gleichermaßen. Intrapsychische Aspekte beispielsweise scheinen eine genauso große Rolle zu spielen, wie Ă€ußere Faktoren. So fĂŒhrt nicht jeder arbeitsintensive Beruf zu einem Burnout, sondern vielmehr sind es bestimmte Eigenschaften, die zusammen zu der Krankheitsentstehung fĂŒhren. Oft wird genannt, dass eine hohe Motivation des Betroffenen nicht mit der notwendigen Anerkennung belohnt wird – aber auch das GefĂŒhlsleben durch soziale Berufsaufgaben belastet wird. Stress, Leistungsdruck und unzureichende Erholung spielen den eigentlichen Ursachen zu. Betroffene stellen meist zu hohe Erwartungen an sich selbst und das Arbeitsumfeld – verweigern es aber oft auch, Symptome des Ausbrennens anzuerkennen. So entsteht ein Milieu, das zu einem intensiven Burnout fĂŒhren kann.

Mögliche Folgen: Wer nicht auf sich achtet, macht es nur noch schlimmer

Wer sich im Zuge eines Burnouts immer mehr zurĂŒckzieht, den Kontakt zu Familie und Freunden verringert und im Beruf vielleicht sogar Probleme bekommt, kann unter UmstĂ€nden in eine Depression verfallen. Insbesondere dann, wenn die Symptome weiter geleugnet werden und Betroffene nicht aktiv Hilfe suchen oder sich die Erholung gönnen, die es wirklich braucht. Doch auch damit allein ist es nicht getan: Die eigenen Erwartungshaltungen mĂŒssen sich Ă€ndern, aber auch der berufliche Leistungsdruck sollte reduziert werden, um von dem Burnout-Syndrom erholen zu können. Eine Folgedepression kann Symptome wie Suizidgedanken hervorbringen, weshalb Betroffene unbedingt agieren und einen Arzt aufsuchen sollten. Psychische Therapie ist hier die beste Lösung, im wieder Selbstbestimmung fĂŒr das eigene Leben zu empfinden, die Burnout-Betroffene meist aus den Augen verloren zu haben glauben.

Cannabidiol Produkte und ihre Wirkung

CBD ist ein Wirkstoff der Nutzhanfpflanze und mittlerweile wegen seiner positiven Wirkungsweisen besonders beliebt. Er gilt als entspannend und beruhigend, soll Schlafstörungen reduzieren und auch Stimmungstiefs minimieren. Damit könnten einige Symptomen und Folgen des Burnout-Syndroms zumindest verbessert werden. Allgemein verbessert CBD das allgemeine Wohlbefinden und kann Betroffene somit ebenfalls unterstĂŒtzen. Allerding gilt: Die Ursachen der Erkrankung sollten unbedingt abgeklĂ€rt und aus dem Weg gerĂ€umt werden, damit dem Ausgebranntsein auch auf Dauer entgegengewirkt werden kann. Denn: Wer sein Wohlbefinden mit CBD verbessert, aber Ursachen nicht eliminiert, wird auf Dauer trotzdem das Ausgebranntsein entwickeln. Erholung, geringerer Leistungsdruck und Ă€rztliche Konsultierung sollten hier also im Vordergrund stehen.

CBD Dosierung

Die Dosierungsempfehlung von CBD Öl und CBD Paste

 

Einem Burnout vorbeugen – geht das auch mit CBD?

Wer einem Burnout vorbeugen möchte, kann dies nur mit der notwendigen Erholung, Regeneration und der Verminderung der eigenen Erwartungen an die beruflichen Leistungen tun. Bei der Erholung kann CBD zwar durch die entspannenden und beruhigenden Eigenschaften behilflich sein – allerdings beugt der Wirkstoff selbst einem Burnout nur in geringem Maße vor, wie die nachfolgende Studie zeigt. CBD kann die Erschöpfung reduzieren, allerdings den zu hohen Druck beruflicher Art auf Dauer nicht eliminieren. Wer einem Burnout aus dem Weg gehen möchte, muss daher selbst tĂ€tig werden und seine Sorgen beispielsweise auch dem Arbeitgeber schildern. Untersuchungen haben gezeigt: Hat der Arbeitgeber ein offenes Ohr fĂŒr Sorgen und Probleme, hilft dies bereits mehr als 60 Prozent aller Betroffenen. Ausreichend Bewegung im Freien und Zeit fĂŒr sich ist fĂŒr Menschen mit Risiko fĂŒr das Burnout-Syndrom von großer Bedeutung.

Gibt es bereits Studien zu dem Thema?

CBD Studien

CBD Studien: Bild: © tinnakornlek/123RF.com

 

Eine Studie aus Brasilien hat sich tatsĂ€chlich schon damit beschĂ€ftigt, inwiefern CBD Burnout reduzieren oder kurieren kann. Hierbei wurde eine Untersuchung mit Mitarbeitern der Gesundheitsbranche durchgefĂŒhrt, die in erster Linie mit der Covid-19 Pandemie zu kĂ€mpfen hatten. Bei diesen wurde festgestellt, dass eine erhöhte Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Burnout-Syndrom besteht. Insgesamt 120 Teilnehmer wurden fĂŒr die klinische Studie untersucht – und die HĂ€lfte davon mit einer Dosis von 300mg CBD plus medizinischer Betreuung versorgt. Die andere Gruppe hingegen erhielt nur medizinische Versorgung. Über 28 Tage wurde dabei nachgesehen, wie intensiv die Burnout-Symptome ausfielen – mit Hilfe der Maslach Burnout-Inventory Liste, die es fĂŒr jedes Land gibt.

 

Das Ergebnis: Ab Tag 14 wurden bei den Gesundheitsmitarbeitern verminderte Burnout-Symptome wie Erschöpfung festgestellt. Allgemein ist die Erschöpfung gesunken. Vier Testpersonen haben jedoch auch mit Nebenwirkungen zu kĂ€mpfen gehabt: So stieg das Level an Leberenzymen an, jedoch in einem milden Maße. Zu dem Ergebnis der Studie gehört auch, dass noch weitere Untersuchungen notwendig sind, um diese Ergebnisse zu bestĂ€tigen.

 

Fazit: CBD kann Erschöpfung reduzieren, das Ausgebranntsein auf Dauer aber nicht verhindern

Auf der einen Seite kann CBD bei einem Burnout Syndrom tatsĂ€chlich helfen. Und zwar vorbeugend, aber auch bei bereits verspĂŒrten Symptomen. Denn: CBD fördert die Entspannung und das Wohlbefinden, reduziert laut der brasilianischen Studie aber auch die Erschöpfung. Auf Dauer kann der Hanfwirkstoff aber nicht verhindern, dass es zum Ausgebranntsein kommt – hierzu mĂŒssten die Ursachen nĂ€mlich vollstĂ€ndig eliminiert werden. Eine Ă€rztliche Behandlung ist daher vonnöten, kann aber durch CBD unterstĂŒtzt werden. Auch gilt es, den eigenen Lebensstil ein wenig umzuwandeln, um die eigenen BedĂŒrfnisse auch wirklich rundum zu erfĂŒllen und nicht dem Beruf hinten anzustellen.


FAQs: Hier beantworten wir hÀufig gestellte Fragen

 

Welche Dosierung von CBD bei Burnout?

Die individuell-optimale Dosierung kann ganz unterschiedlich ausfallen, weshalb sich hier keine pauschalen Empfehlung geben lassen. Möglich ist, dass ein 10% CBD Öl mit etwa drei Tropfen dreimal tĂ€glich behilflich sein kann – dennoch ist nicht auf die Beratung durch einen Arzt zu verzichten.

Hilft CBD bei Burnout?

CBD kann dabei helfen, die Schwere der Burnout Symptome zu reduzieren oder auch durch Entspannung und Erholung besser vorzubeugen. Allerdings kann der Hanfwirkstoff den Burnout auf Dauer nicht vermeiden, wenn nicht auch die Ursachen fĂŒr die Erkrankung aus dem Weg gerĂ€umt werden.

Welches CBD Öl gegen Burnout verwenden?

Zu empfehlen ist ein Vollspektrum CBD Öl gegen Burnout, das wegen des Entourage-Effekts intensiver Resultate liefern kann. Dieses lĂ€sst sich viel ergiebiger zum Einsatz bringen und auch ganz nach Bedarf dosieren. Wer den Geschmack nicht mag, kann sich alternativ aber auch fĂŒr Breitspektrum Produkte entscheiden, die etwas milder ausfallen.

 

Quellen:

 

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