Wie kann man mit CBD abnehmen? Das fragen sich viele Menschen, denn nachweislich ist der Hanfwirkstoff ein Appetithemmer. Dies könnte zu Gewichtsverlust führen, unter einer Voraussetzung: Das Übergewicht hat ausschließlich damit zu tun, dass jemand zu viel isst. Doch das ist nicht immer der Fall. Bei bestimmten Erkrankungen scheint Cannabidiol sogar zu schaden, fanden Forscher heraus. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass CBD das Gegenteil dessen erreichen könnte, was ursprünglich beabsichtigt war. Dann kann es sogar eine Gewichtszunahme verursachen.

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Gewichtsverlust ohne Hungern: Könnte CBD beim Abnehmen helfen?

Unser Energiehaushalt folgt einer einfachen Grundregel. Isst jemand mehr, als er für seinen Stoffwechsel braucht, lagert er die überschüssige Energie ein. Eigentlich eine gute Sache, denn dann haben wir eine Reserve für schlechte Zeiten. In unseren Breiten sind schlechte Zeiten aber schon lange nicht mehr die Regel. Die Folge: Wer zu viel Kalorien zu sich nimmt, wird dick.

Zudem ist Nahrung im Überfluss vorhanden. Es ist nicht mehr Hunger, der uns zum Essen treibt. Viele Menschen erleiden regelrechte Heißhunger Attacken. Dabei fällt es ihnen schwer, ihren Appetit zu zügeln. Deshalb haben hierzulande Appetithemmer großen Erfolg. Der Hanfwirkstoff Cannabidiol kann wie ein solcher Appetithemmer wirken. Für diesen Zweck lässt sich CBD vorbeugend anwenden, am besten als CBD Öl oder CBD Kapseln.

Gewichtszunahme durch CBD?

Gleichzeitig mehren sich aber auch Erfahrungsberichte, dass CBD in einigen Fällen das genaue Gegenteil hervorruft. Dann erhöht sich das Gewicht, anstatt sich zu verringern. Wie kann das sein? Eine mögliche Erklärung wäre Folgende. Wenn unser Wohlbefinden beeinträchtigt ist, leidet meist auch der Appetit. Steigert sich das Wohlbefinden mit CBD, kann es sein, dass jemand wieder mehr isst.

Hier zeigt sich schon, dass dieses Thema nicht ganz einfach ist. Vermutlich lässt sich keine definitive Antwort finden, es kommt vielmehr auf die individuellen Umstände an. Im Folgenden wollen wir das genauer erläutern. Dabei gehen wir auf die Studien ein, die für das Thema relevant sind.

 

Studien zu CBD und Abnehmen

CBD Studien: Bild: © tinnakornlek/123RF.com

 

Direkte Hilfe bei Diät: Weniger essen mit CBD?

Es gibt eine Studie an Tieren aus dem Jahr 2011, die richtungweisend sein könnte. Dabei wurden Ratten täglich mit einer bestimmten Menge an CBD gefüttert. Ergebnis: Sie verloren tatsächlich an Gewicht und aßen insgesamt weniger. Als Grund nehmen die Forscher an, dass CBD direkt auf den Stoffwechsel einwirkt 1). Ob sich das Ergebnis allerdings direkt auf den Menschen übertragen lässt, bleibt unklar.

CBD kann die Körperfett-Produktion positiv beeinflussen

Wie CBD unseren Energiehaushalt noch beeinflussen könnte, erforschte im Jahr 2016 ein koreanisches Team. Sie stellten fest, dass der Hanfwirkstoff möglicherweise verhindert, dass unerwünschtes weißes Fett entsteht. Dazu eine kurze Erklärung.

Im Körper produzieren wir verschiedene Arten von Körperfett. Es gibt zum Beispiel weißes und braunes Fett. Braunes Fett ist wichtig, um Kalorien in dringend benötigte Wärme umzuwandeln. Weißes Fett hingegen ist reine Fettreserve – das, was wir als Fettpolster kennen. Dieses weiße Fett begünstigt zahlreiche Krankheiten, etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer abnehmen möchte, sollte also weißes Fett reduzieren und dafür mehr braunes Fett erzeugen, weil der Körper es besser nutzen kann. Hilfreich dabei ist eine gesunde Lebensart, zum Beispiel viel Bewegen an der frischen Luft.

Was hat die Studie herausgefunden: CBD kann dabei helfen, weißes Fett abzubauen. Zudem kann es die Bildung neuer Fette reduzieren, indem es dafür notwendige Proteine am Entstehen hindert. Es kann auch Körperzellen dahingehend verändern, dass Energie nicht gespeichert, sondern nutzbringend umgewandelt wird 2).

 

CBD und Abnehmen: So kann CBD ebenfalls helfen

Doch CBD kann noch auf ganz andere Weise auf das Gewicht einwirken. Dies geschieht dann indirekt, sozusagen über Umwege. Drei Möglichkeiten stellen wir hier näher vor.

  • Hilfe bei Stress, Ängsten, Depressionen

    CBD Öl Erfahrungen gegen Angst
    Wenn die Seele leidet, neigen manche Menschen dazu, den Kummer in sich hineinzufressen. Wir sind so veranlagt: Vor allem Süßes kann für Glücksgefühle sorgen, weil bestimmte Botenstoffe wie Serotonin ausgeschüttet werden. Deshalb folgt mancher psychischer Belastung eine deutliche Zunahme an Körpergewicht. Je häufiger so etwas vorkommt, desto schwerer fällt es, auf diesen gefährlichen Mechanismus zu verzichten.

    CBD kann in vielen Fällen helfen. Schließlich steht es im Ruf, Ängste und Depressionen zu lindern. Zugleich sorgt es ganz allgemein für Entspannung. Verringert sich aber die Belastung, unter der jemand leidet, fällt ein wichtiger Grund für Heißhunger Attacken weg.

    CBD lindert wahrscheinlich Ängste und Depressionen:

    Blessing et al gaben vor einigen Jahren einen guten Überblick. Sie sichteten die Forschungsliteratur und fanden dabei verschiedene Arbeiten zu CBD bei Ängsten und Depressionen: Ausdrücklich könne der Hanfwirkstoff gegen Panikattacken, posttraumatische Belastungen, soziale Ängste und Zwangsstörungen helfen. Allerdings, so betonten die Autoren, hing die Mehrzahl der Ergebnisse von der Dosierung ab. Außerdem handelte es sich nur selten um klinische Studien. Was also im Tierversuch eindeutig erscheint, muss beim Menschen noch gründlich untersucht werden 3).

    CBD kann für weniger Stress und mehr Entspannung sorgen:

    Die Verringerung von Ängsten kann auch direkt für mehr Entspannung sorgen. Stress entsteht meist aus Angst, weshalb weniger Angst auch weniger Stress bedeutet. In einer Studie konnte dies sehr gut gezeigt werden: Dabei sollten verschiedene Menschen einem sozialen Stresstest ausgesetzt werden. Sie sollten öffentlich eine Rede halten, erfuhren das Thema der Rede aber erst sehr kurzfristig. Einige von ihnen bekamen vorher CBD, andere erhielten ein Placebo. CBD erhöhte deutlich die Gelassenheit, mit der die Personen ihre Aufgabe in Angriff nahmen 4).

  • Den Schlaf verbessern

    CBD Öl Erfahrungen bei Schlafstörungen
    Wer nicht richtig schläft, dem fehlt tagsüber wichtige Energie. Nahezu zwangsläufig tendieren solche Menschen dazu, mehr zu essen. Denn Essen ist Energie pur. Ob es der Zucker im morgendlichen Kaffee ist oder der gehaltvolle Snack in der Frühstückspause: Immer lechzt man nach mehr, um den Tag besser zu bewältigen.

    Wer morgens wach genug für die Aufgaben des Tages sein möchte, sollte also vor allem gut schlafen. In der Folge lässt sich möglicherweise auch schädliches Essverhalten ändern. Zu viel Zucker, zu viel Fett, all das lässt sich vielleicht mithilfe von CBD reduzieren, weil der Körper es dann gar nicht braucht.

    Inzwischen gibt es mehrere Studien zum Thema CBD und Schlaf. Beispielhaft sei hier nur eine genannt, in der es um die Verbesserung des Schlafes bei Ratten ging. Die Tiere bekamen entweder CBD in verschiedenen Dosierungen oder ein Placebo. Anschließend wurde ihr Schlafverhalten protokolliert. Obwohl nicht alle Endergebnisse statistisch signifikant waren, schien CBD also deutlich einen positiven Einfluss auf das Schlafverhalten der Tiere zu haben. Beispielsweise schliefen die Tiere länger, je mehr CBD sie erhielten. Auch die REM-Phasen veränderten sich zugunsten der Tiere 5).

  • Entzündungen hemmen

    CBd Öl Erfahrungen bei Schmerzen
    Sehr großes Übergewicht geht oft mit Entzündungen einher. Das kann die Gelenke betreffen oder auch die inneren Organe, wie zum Beispiel Darm oder Leber. Ergebnis ist nicht nur eine weitere Verringerung des Wohlbefindens. Vor allem sinkt die Lust und die Fähigkeit, mit Bewegung gegenzusteuern. Alles wird viel zu anstrengend. Ein Teufelskreis beginnt, aus dem Betroffene nur schwer wieder ausbrechen können. CBD kann entzündungshemmend wirken und so eine Chance bieten, sich wieder mehr zu bewegen. Infolgedessen könnte sich auch das Gewicht verringern.

    Mehrere Studien belegen die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD. Auf Zellebene wurde dies bereits vor Jahren untersucht und nachgewiesen: Beispielsweise kann der Hanfwirkstoff regulierend auf bestimmte Proteine einwirken, sogenannte Zytokine. Je nach Art fördern oder hemmen sie Entzündungen. Sogenannte Entzündungshemmer werden gefördert, während entzündungsfördernde Stoffe gehemmt werden 6), 7). Somit scheint CBD entzündliche Prozesse auszugleichen, um den Körper vor Überforderung zu schützen und möglichst wieder in Homöostase zu bringen.

Leistet CBD Hilfe beim Abnehmen – oder doch nicht?

In jüngster Zeit mehren sich Hinweise dazu, dass die Gabe von CBD bei bestimmten körperlichen Problemen eher kontraproduktiv sein könnte. So wurde in einer Studie mit Mäusen gezeigt, dass Entzündungsprozesse in der Leber mit CBD eher noch zunahmen. Hier schien THC erfolgreicher, denn es erzeugte eine leichte Gewichtszunahme, zudem verbesserte sich die Nahrungsverwertung. Auch bestimmte Entzündungsparameter verbesserten sich durch THC.

In dieser Studie ging es vor allem um Mäuse, die bereits eine Vorschädigung aufwiesen. Sie ist in der Medizin unter dem Namen NAFLD bekannt, die sogenannten nicht alkoholische Fettleber. Diese wiederum steht mit verschiedenen Erkrankungen wie dem metabolischen Syndrom, Diabetes und Fettleibigkeit in Verbindung. Der Mechanismus hinter den Beobachtungen bleibt nach Aussage der Studienautoren leider unklar. Weitere Forschung ist dazu nötig! 8)

CBD und Abnehmen: Erfahrungen und unsere Meinung

Trotz intensiver Suche fanden wir wenige authentische Erfahrungsberichte zum Thema CBD beim Abnehmen. Häufig ist die Quellenlage unklar, weshalb wir uns hier auf eine Erkenntnis beschränken möchten: CBD könnte helfen, muss es aber nicht unbedingt tun. Aufgrund der Forschungslage lässt sich wenig Zuverlässiges dazu sagen. CBD wirkt außerdem, wie so oft, sehr individuell. Wer mit CBD Öl oder CBD Kapseln abnehmen möchte, sollte dies darum einfach ausprobieren. Falsch machen lässt sich dabei kaum etwas: Cannabidiol ist ein Wirkstoff mit sehr wenig Nebenwirkungen.

Vor allem kommt es auf das Ziel an: Wer deutlich an Gewicht verlieren möchte, sollte zunächst die Ursachen für sein Übergewicht ausfindig machen. Uns ist noch kein Erfahrungsbericht bekannt, der zeigt, dass relevanter Gewichtsverlust mit CBD gelungen ist. Wir haben dennoch gesehen, dass nichts dagegen spricht, es einmal mit CBD zu versuchen.

Fazit CBD und Abnehmen

Aufgrund der komplexen Forschungslage lässt sich nicht genau sagen, wie jemand auf CBD reagiert: Wird er mehr essen oder weniger? Wer einen deutlichen Gewichtsverlust anstrebt, sollte sich von CBD keine Wunder versprechen. Uns ist dazu auch noch kein Bericht eines Anwenders bekannt geworden. Wir können aber mit einiger Sicherheit sagen, dass CBD bestimmte Eigenschaften aufweist, die bei Übergewicht helfen können.

Natürlich kommt es auch auf die Gründe dafür an: Liegt ausschließlich falsches Essverhalten vor, kann CBD durchaus Erfolge erzielen, denn es hemmt den Appetit. Zudem kann der Hanfwirkstoff in Form von CBD Öl oder CBD Kapseln helfen, sich zu entspannen. Wer unter Stress oder psychischen Belastungen leidet und darum mehr isst als ihm guttut, könnte ebenfalls von CBD profitieren. Andererseits zeigen neuere Studien auch, dass CBD bei bestimmten Stoffwechsel-Erkrankungen eher kontraproduktiv sein könnte.

Alle Studien befinden sich unterhalb meines Autorenprofiles

Quellenangaben[+]

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