CBD bei Akne – die natürliche Wunderwaffe?

☑️ Fachlich geprüfter Inhalt von Sebastian Würfl. ✔️ Überprüft von Julia Teichmann

Bis zu 50 Prozent aller Deutschen soll sie im Laufe des eigenen Lebens mindestens einmal erlebt haben – die gefürchtete Hautkrankheit Akne. Sie tritt insbesondere bei Jugendlichen zwischen 15 und 20 Lebensjahren auf und kann bis zu 20 Prozent der Jugendlichen in besonders schwerer Form treffen. Es handelt sich hierbei um die häufigste Hauterkrankung, die in der Regel von selbst abklingt. Bei wenigen Personen kann die Akne jedoch auch hartnäckig erhalten bleiben – weil sie Narben verursachen kann, ist eine erfolgreiche Behandlung von großer Bedeutung. Wir haben einen Blick darauf geworfen, ob der Hanfwirkstoff CBD hierzu in Frage kommt – und uns dabei auch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bedient.

CBD gegen Akne Erfahrungen

Wie kann CBD gegen Akne helfen?

 

Ein Blick auf die Erkrankung: Was ist Akne eigentlich?

Akne ist eine Hauterkrankung, bei der vermehrt Pickel im Gesicht, Dekolleté oder auch am Rücken entstehen. Durch verstopfte Talgdrüsenfollikel entstehen meist leichte bis entzündliche Hautirritationen, die sich durch Pusteln, Mitesser und Papeln – also rote Hautstellen – bemerkbar machen. Liegen tiefliegende Entzündungen vor, sind die Pickel mit Flüssigkeit gefüllt und bilden sich sogar abszessähnliche Fisteln, kann die Akne besonders schmerzhaft sein und tiefe Narben verursachen. Daher kann je nach Schwere eine medizinische Behandlung vonnöten sein.

Der Unterschied zu “herkömmlichen Pickeln” liegt darin, dass Akne über eine längere Zeit erhalten bleibt. Auch können die Akne Pickel und Mitesser rote Flecken hinterlassen, sich durch Entzündungen und tiefliegende Knötchen mit der Zeit verschlimmern und bleiben mehr als nur wenige Tage auf der Haut bestehen.

Diese Ursachen können Akne hervorrufen

Insbesondere im Jugendalter ist ein Hauptauslöser für Akne die steigende Testosteronproduktion. Die Nebenniere beginnt in der Pubertät, das Hormon vermehrt auszuschütten – wodurch es zur Anregung der Talgproduktion auf der Haut kommt. Dort, wo sich der Talg ansiedelt, entstehen Hautunreinheiten. Diese wiederum können sich durch die Besiedlung bestimmter Bakterien entzünden. Doch auch anderweitige Ursachen können bei der Entstehung von Akne in der Pubertät oder im Erwachsenenalter eine Rolle spielen:

Eigentlich möchten wir in informativen Artikeln auf Werbung verzichten, allerdings möchten wir euch nicht vorenthalten, dass es gerade in Bezug auf Schmerzen Produkte gibt, die sehr gut helfen können! Alternativ können wir auch das CBD-Öl von SWISS FX empfehlen – dieses CBD-Öl hat auch in unserem Test am besten abgeschnitten!

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  • Genetische Faktoren
  • Schwangerschaft und dadurch veränderter Hormonspiegel
  • Entzündungsprozesse im Körper
  • Medikamente
  • Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung oder Luftfeuchtigkeit

 

Fehlende Hygiene bei fettiger Haut, die falschen Hautpflegeprodukte oder auch andere Faktoren können die Hauterkrankung begünstigen. Nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch im Erwachsenenalter wirken sich die Akneerscheinungen unter anderem auf Selbstbewusstsein und Psyche aus. Kommen Schmerzen hinzu, können sich Betroffene durchaus in ihrem Alltag eingeschränkt fühlen.

Die Behandlung von Akne

Stellt der Hautarzt Akne fest, unterscheidet er in der Regel zwischen drei Schweregraden. Handelt es sich um eine schwerwiegende Akne, kann eine mokrobielle Untersuchung oder auch Untersuchung der Hormone angeordnet werden. Eine frühe Behandlung ist bei Akne wichtig, um Narbenbildung und einen weiteren, schwereren Verlauf zu vermeiden. Dabei kann entweder eine lokale (äußerliche) Behandlung erfolgen, oder auch eine orale Anwendung von Mitteln Antibiotika. Neben Antibiotika lassen sich auch Azelainsäure, Retinoide oder Benzoylperoxid verschreiben. Auch eine Behandlung mit der Pille kann aufgrund von Antiandrogenen hilfreich sein.

 

Die verschiedenen Mittel sollen zum Einen Entzündungen hemmen und die betroffenen Hautstellen desinfizieren, um Bakterien loszuwerden und eine weitere Ausbreitung der Akne zu umgehen. Auch soll so deren Schweregrad reduziert und die Entstehung neuer Hautzellen gefördert werden. Mit den teilweise intensiver wirkenden Mitteln und Antibiotika können allerdings auch Nebenwirkungen einhergehen, die Betroffene nicht selten vermeiden möchten.

Vorteile von Cannabidiol – darum könnte CBD bei Akne behilflich sein

Dass CBD einen entzündungshemmenden und antioxidativen Effekt mitbringt, haben schon einige Untersuchungen und Studien angedeutet. Dies könnte auch in Bezug auf Akne hilfreich sein. Denn: CBD könnte bei Akne Entzündungen im Körper (oder direkt auf der Haut) hemmen und so Pickel schneller abklingen lassen. Vor allem aber würde die Intensität der Entzündungen reduziert werden, wodurch sich auch tiefliegende Narben besser vermeiden lassen.

Eine Studie aus 2014 hat zudem gezeigt, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften und weiteren Vorteile des Hanfwirkstoffs vielseitig gegen Akne wirken. So soll sich die Hanfsubstanz unter anderem auch auf Talgdrüsen auswirken und deren Überproduktion durch hemmende Eigenschaften regulieren. Gleichzeitig hat die Studie auch verdeutlicht, dass der Hanfwirkstoff antibakterielle Eigenschaften bietet – die die Ausbreitung von Hautunreinheiten verringern und den Verlauf der Akne angenehmer machen könnten. In dieser Studie wird CBD sogar als die “Universal-Waffe gegen Akne” bezeichnet.

Diese Annahmen werden durch weitere Untersuchungen wie der Studie zu CBD bei Dermatitis unterstrichen. In Letzterer hat sich gezeigt, dass Cannabidiol Faktoren für die Allergische Kontakt Dermatitis hemmen und sich als entzündungshemmender Helfer erweisen kann. Nicht umsonst steht der Hanfwirkstoff gerade in Bezug auf Hauterkrankungen so stark im Fokus: Bisherige Studien haben die vielversprechenden Wirkungen verdeutlicht. Doch damit nicht genug: Auch diese Wirkungsweisen könnten bei Akne helfen:

 

  • CBD reduziert Stress: Cannabidiol bringt beruhigende Eigenschaften mit und kann so mehr Entspannung fördern, wodurch wiederum Stress reduziert wird. Auch den Cortisol-Spiegel kann CBD regulieren, um Stress zu verringern – dies wiederum kann sich positiv auf Akne auswirken.
  • CBD lindert gereizte Haut: Gereizte Haut und Irritationen werden durch Cannabidiol erfolgreich gelindert. Das könnte auch bei Schmerzen durch Akne und Reizungen behilflich sein.
  • CBD wirkt antioxidativ: Durch seine antioxidativen Eigenschaften kann Cannabidiol den Zellschutz aufrecht erhalten und vor freien Radikalen schützen. Dies wiederum kann durch Umwelteinflüsse bedingte Akne reduzieren.
  • CBD unterstützt die Zellerneuerung: Man vermutet, dass Cannabidiol die Zellerneuerung unterstützen kann – und so auch das Abheilen von Wunden fördert. Bei Akne könnte dies förderlich sein, nachdem Entzündungen abgeklungen sind.

 

Diese CBD Produkte gegen Akne bietet der Markt

Weil der Hanfwirkstoff gegen Akne so vielversprechend erscheint, haben sich schon einige Hersteller von Produkten mit Hanfextrakten auf Pflegeprodukte mit CBD gegen Akne spezialisiert. So bietet der Hersteller CBD Vital etwa Spezialpflege mit 200mg Cannabidiol an: Das Produkt “CBD Claryfing Skin” kann etwa dabei helfen, die tägliche Gesichtsreinigung zu unterstützen und Akne zu reduzieren. Die Nordic Oil Valkyrie Creme hingegen wurde speziell gegen Akne entwickelt. Es lassen sich alles in allem Gesichtsreinigungsprodukte am Markt finden, Cremes, Salben und auch Tinkturen, sowie CBD Öle, die gegen Akne verwendet werden können.

 

Die richtige Anwendung und Dosierung von CBD Produkten bei Akne

Die Anwendung und Dosierung von CBD bei Akne hängt ganz davon ab, für welche Produkte man sich zum Verbessern des Hautbildes entscheidet. Wichtig ist es bei Hautpflegeprodukten, diese nach Herstellerangaben anzuwenden. Handelt es sich um eine CBD Creme, sollte diese erst nach dem gründlichen Reinigen des Gesichts eingesetzt werden – auch ist keine zu große Menge zu verwenden, damit Poren nicht verstopfen. Beim Kauf der CBD Creme sollte zudem darauf geachtet werden, dass der CBD-Gehalt angegeben wird und verhältnismäßig hoch genug ist. Ein Produkt mit 200mg bis 400mg beispielsweise kann sich als hilfreich erweisen.

Wer CBD Öl oral gegen Akne einnehmen möchte, sollte sich für eine mittelstarke Cannabidiol-Konzentration entscheiden. Das Öl kann dann zweimal täglich mit zwei bis drei Tropfen eingenommen und vor dem Schlucken mindestens 60 Sekunden lang unter der Zunge behalten werden. Wer CBD oral bei Akne anwenden möchte, sollte Geduld mitbringen – denn Verbesserungen zeigen sich wahrscheinlich erst nach Wochen. Derweilen ist gut auf die richtige Reinigung der Haut und deren Pflege zu achten.

Ebenfalls wissenswert: CBD Öl kann auch auf die Haut aufgetragen werden. Bei Akne ist dies jedoch nur bedingt zu empfehlen, da die enthaltenen Öle die Poren eher verstopfen und auch nicht dort aufgetragen werden sollten, wo sich die Talgdrüsen befinden. Mit öliger Pflege ist bei Akne generell nur sparsam umzugehen.

Ist mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Der wesentliche Vorteil von Cannabidiol liegt – ganz im Gegenteil zu Medikamenten und Antibiotika – darin, dass sich der nicht-psychoaktive Wirkstoff aus der Hanfpflanze durch seine gute Verträglichkeit auszeichnet. Ob oral angewendet oder auf der Haut genutzt – CBD sorgt nur äußerst selten für Nebenwirkungen. Diese fallen auch sehr gering aus und zeigen sich eher, wenn eine Überdosierung des CBD Produkts stattgefunden hat. Zu den Nebenwirkungen gehört beispielsweise ein trockenes Mundgefühl oder Benommenheit, aber auch Appetitlosigkeit kann sich einstellen. Umso wichtiger, die Herstelleranweisungen zur Anwendung genau zu beachten.

Weiterhin wichtig: Akne selbst vorbeugen

Regeln Nummer eins beim Vorbeugen von Akne ist, keinesfalls an bestehenden Pickeln, Pusteln oder Mitessern herumzudrücken. Dadurch werden nicht nur narben begünstigt, sondern bei bestehenden Entzündungen kann so auch Akne weiter verbreitet werden. Wer sich mit Pflegeprodukten ausstatten möchte, kann neben CBD als Inhaltsstoff auch auf Fruchtsäuren, Salicylsäure oder Milchsäure wählen – diese wirken unter anderem neuen Mitessern entgegen. Die tägliche Reinigung der Haut steht an oberster Stelle, wenn man Akne verringern möchte – Produkte mit einer antibakteriellen Wirkung helfen hier am besten weiter.

 

Wer Make-Up trägt, sollte zudem immer an das Abschminken am Ende des Tages denken. Denn: Auch Produkte wie Rouge und Foundation verstopfen die Poren und Talgdrüsen, sodass es zu Pickeln kommen kann. Wer unter dauerhaftem Stress leidet, sollte dessen Ursachen ausfindig machen und mehr Wege zum Entspannen finden – auch das kann sich positiv auf das Hautbild auswirken. Teebaumöl ist eine antibakterielle Ergänzung zu CBD Produkten und sollte bei Akne ebenfalls nicht im eigenen Apothekenschrank fehlen. Wir fassen zusammen:

 

  • Pickel und Mitesser nicht ausdrücken
  • Die Haut regelmäßig mit abgestimmten Produkten reinigen
  • Pflege nur in Maßen verwenden
  • Möglichst wenig Make-Up verwenden
  • Stets abschminken
  • Stress reduzieren
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Der CBD Wirkung Zeit geben

 

Fazit: Cannabidiol zeigt sich gegen Akne als vielversprechendes Hilfsmittel

Wie die Studien und bisherigen Erfahrungen von CBD Anwendern verdeutlichen, gilt Cannabidiol nicht ohne Grund als vielversprechendes Hilfsmittel gegen Hauterkrankungen wie Akne. Studien zu CBD und Psoriasis machen deutlich, dass der Hanfwirkstoff den oxidativen Stress der Haut reduzieren kann und so dabei hilft, besser zu heilen. Das verdeutlicht wiederum, dass CBD keineswegs nur Schmerzen lindert, sondern wegen seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften auch der Haut rundum zugute kommt. Zudem bringt CBD kaum Nebenwirkungen mit, was sich von Antibiotika und manchen Medikamenten nicht sagen lassen kann. Daher schadet es sicher nicht, dem Hanfwirkstoff – in Absprache mit dem behandelnden Hautarzt – auch in Bezug auf Akne eine Chance zu geben.

FAQs: Unsere Antworten auf die häufigsten Fragen

In welchem Alter tritt Akne vermehrt auf?

Vermehrt kommt es während der Pubertät zu Akne – das kann schon ab etwa zwölf Jahren der Fall sein. Meist wird die Hauterkrankung aber wieder besser, wenn sich der Hormonhaushalt wieder einpendelt. Das kann nach fünf bis sechs Jahren, aber auch früher der Fall sein. Wann Akne im Erwachsenenalter wieder verschwindet, hängt unter anderem von den ursächlichen Faktoren selbst ab.

Wodurch unterscheiden sich herkömmliche Pickel von Akne?

Von Akne ist die Rede, wenn es nicht bei vereinzelten kleinen Pickeln bleibt, sondern diese vermehrt und wiederkehrend vorkommen. Gehören auch entzündete Pickel oder Pusteln dazu, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Akne. Schmerzen die Stellen sehr oder bleiben die Verunreinigungen lange erhalten, schadet es nicht, einen Hautarzt aufzusuchen.

Wodurch zeichnet sich schwere Akne aus?

Ist die Akne besonders langanhaltend oder breitet sie sich über größere Flächen aus, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Auch, wenn starke Schmerzen oder Entzündungen auftreten, ist es wichtig, für die schnelle Behandlung einen Arzt zu konsultieren. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser lassen sich Ergebnisse sehen.

Was tun gegen Akne?

Wer Akne schneller loswerden möchte, kann unter anderem Zucker aus der eigenen Ernährung streichen. Dieser gilt nämlich als entzündungsfördernd. Auch gilt es, Stress zu reduzieren und die Hautreinigung täglich ernst zu nehmen, damit bestehende Entzündungen und Bakterien eingedämmt werden können. Auch Milchprodukte werden immer wieder verdächtigt, bestehende Akne zu fördern. Ein gesunder Lebensstil und die richtige Hautpflege (bestenfalls nach Absprache mit dem behandelnden Hautarzt) können mit der Zeit einen gravierenden Unterschied ausmachen.

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