CBD Studien

Dass Cannabidiol und zahlreiche weitere Wirkstoffe aus der Hanfpflanze Vorteile für den menschlichen Körper mitbringen können, hat sich bisher vielfach gezeigt. Von Schmerzen bis hin zu Entzündungen kann die Substanz viele Beschwerden lindern, die das eigene Wohlbefinden beeinträchtigen. Nicht ohne Grund wird medizinisches Cannabis schon bei vielen Patienten gegen schwerwiegende Erkrankungen oder Leiden eingesetzt. Nun häufen sich die Hinweise, dass CBD gegen Autismus zum Einsatz kommen könnte. Natürlich nicht als Heilmittel, sondern vielmehr als Hilfsmittel zur Reduzierung der Symptome im Bereich Verhalten und Kommunikation, die den Alltag der Betroffenen oftmals schwierig gestalten.

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Ein Blick auf Autismus: Die Ursachen sind bis heute nicht bekannt

Man geht davon aus, dass weltweit knapp 1 von 160 Kindern von Autismus betroffen ist. Wieso die neurologischen Störungen des Spektrums auftreten oder welche Ursache den Autismus hervorruft, ist bis heute nicht geklärt. Man weiß lediglich: Jungen werden viel häufiger diagnostiziert, als Mädchen. Die Wahrscheinlichkeit ist hier etwa drei-, bis viermal so hoch. Autismus kann zusammen mit anderen Erkrankungen wie dem Rett-Syndrom einhergehen, aber auch ohne gesundheitliche Probleme auftreten – man geht daher davon aus, dass genetische Faktoren und Umwelteinflüsse im Zusammenspiel für Autismus verantwortlich sind. Nicht selten werden Autismus-Betroffene auch von Epilepsie betroffen, sodass man von einem Zusammenspiel verschiedener neurologischer Störungen ausgeht.

 

Doch wodurch äußert sich Autismus eigentlich? Die Entwicklungsstörung macht sich unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Umgang mit Anderen und auch stereotypen Verhaltensmustern bemerkbar. Ganz verschiedene Entwicklungsstörungen befinden sich auf dem Spektrum der Autismus-Störungen (ASS), weshalb diese sich bei Betroffenen auch ganz individuell äußern können. Zu den Symptomen gehören unter anderem:

 

  • Blick- und / oder Körperkontakt zu Menschen wird gemieden
  • Objekte werden penibel in Reihen aufgestellt
  • Soziale Interaktion bereitet Schwierigkeiten
  • Starkes Bedürfnis nach Routinen ist vorhanden
  • Repetitive Bewegungen und Verhaltensweisen
  • Etwas andere Wahrnehmung und Denkweise

 

Gibt es Medikamente gegen Autismus?

Medikamente gegen Autismus gibt es bisher keine. Lediglich Medikamente, die hin und wieder Symptome der Entwicklungsstörung reduzieren oder unter Kontrolle halten, werden verschrieben. So werden beispielsweise Antipsychotika verschrieben, wenn aggressives Verhalten an den Tag gelegt wird – oder starke Zwänge auftreten. Solche Medikamente weisen jedoch nicht selten auch schwere Nebenwirkungen auf, die Betroffene stark stören. Nicht umsonst wird heute weiterhin nach hilfreichen Mitteln gesucht, die die Symptome der Störungen reduzieren und dabei wesentlich milder wirken können.

Diese Hoffnung bereitet CBD: Darauf weisen erste Studien hin

Cannabis Medikamente wurden bereits in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt, um Leiden von Betroffenen zu lindern. Im Falle von Autismus zeigen Betroffene oft auch Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität – alles Dinge, die Cannabidiol als nicht-psychoaktiver Wirkstoff der Hanfpflanze Erfahrungsberichten nach oftmals lindern konnte. Obwohl die Menge an Studien zum Thema CBD bei Autismus bisher noch unzureichend ist, deuten erste Untersuchungen darauf hin, dass der Wirkstoff hier optimal eingesetzt werden kann:

 

Eine Studie aus Brasilien mit insgesamt 18 Teilnehmern deutet an, dass nur ein Patient durch die Einnahme von CBD keine Verbesserungen gezeigt hat. Alle anderen zeigten deutliche Vorteil und konnten diese sogar erhalten, nachdem sie bisherige Medikamentationen teilweise oder vollständig absetzen. Die stärksten Verbesserungen zeigten sich in Bezug auf epileptische Anfälle, Schlafprobleme und auch Hyperaktivität, sowie Konzentrationsschwierigkeiten. Mehr als 30 Prozent Verbesserungen konnten dabei verzeichnet werden.

 

Allerdings sind Studien wie diese noch rar gesät. Es bräuchte mehr Untersuchungen klinischer Art mit wesentlich mehr Teilnehmern, bevor genauere Aussagen zur Wirkungsweise getroffen werden können. Zu bedenken ist auch: CBD verbessert zwar die Symptome von Autismus, kann aber die Störungen selbst nicht heilen, sondern lediglich den Alltag positiver gestalten.

Der Vorteil: CBD bringt kaum Nebenwirkungen mit

Ein Vorteil ist, dass Cannabidiol als Hilfsmittel kaum Nebenwirkungen mit sich bringt. Während herkömmliche Medikamente nicht nur dem Magen schaden, sondern oftmals auch Abhängigkeit hervorrufen können, ist das bei CBD nicht der Fall. CBD kann in falschen Dosierungen jedoch leichte Begleiterscheinungen wie Müdigkeit oder ein trockenes Mundgefühl erzeugen – was nur äußerst selten vorkommt und eine dennoch bessere Alternative zu üblichen Medikamenten darstellt. Qualitative CBD Öle aus dem CBD Öl Test lassen aufgrund ihrer hochwertigen Zusammensetzungen noch weniger Nachteile zu.

Fazit: CBD als Hoffnung für Betroffene

Wie man sieht, sprechen viele Faktoren für CBD bei Autismus – allerdings müssen noch weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um die Vermutungen zu stützen und den Hanfwirkstoff in diesem Bereich zu etablieren. Außerdem bedarf es genauerer Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen bei Kindern: Denn wie sich der hemmende Wirkstoff CBD auf diese auswirken kann, ist nicht bekannt. Um also Vor- und Nachteile miteinander abwägen zu können, sind viele weitere Studien groß angelegter Art erforderlich. Ansonsten spricht aber einiges dafür, Cannabidiol bei Autismus in Betracht zu ziehen, um Symptome schonend lindern zu können.

 

Quellen:

[1]https://canex.co.uk/medical-cannabis-cbd-autism/

[2]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31736860/

 

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