Seine positiven Eigenschaften gehen um die Welt, doch darf man CBD auch in fremde LĂ€nder einfĂŒhren? Etliche Menschen sind auf die rein natĂŒrliche Wirkung angewiesen und können auch auf Reisen nicht darauf verzichten. Schon lange liegt Cannabidiol im Fokus unserer Gesellschaft, da es entzĂŒndungshemmend wie auch schmerzlindernd ist. Und nicht nur das, es stĂ€rkt auch unser Wohlbefinden. Ein Entspannungsfaktor tritt ein und der nicht psychoaktive Wirkstoff der Cannabispflanze ist in aller Munde. Allerdings, wie sieht es mit dem Urlaub aus, muss man mit Konsequenzen rechnen, oder nicht? Das NahrungsergĂ€nzungsmittel fĂŒr Mensch und Tier wird daher genauer beleuchtet und CBD im ReisegepĂ€ck, ist heutzutage gang und gĂ€be.

Wichtig: Dieser Artikel wurde zwar gut recherchiert, wir ĂŒbernehmen aber keine Haftung! In vielen LĂ€ndern ist die Gesetzeslage zu CBD und Cannabis noch extrem undurchsichtig! Vor Reiseantritt sollte deswegen unbedingt die Botschaft oder das auswĂ€rtige Amt des jeweiligen Landes kontaktiert werden, oder fĂŒr diese Zeit auf CBD verzichtet werden. In einigen LĂ€ndern des nahen Ostens gilt der Besitz von “Drogen” als schwere Straftat und kann mit dem Tode verurteilt werden!

Die rechtliche Situation

Generell ist es in vielen LĂ€ndern kein Problem, CBD im ReisegepĂ€ck mit sich zu fĂŒhren. In den meisten Teilen der Erde gilt ein THC-Gehalt unter 0,2% als legal. Schließlich und endlich möchte man gerade im Urlaub nicht auf CBD verzichten. Es unterliegt mit dem Grenzwert von 0,2% auch nicht dem BetĂ€ubungsmittelgesetz. Was soll da im Urlaub schon schiefgehen? Es wird als NahrungsergĂ€nzungsmittel eingestuft und nicht als Arznei. Damit unterliegt es auch keinem Arzneimittelgesetz. Denn CBD wird ohne Wirkversprechen verkauft. Doch Vorsicht, Sie sollten mindestens 18 Jahre alt sein, nur dann können Sie CBD-Produkte in Deutschland legal kaufen. Aber diese Regelungen Ă€ndern sich von Land zu Land. Auch der THC-Grenzwert ist nicht weltweit gleich. In Österreich liegt er z.B. bei 0,3%. Somit muss man, je nachdem wo die Reise hingeht, sich laut der THC-Bestimmungen neu orientieren.

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Deutschland hat mit seiner Bestimmung, was den Gehalt von THC betrifft, sicher eine gute Regelung gefunden uns so ist das CBD im ReisegepÀck auch kein Problem. Aber auch hier, Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Um auch Nummer sicherzugehen, drucken Sie eine Liste in deutsch, englisch oder der jeweiligen Landessprache, der Inhaltsstoffe von CBD aus. Nicht immer ist CBD an den Grenzen beliebt, denn es kann auch je nach Einreisebestimmung vorkommen, das man das CBD-Produkt dann vor Ort abgeben muss.

Was muss man beachten?

CBD mit einem geringen THC-Gehalt kann legal konsumiert werden. Es setzt keine berauschende Wirkung ein und ist beliebter denn je. Daher gelten auch nicht die strengen Kriterien der Arzneimittelbestimmungen, da es ja als NahrungsergĂ€nzungsmittel deklariert ist. Das Tetrahydrocannabinol (THC) tritt daher auch nicht psychoaktiv auf. Folglich sind Salben, CBD-Öle, Cremes, Kapseln und Tinkturen ohne Rezept erhĂ€ltlich, wenn sie unter einem THC-Gehalt von 0,2% liegen. Über diesem Wert, unterliegt das Produkt dem Suchtmittelgesetz und ist ebenfalls rezeptpflichtig. Daher ist es sinnvoll, sich vor einer Reise ĂŒber CBD-Produkte kundig zu machen.

Punktuelle Vorgaben und Bestimmungen:

Im Wesentlichen lehnt sich die Rechtslage in Deutschland den Vorgaben der EU an. Trotzdem können die Bestimmungen in anderen EU-LĂ€ndern unterschiedlich sein. Österreich wie bereits erwĂ€hnt, lĂ€sst einen THC-Gehalt von 0,3% bei CBD-Produkten zu.

  • Achten Sie vor Reiseantritt auf die lĂ€nderspezifischen Bestimmungen bei CBD.
  • Erkundigen Sie sich ĂŒber CBD im jeweiligen Land.
  • EU-weit gilt ein THC-Gehalt von unter 0,2%, aber auch hier bestimmen die Ausnahmen die Regeln, da es in Österreich wiederum höher ist.
  • Werden die Vorgaben der NahrungsergĂ€nzungsmittel eingehalten, kann man in die Staaten des Schengener Abkommens reisen.
  • Außerhalb des Schengener-Raumes ist es sinnvoll, eine Liste der mitgefĂŒhrten PrĂ€parate wie auch eine Auflistung der Inhaltsstoffe in der Landessprache des Reiseziels zu erstellen.
  • Ist in dem von Ihnen ausgesuchten Reiseziel der Konsum, Verkauf und Anbau verboten, so gilt das auch fĂŒr THC-haltige Cannabisprodukte. Daher sollten Sie in diesen LĂ€ndern lieber Vorsicht walten lassen und im Vorfeld Erkundigungen einholen.
  • Können Sie auf CBD auch im Urlaub nicht verzichten, da es Ihre Therapie und „Behandlung“ unterbricht, wĂ€hlen Sie demzufolge ein Land aus, das unseren Gesetzen und Bestimmungen gleich kommt.
  • Generell sind keine nennenswerten Probleme an GrenzĂŒbergĂ€ngen, Kontrollen, FlughĂ€fen und dem Zoll bekannt.
  • Die positiven Effekte von CBD haben den schlechten Ruf schon lange ĂŒberholt.

Bei CBD besteht nach wie vor AufklĂ€rungsarbeit, um dem vorschnellen Urteil entgegenzuwirken. Denn nicht jeder Grenzbeamte ist mit der Materie einwandfrei vertraut. Hört man CBD, denkt man an seine psychoaktive Wirkung und den Rauschzustand. Dem ist aber nicht so, da es sich bei frei verkĂ€uflichen Mitteln um NahrungsergĂ€nzungsmittel handelt. So fĂŒhren Produkte mit der Aufschrift „CBD“ und einem Hanfblatt auch weiterhin zur Verunsicherung.

Legal und transparent und das weltweit?

So sollten die Bestimmungen weltweit fĂŒr CBD-Produkte sein. Doch das ist nicht immer der Fall. Wer selbst schon etwas AufklĂ€rungsarbeit betreibt und auch dem Grenzbeamten Hilfestellung bei dieser Thematik geben kann, der leistet einen guten Beitrag dazu. So könnten die CBD-Produkte auch mit einer englischsprachigen Beschriftung und das Preisgeben der Inhaltsstoffe, die eine Art „UnbedenklichkeitserklĂ€rung“ aufweist, bedenkenlos eingefĂŒhrt werden.

LĂ€nder außerhalb der EU haben mittlerweile Cannabisprodukte im Wesentlichen akzeptiert und sich liberalisiert. Denn CBD-Produkte haben nichts mit Hasch und Drogen zu tun. Das muss sich in die Köpfe der Menschen einprĂ€gen.

Reisen Sie in die USA, so mĂŒssen Sie sich bei der Einreise nach dem jeweiligen Bundesstaat richten. Denn hier sind nicht alle Gesetze gleich und in einigen Bundesstaaten wird CBD zum medizinischen Zweck verwendet und hat sich somit legalisiert. Daher kommen die Bundesstaaten zum Tragen, bei denen CBD-Produkte unter der Voraussetzung einer bestimmten Wirkstoffgrenze und Menge der Produkte, ganz legal bei der Einreise sind.

 

Eine Ă€hnliche Regelung wie in der EU, kommt auch in Kanada zum Vorschein. Auch hier können CBD-Produkte legal und ohne Rezept ab einem Alter von 18 Jahren und mit einem THC-Gehalt von unter 0,3% konsumiert werden. CBD ist legal und muss nur noch transparenter werden, damit es in alle LĂ€nder eingefĂŒhrt werden darf. Strafbar macht man sich dadurch nicht, nur gibt es weltweit noch keine einheitlichen Regelungen dazu. Daher immer kurz vor der Reise die aktuelle Lage checken, so geht man auch kein Risiko ein. Zudem kann man auch vor Ort CBD-Produkte kaufen, aber auch hier erst erkundigen und im Vorfeld abklĂ€ren.

Die Gesundheit auch im Urlaub genießen

Das CBD-Öl ist handlich klein und passt in jede Tasche hinein. Sind Sie auf seine positiven Eigenschaften angewiesen, dann wenden Sie sich zur Sicherheit an die diplomatische Vertretung, die Botschaft oder des Konsulats des jeweiligen Ziellandes. Die kennen die Gesetze und Bestimmungen genau.

Bei Auslandsreisen – Welche Mengen dĂŒrfen an Salben, Kapseln und CBD-Öl mit?

Auch hier gilt es die Gesetze zu beachten und die unterliegen den unterschiedlichen Regeln des jeweiligen Landes. Ein kompetenter Vertreter ist wie immer, die Botschaft oder das Konsulat.
Dazu steht ebenfalls eine Faustregel an. FĂŒr die Dauer der Reise und fĂŒr den Eigengebrauch bestimmt, darf es die Menge nach Herstellerangaben wie auch der Urlaubszeit sein. Denn Sie möchten auch auf der Reise bestens und gut versorgt sein. Auch, wenn die höchstzulĂ€ssige Menge an mitgefĂŒhrten FlĂŒssigkeiten, wie bei CBD-Öl ĂŒberschritten wird. KlĂ€ren Sie das am Flughafen ab. Denn auch fĂŒr das HandgepĂ€ck gelten Regeln und Bestimmungen. Bei Wikipedia ist ein sehr interessanter Beitrag zur LegalitĂ€t von CBD und Cannabis erstellt worden. >>Hier geht es zum Beitrag

Die Quintessenz daraus

Wenn einer eine Reise tut, der sollte auf so einiges achten. FĂŒhren Sie Ihr z.B.CBD-Öl in einer 100 ml Flasche bei Flugreisen mit und verwenden einen durchsichtigen Plastikbeutel zum Transport. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich auch Kapseln an. Andere LĂ€nder, andere Sitten und so sollten Sie sich vor Ihrem Reiseantritt in allen Belangen bestens informieren, damit Sie auch im Urlaub auf der sicheren Seite sind.

 

Informationsquellen:

https://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/04_AntragstellerUnternehmen/13_FAQs/FAQ_Cannabidiol/FAQ_Cannabidiol_node.html#doc12220554bodyText2

https://www.canada.ca/en/health-canada/news/2017/04/backgrounder_changestoimpaireddrivin

https://en.wikipedia.org/wiki/Cannabis_in_Jamaica

https://en.wikipedia.org/wiki/Cannabis_in_North_Korea

http://cnnphilippines.com/news/2016/05/24/rodrigo-duterte-medical-marijuana.html

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