CBD und Antibiotika: Neue Studie könnte Hoffnung bringen

☑ Fachlich geprĂŒfter Inhalt von Sebastian WĂŒrfl. ✔ ÜberprĂŒft von Julia Teichmann. 

Antibiotika haben teilweise einen schlechten Ruf. Sie zeigen nicht nur zahlreiche Nebenwirkungen, ihre Wirkung lĂ€sst auch immer mehr nach. Grund dafĂŒr ist unter anderem die massenhafte Nutzung vergangener Jahrzehnte. Forscher einer dĂ€nischen UniversitĂ€t haben nun herausgefunden, wie sich die Probleme vielleicht verringern ließen: Die Kombination von CBD und Antibiotika ist laut einer neuen Studie Ă€ußerst vielversprechend. Wir haben uns die Studie nĂ€her angesehen und stellen hier die Ergebnisse vor. Leider gibt es daran einen Haken: Die Kombination wirkt nicht in jedem Fall.

Wirkung von CBD mit Antibiotikum

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Antibiotika – nĂŒtzlich oder schĂ€dlich?

Das hÀtte sich Sir Alexander Fleming sicher nicht trÀumen lassen: Mit der Erfindung des Penicillins setzte er eine gefÀhrliche Spirale in Gang. Denn was zu Anfang hilfreich und revolutionÀr war, wirkt nun immer weniger: Antibiotika.

Die Menschheit nutzt sie seit nunmehr fast hundert Jahren. Zeit genug fĂŒr die Bakterien, sich anzupassen. Konnten zunĂ€chst Bakterien und damit zahllose Krankheiten erfolgreich bekĂ€mpft werden, klappte das mit der Zeit nicht mehr so gut. Viele Bakterien wurden resistent, das heißt: Sie reagieren nicht mehr wie gewĂŒnscht auf Antibiotika.

Das ist fĂŒr viele Menschen fatal. Sind Bakterien erst einmal resistent, wird es unheimlich schwierig, sie noch zu bekĂ€mpfen. Sie verbreiten sich immer mehr – schlechte Aussichten nicht nur fĂŒr KrankenhĂ€user und Pflegeheime, sondern fĂŒr jeden Kranken oder immungeschwĂ€chten Menschen weltweit. Denn Krankheit heißt immer SchwĂ€che, und die nutzen solche Bakterien aus, um in den menschlichen Körper einzufallen. SchĂ€tzungen infizieren sich jĂ€hrlich 30 000 Menschen allein in Deutschland im Krankenhaus mit multiresistenten Keimen ((https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/multiresistente-erreger)).

Nun ist eine mögliche Problemlösung in Sicht: Cannabidiol (CBD) geht Wechselwirkungen mit vielen Medikamenten ein. Dazu zĂ€hlen natĂŒrlich auch Antibiotika. Wie der Hanfwirkstoff das tut, war lange nicht klar. Eine Studie gibt jetzt erste Hinweise darauf, dass CBD in der Lage ist, die Wirkung von Antibiotika massiv zu verstĂ€rken.

Darum ging es in der Studie zu CBD und Antibiotika:

Ein Forscherteam an der University of Southern Denmark (SDU) untersuchte CBD im Zusammenspiel mit einem Antibiotikum. Die Ergebnisse wurden im MÀrz 2020 veröffentlicht. ((Wassmann et al, 2020: Cannabidiol is an effective helper compound in combination with bacitracin to kill Gram-positive bacteria. https://www.nature.com/articles/s41598-020-60952-0)) Verwendet wurde das Antibiotikum Bacitracin, welches die Zellwand angreift.

Was haben Forscher herausgefunden?

Sie wiesen einen antimikrobiellen Effekt von CBD nach. Und zwar fĂŒr eine ganze Reihe von Bakterien:

  • Staphylococcus aureus (MRSA)
  • Enterococcus faecalis
  • Listeria monocytogenes
  • Staphylococcus epidermidis (MRSE)

Dabei musste die Mindestmenge des verabreichten CBD an die jeweilige Art angepasst werden. Sie betrug bei Enterococcus Faecalis das Doppelte derjenigen, die bei den anderen Bakterien nötig war. Daraus schließen die Forscher, dass CBD bei bestimmten Bakterienarten effektiver wirkt als bei anderen.

 

Hier handelt es sich um sogenannte grampositive Bakterien, wÀhrend die Kombination bei gramnegativen Bakterien offenbar unwirksam bleibt.

 

Was sind grampositive Bakterien?

Sie sind sowohl Teil der natĂŒrlichen Körperflora, als auch Krankheitserreger. Es sind vor allem diese Bakterien, die multiresistent werden, also auf kein Antibiotikum mehr ansprechen. Beispiel fĂŒr grampositive Bakterien ist unter anderem der berĂŒchtigte Staphylococcus aureus ((https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/infektionen/bakterielle-infektionen-grampositive-bakterien/%C3%BCbersicht-%C3%BCber-grampositive-bakterien)).

Grampositive Bakterien können die folgenden Krankheiten auslösen (Auswahl):

  • LungenentzĂŒndung
  • toxisches Schocksyndrom
  • Milzbrand
  • Listeriose

 

Was stellte die Studie noch fest?

Ebenso traten die festgestellten Effekte ausschließlich bei Teambildung auf: Untersuchte man CBD oder das Antibiotikum allein, so wirkte keines davon in der gewĂŒnschten Weise.

Aber auch die Mindestmenge an Antibiotikum wurde untersucht. In Kombination mit CBD ließ sich diese Menge bis zu 64mal verringern! Selbst wenn sich die Ergebnisse zunĂ€chst nur auf bestimmte Bakterienarten beziehen, stimmt das Ergebnis optimistisch.

Wie genau wirken Antibiotika?

Zum besseren VerstĂ€ndnis der Studie eine kurze ErklĂ€rung: Antibiotika zerstören Bakterien. Wenn ein Bakterium hingegen resistent ist, dann bleiben Antibiotika wirkungslos. Es gibt verschiedene Arten von Antibiotika, die unterschiedlich funktionieren: Sie wirken auf Stoffwechsel oder Zellwand der Bakterien ein. Dabei werden die SchĂ€dlinge im Wachstum gehemmt, dann spricht man von „bakteriostatischen“ Antibiotika. Werden die Bakterien hingegen direkt abgetötet, nennt sich das Antibiotikum „bakterizid“.

Bei resistenten Bakterien funktionieren diese beiden Prozesse nicht mehr. Und hier setzt CBD an. Die Forscher fanden nÀmlich heraus, dass es bei exakt denselben Prozessen helfen kann.

Wie funktioniert ein Zusammenspiel von CBD und Antibiotika?

So beeinflusste CBD im Versuch beispielsweise die Zellteilung bei Staphylokokken. Außerdem machte es die Membran der Bakterien instabil. Wie wir gesehen haben, arbeiten Antibiotika Ă€hnlich. Somit liegt die Idee nahe, dass beide Wirkstoffe sich gegenseitig verstĂ€rken könnten, und genau das haben die Forscher untersucht.

Setzt man nun nÀmlich zusÀtzlich ein Antibiotikum ein, gegen welches das Bakterium eigentlich schon resistent ist, dann ergibt sich die Chance, das Bakterium doch noch zu zerstören. Denn nun wird es nicht nur dem Angriff des Antibiotikums, sondern auch des Cannabidiols ausgesetzt.

CBD Kapseln Antibiotika

Was folgt daraus?

Dies ergibt aber nicht nur gute Aussichten fĂŒr ein effektives Zusammenwirken beider Stoffe. Vielmehr lassen sich in Zukunft hoffentlich auch weniger Antibiotika einsetzen. Das wĂ€re deshalb gut, weil das Hauptproblem ja unter anderem durch die massenhafte Verschreibung von Antibiotika entstand.

Erst dadurch konnten sich Bakterien weltweit ĂŒberhaupt zu resistenten StĂ€mmen entwickeln. Und jeder Tag, an dem massenhaft Antibiotika verschrieben werden, verschlimmert die Lage.

Anstatt dass sich dieser Prozess immer weiter fortsetzt, ließe er sich vielleicht endlich stoppen. Anstatt immer mehr resistente Bakterien hieße das: RĂŒckkehr zu den einst wirkmĂ€chtigen Antibiotika, sofern sie maßvoll verschrieben und genutzt werden. Gute Aussichten fĂŒr die Medizin bei noch nicht resistenten StĂ€mmen!

Fazit: CBD und Antibiotika – ein zukunftstrĂ€chtiges Modell!

Noch wirken viele Antibiotika nicht so wie gewĂŒnscht. Der Grund sind multiresistente Bakterien, die sich ĂŒber Jahrzehnte an die Nutzung von Antibiotika anpassten. Dieser Prozess muss aber nicht hingenommen werden. Vielmehr finden Antibiotika in der Kombination mit CBD vielleicht zu ihrer alten Kraft zurĂŒck. WĂ€hrend beide Stoffe einzeln keine Wirkung zeigten, wirkten sie im Team umso besser: Bei der BekĂ€mpfung grampositiver Bakterien konnten gute Erfolge erzielt werden.

Leider zeigten sie sich wirklich nur bei dieser Art von Bakterien, wĂ€hrend gramnegative Bakterien unbeeindruckt blieben. Zudem waren die Ergebnisse stark von der Menge der verwendeten Stoffe abhĂ€ngig. Dennoch lassen die Ergebnisse hoffen: So bewirkt die Kombination beider Stoffe auch, dass mit CBD weniger Antibiotika gebraucht werden. Weitere Forschung ist sicher nötig, doch eines lĂ€sst sich jetzt bereits sagen: Diese Studie könnte bahnbrechend sein fĂŒr die weitere effektive Nutzung von Antibiotika.

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