Erk√§ltungen machen Betroffenen im Alltag oft schwerer zu schaffen, als man zugeben mag: Schnupfen, Halsschmerzen und M√ľdigkeit sorgen daf√ľr, dass die eigenen Aufgaben nicht mehr ganz so gut zu bew√§ltigen sind. Durch die zahlreichen Symptome m√∂chte man am liebsten nur noch eines: Sich ins Bett legen. W√§hrend viele Hausmittel und Medikamente Abhilfe versprechen, dr√§ngt sich hierzu auch CBD immer mehr in den Vordergrund. Doch kann der Wirkstoff Cannabidiol aus der Hanfpflanze bei Erk√§ltungen behilflich sein? Oder dient er gar zur Vorbeugung von grippalen Infekten? Wir verraten nachfolgend, was es damit auf sich hat.

CBD √Ėl Bei Erk√§ltung

Kann CBD bei Erkältungen helfen? Bild: © subbotina/123RF.com

Was f√ľhrt zu einer Erk√§ltung?

Bevor man CBD gegen eine Erk√§ltung einsetzen kann, sollte man wissen, wie Letztere eigentlich zustande kommt. Im Gegensatz zu dem, was die Bezeichnung vermuten l√§sst, entsteht eine Erk√§ltung nicht durch K√§lte. Erk√§ltungen werden durch Viren hervorgerufen, die f√ľr Entz√ľndungen der oberen Atemwege durch die Erreger sorgen. Erk√§ltungen geh√∂ren zu den h√§ufigsten akuten Erkrankungen und treten durchaus bis zu dreimal j√§hrlich auf – und k√∂nnen im Falle von Kindern sogar bis zu zw√∂lfmal im Jahr f√ľr Unwohlsein sorgen 1). Der grippale Infekt geht mit Abgeschlagenheit, vermehrter M√ľdigkeit, Glieder- und Halsschmerzen, aber auch Kopfschmerzen einher. Weitere, typische Symptome sind:

 

  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Schnupfen
  • Oftmals auch Ohrenschmerzen
  • Eventuell Heiserkeit

 

Mehr als 200 verschiedene Viren k√∂nnen Ausl√∂ser f√ľr eine Erk√§ltung sein. Vermehrt tritt Letztere auf, wenn das Immunsystem geschw√§cht wird. Das kann beispielsweise der Beginn der Wintermonate sein, in denen es zu einem Vitamin D Mangel kommen kann oder zu trockener Heizungsluft kommt, welche die Schleimh√§ute beeintr√§chtigt. √úbertragen werden die Erreger im √úbrigen durch Tr√∂pfchen√ľbertragung, sowie die direkte √úbertragung – beispielsweise dem Anfassen des eigenen Gesichts nach dem H√§ndesch√ľtteln oder √Ąhnliches. In den Schleimh√§uten verbreiten sich die Viren sehr schnell, sodass es hier zu Entz√ľndungsreaktionen kommt – und typische Symptome wie Husten und Halsschmerzen entstehen. Die Schleimh√§ute schwellen anschlie√üend an und bilden mehr Sekret – was sich in verstopften Atemwegen und Schnupfen √§u√üert.

 

So lange dauert die Erkältung

Die Erkältung kann bis zu neun Tage, oftmals aber auch zwei Wochen anhalten. Die Symptome wie etwa Halsschmerzen können nach wenigen Tagen abebben, Husten und Abgeschlagenheit, sowie Schnupfen halten in der Regel jedoch länger an. Nicht selten kommt es sogar zu Reizhusten im Anschluss zur Erkältung, der mehrere Wochen andauert und unter Umständen ärztlich abgeklärt werden sollte.

 

Das schwächt das Immunsystem

Wer unter chronischen Erkrankungen leidet, ist nicht selten h√§ufiger und schwerwiegender von einer Erk√§ltung betroffen [1]. Allerdings k√∂nnen auch verschiedene Faktoren das eigene Immunsystem schw√§chen – und das entgegen der weitl√§ufigen Meinung¬† nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer. Trockene Heizungsluft beispielsweise kann die Schleimh√§ute reizen und anf√§lliger f√ľr den Befall durch Erreger machen. Vitamin D Mangel wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus 2), aber auch diese Faktoren beeinflussen dieses:

 

  • Dauerhafter Stress
  • Ungesunde Lebensweise
  • Rauchen & Alkohol
  • Unzureichende Hygiene – das Immunsystem wird h√§ufiger und intensiver Erregern ausgesetzt
  • Vorausgegangene Krankheit – das Immunsystem ist angeschlagen
  • Vitamin- und N√§hrstoffmangel

 

Kommen mehrere dieser Faktoren zusammen, belasten diese das Immunsystem verst√§rkt. Das Immunsystem ist in dem Fall auch anf√§lliger f√ľr Viren und Erreger, sodass intensiver auf diese reagiert wird. Die Symptome und der Krankheitsverlauf k√∂nnen dann beeintr√§chtigender ausfallen, als bei anderen Betroffenen, die nur einen milden Verlauf bemerken. Umso wichtiger also, auf eine St√§rkung des Immunsystems zu achten.

 

Kann eine Erkältung Folgen haben?

Ist das Immunsystem stark geschw√§cht, kann es schneller zu Folgeerscheinungen der Erk√§ltung kommen. Auch eine zus√§tzliche Belastung durch eine Infektion mit Bakterien kann die Folgen hervorrufen, sodass es bei einem schweren Verlauf von Bedeutung ist, sich ausreichend auszukurieren. Zu den Folgen k√∂nnen beispielsweise eine Bronchitis geh√∂ren, Lungenentz√ľndungen, Mittelohr- und Nasennebenh√∂hlenentz√ľndungen.

 

Verschlechtern sich die Erkältungssymptome, kommen starke Ohrenschmerzen oder auch hohes Fieber dazu, sollte die Erkrankung vom Arzt abgeklärt werden lassen. Alles in allem kann selbst ein milder Erkältungsverlauf  im Alltag stark beeinträchtigen.

Wie kann Erkältungen vorgebeugt werden?

Wer einen schweren Verlauf vermeiden oder der Art von Erkrankung generell vorbeugen m√∂chte, kann einige Dinge tun. Eine gesunde Lebensweise ist nat√ľrlich von Bedeutung – ebenso wie ausreichend Bewegung und eine allgemein gute Gesundheit. Wer Letztere f√∂rdern und damit sein Immunsystem unterst√ľtzen m√∂chte, kann unter anderem diese Dinge tun:

 

  • Vitamin D tanken: W√§hrend im Sommer die Vitamin D Produktion durch die Sonne schnell angeregt wird, werden die Speicher im Winter meist v√∂llig aufgebraucht. Hier kann mit Nahrungserg√§nzungsmitteln nachgeholfen werden. Bei sch√∂nem Wetter sollten unbedingt lange Spazierg√§nge eingeplant werden! √úbrigens: Auch Vitamin C sollte zugef√ľhrt werden.
  • Eine vielseitige Ern√§hrung: Frisches Gem√ľse und Obst hilft dabei, den K√∂rper mit allen wichtigen N√§hr- und Mineralstoffen zu versorgen 3). Nur, wenn der K√∂rper alles erh√§lt, was er zum optimalen Funktionieren braucht, kann auch das Immunsystem gest√§rkt werden.
  • Darmflora unterst√ľtzen: Ein gesunder Darm wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Daher ist eine ausgewogene, gesunde Ern√§hrung von Bedeutung – Zellen, die Antik√∂rper produzieren, befinden sich vor allem im Darm. Umso wichtiger also, die Darmflora zu unterst√ľtzen.
  • Ausreichende Fl√ľssigkeitszufuhr: Dies ist besonders wichtig, um die Schleimh√§ute dauerhaft feucht zu halten – insbesondere, wenn diese durch trockene Heizungsluft geschw√§cht wurden.
  • Bewegung an der frischen Luft: Sport schw√§cht zwar kurzzeitig das Immunsystem, st√§rkt es aber langfristig. Wer sich h√§ufig zum Sport nach Drau√üen begibt, kann hierbei noch frische Luft tanken und die eigene Gesundheit rundum unterst√ľtzen.

 

Je mehr Faktoren hier beachtet werden, umso besser wird das eigene Immunsystem unterst√ľtzt. Eine gesunde Lebensweise hilft dabei, entz√ľndliche Prozesse im K√∂rper zu vermeiden und so auf dem Immunsystem entgegenzukommen. Das wiederum beugt auch Erk√§ltungen, sowie deren schwerem Verlauf vor.

Deshalb könnte CBD bei Erkältungen behilflich sein

Cannabidiol als eine der √ľber 200 Wirkstoffe aus Hanfpflanzen f√§llt immer wieder wegen seiner positiven Eigenschaften auf den menschlichen K√∂rper auf. Das Cannabinoid, das aus Nutzhanf gewonnen und in verschiedenen Produkten dargeboten wird, kann beispielsweise laut einiger Studien 4)¬†Entz√ľndungen hemmen – und schneller abklingen lassen. Das wiederum kann dabei helfen, ein geschw√§chtes Immunsystem zu vermeiden – denn auch chronische Entz√ľndungen k√∂nnten dank des Hanfwirkstoffs abklingen, sogar antifibrotische Wirkungsweisen werden der Hanfsubstanz zugeschrieben 5).

 

Doch das ist nicht der einzige Hinweis darauf, dass Cannabidiol unseren Immunsystem zugute kommen und damit Erk√§ltungen vorbeugen k√∂nnte. So ist der Hanfwirkstoff beispielsweise daf√ľr bekannt, eine entspannende Wirkung zu verbreiten. Dadurch k√∂nnten Anwender Stress reduzieren, besser ausruhen und regenerieren – und der allgemeinen Gesundheit etwas Gutes tun. So sieht es auch mit Schlafst√∂rungen aus: Schlafprobleme soll der Wirkstoffen vielen Erfahrungsberichten nach durch seine beruhigenden Eigenschaften den Kampf ansagen – weshalb die n√§chtliche Erholung verbessert ausfallen k√∂nnte. Doch damit nicht genug: CBD dockt an die Rezeptoren im k√∂rpereigenen Cannabinoidsystem an – die sich unter anderem auch im Magen-Darm-Bereich und Immunsystem befinden. So schafft es der Wirkstoff wom√∂glich auch, Vorg√§nge hier besser zu regulieren und auszubalancieren. Die genaue Wirkungsweise der Hanfsubstanz muss hierzu jedoch noch in weitl√§ufiger angelegten Studien untersucht werden.

Macht eine vorbeugende Anwendung Sinn?

Tats√§chlich empfiehlt sich Cannabidiol wegen seiner verschiedenen Wirkungsweisen sowohl als akutes Hilfsmittel bei einer Erk√§ltung, als auch als vorbeugendes Mittel zum Vermeiden der Erkrankung. Denn: Durch die Verbesserung des Wohlbefindens und Unterst√ľtzung der Gesundheit kann CBD wom√∂glich das Immunsystem st√§rken und Erk√§ltung von vorne herein vermeiden – oder zumindest milder verlaufen lassen.

 

Ist es doch einmal zu einer Erk√§ltung gekommen, kann deren Verlauf m√∂glicherweise durch Cannabidiol verbessert werden. Auch dient CBD bei Erk√§ltungen dazu, die Symptome zu verringern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern – so kann der Alltag wom√∂glich schneller wieder aufgenommen werden. CBD hilft beispielsweise dabei, die Entz√ľndungen der oberen Atemwege und Schleimh√§ute zu hemmen, damit diese schneller abklingen k√∂nnen. Auch Schmerzen durch das Husten kann der Wirkstoff aus Hanf wahrscheinlich lindern. Es kann also nicht schaden, den Hanfbestandteil in Form von CBD √Ėl oder CBD Kapseln bei Erk√§ltungen zumindest einmal auszuprobieren.

Welche CBD Produkte sind bei einer Erkältung sinnvoll?

Vorwiegend w√ľrden wir folgende Produkte empfehlen:

  • CBD √Ėl (wird √ľber die Mundschleimhaut aufgenommen)
  • CBD Kapseln (werden √ľber vorwiegend √ľber den Magen aufgenommen)
  • CBD Spray (wird √ľber die Nase aufgenommen und enth√§lt teilweise auch √Ątherische-√Ėle?

 

Weitere Hilfsmittel gegen den lästigen Schnupfen

Honig gilt als antibakteriell und kann bei Erk√§ltungen besonders gut weiterhelfen. Auch beruhigt Honig bei Husten und Reizungen im Hals- und Rachenraum, weshalb dieser bei Erk√§ltungen und Grippen immer wieder weiterempfohlen wird. Zusammen mit CBD Tropfen eingesetzt, k√∂nnte der Honig dabei helfen, das Wohlbefinden zu verbessern und Symptome verschiedener Art zu lindern. Ein warmes Glas Milch oder Tee mit Honig k√∂nnen helfen, die Erk√§ltung schneller zu √ľberwinden.

 

Scharf essen k√∂nnte ebenfalls dabei helfen, die Erk√§ltung schneller loszuwerden. Denn: Capsaicin aus Chili wirkt ebenfalls entz√ľndungshemmend, wovon die gereizten Schleimh√§ute profitieren. Letztere werden durch pikantere Lebensmittel besser durchblutet und k√∂nnen abschwellen. Auch eine verstopfte Nase soll sich auf diesem Wege besser l√∂sen lassen, als etwa durch Nasensprays. Auch diese Dinge k√∂nnen dabei helfen, ein besseres Wohlbefinden und das schnellere Abklingen der Symptome zu erreichen:

 

  • Inhalationen
  • Kochsalzl√∂sungen bei Schnupfen
  • Nahrungserg√§nzungsmittel
  • Viel Tee trinken
  • H√ľhnersuppe

Fazit – nat√ľrliche Mittel wie CBD oftmals eine gute Alternative

Wer bei einer Erk√§ltung nicht auf klassische Hilfsmittel zur√ľckgreifen m√∂chte, kann in CBD und Hausmitteln gute Alternativen finden. Kombiniert helfen diese dabei, das Wohlbefinden w√§hrend der Erkrankung zu verbessern, damit man im Alltag nicht ganz so sehr eingeschr√§nkt wird. Durch CBD k√∂nnten Erk√§ltungen aber auch schneller abklingen, sowie die Erholung gef√∂rdert werden. Wer sein Immunsystem st√§rken und damit Erk√§ltungen vorbeugen m√∂chte, kann dies mit CBD √Ėl und √§hnlichen Produkten tun, wie durch viele Hinweise angedeutet wird. Eine ausgewogene Ern√§hrung, ausreichend Bewegung und Sport sind jedoch von besonderer Bedeutung, wenn es um die eigene Gesundheit geht – sonst kann auch CBD keine Wunder rund um Erk√§ltungen vollbringen.

 

Quellenangaben[+]

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