HHC Wirkung: Alle Infos zu Hexahydrocannabinol
Dass die Cannabispflanze mehr als 144 verschiedene Cannabinoide aufweist, ist längst nichts Neues mehr. Darunter wohl am bekanntesten: Der psychoaktive Wirkstoff THC, der hierzulande nur mit bis zu 0,2 Prozent in Produkten zulässig ist, sowie Cannabidiol. Doch nun gerät auch HHC immer mehr in den Vordergrund: Hexahydrocannabinol wird aus verschiedenen Gründen immer beliebter – und daher auch von diversen Herstellern mehr in den Fokus gerückt. Doch um was handelt es sich hierbei eigentlich – und was macht den Hanfwirkstoff aus? Vorab sei gesagt: HHC werden ähnliche Wirkungen nachgesagt, wie dem THC. Dabei handelt es sich hierbei aber um einen legalen Hanfwirkstoff, der keiner Höchstmenge oder anderweitigen Regulierung unterliegt.
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Was genau ist HHC?
Zunächst einmal sei gesagt: HHC wurde erst vor Kurzem näher in den Fokus rund um Hanfwirkstoffe gerückt und ist weniger gut erforscht. Genau deshalb finden sich online derzeit eher widersprüchliche Informationen zu dem Cannabinoid. Der Kauf sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden und auch bei der Anwendung gibt es Einiges zu beachten – doch dazu später mehr.
Hexahydrocannabinole finden sich natürlicherweise im Pollen und in den Samen der Cannabispflanze wieder – und das in recht geringen Mengen [1]. Hexahydrocannabinol wurde bereits 1944 von Roger Adams entdeckt, einem amerikanischen Chemiker, der für die Entdeckung aktiver Hanfwirkstoffe drei Jahre später sogar ein Patent angemeldet hat [2]. Mit Hilfe der Hydrierung wurden hierbei Delta-9-THC Wasserstoffmoleküle hinzugefügt – HHC unterscheidet sich also nicht allzu stark von dem uns bekannten THC psychoaktiver Art.
Aber nicht nur auf diese Weise wird HHC gewonnen: In der Pflanze selbst kommt HHC als Zersetzungsprodukt vor. Und zwar dann, wenn Delta-8-THC oder Delta-9-THC durch die Zersetzung in ihren Kohlenstoff-Doppelbindungen reduziert werden – in dem Fall werden die Kohlenstoffatome mit Wasserstoff abgesättigt.
Ist HHC legal?
In Sachen Legalität gibt es Einiges zu beachten, damit beim HHC Öl Kauf keine Fehler passieren. CBD wurde von der WHO als unbedenklich eingestuft und ist legal – doch wie steht es um das HHC? Das HHC fällt nicht unter das Betäubungsmittel- oder Suchtmittelgesetz und ist daher auf den ersten Blick auch nicht verboten. Dennoch ist beim Kauf Vorsicht geboten: Synthetisch hergestelltes HHC könnte theoretisch unter das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NpSG) fallen, in Österreich ebenfalls unter das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG). Beim Kauf ist es nicht immer einfach, mehr zu dem eigentlichen Herstellungsverfahren herauszufinden – weshalb das Shoppen bei einem seriösen Anbieter von Bedeutung ist.
Zudem ist die rechtliche Lage um käufliche CBD Blüten der Cannabispflanze noch nicht ganz geklärt. Diese gibt es mittlerweile auch mit einem HHC-Zusatz zu kaufen, sodass sich diese in einer rechtlichen Grauzone befinden dürften. Allgemein bleibt es abzuwarten, wie sich die Gesetzeslage rund um HHC künftig entwickeln wird – als natürlich vorkommender Wirkstoff in Hanfextrakten ist die Substanz aber bisher legal käuflich.
Wie wirkt HHC?
Der strukturelle Unterschied zu THC ist nicht allzu groß: Schließlich verfügt HHC lediglich noch über ein Wasserstoffmolekül. Dementsprechend ähnlich soll auch die HHC Wirkung ausfallen: Oft wird von einem ganz ähnlichen High gesprochen, das aber etwas milder ausfallen soll. Wie sich das High genau bemerkbar macht, ist von Anwender zu Anwender unterschiedlich: Es kann zu leichtem Schwindel kommen, aber vor allem ein euphorisches Gefühl und die Stimmungshebung soll dem HHC zugeschrieben werden. Einige Anwender berichten sogar davon, dass sie mit HHC besonders gut entspannen können. Was genau die HHC Anwendung bewirkt, muss man jedoch für sich selbst herausfinden.

Studien zu dem Thema sind bisher eher dünn gesät. Allerdings gibt es bereits wichtige Untersuchungen, die zu dem HHC veröffentlicht wurden – und erste Hinweise auf die gesundheitliche HHC Wirkung geben können. Wie eine Studie aus Südkorea verdeutlicht hat, kann HHC das Wachstum von Tumoren und die Ausbreitung von Metastasen hemmen. Wie? Indem es die Zellteilung beeinträchtigt und das Absterben der Zellen fördert [6]. Auch die Entstehung von Blutgefäßen, die auf Brustkrebszellen zurückzuführen ist, konnte in Tierversuchen gestoppt werden [3], [4]. Doch damit nicht genug: Eine weitere Studie, die sich mit HHC bei Mäusen beschäftigte, fand heraus, dass der Hanfwirkstoff scheinbar schmerzlindernde Eigenschaften mitbringt – auch die Schlafdauer der Tiere konnte gesteigert werden [5].
Übrigens wird zwischen zwei verschiedenen HHC-Molekülen unterschieden: Dem 9R-HHC und dem 9S-HHC. Letzteres weist eine leicht veränderte Molekularstruktur auf und bindet sich daher nicht ganz so gut an Endocannabinoidrezeptoren. Bei diesem kann dadurch auch die Wirkung weniger intensiv oder hilfreich ausfallen.
Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?
Auch vor Nebenwirkungen ist man mit HHC nicht gefeit: Diese sollen denen der THC-Anwendung recht ähneln. Wir haben selbst den Test gemacht und nach der Anwendung teilweise einen leichten Schwindel feststellen müssen – jedoch fallen auch die Nebenwirkungen von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich aus. Ansonsten kann es auch zu geröteten, sowie trockenen Augen kommen, aber auch Mundtrockenheit oder gar Müdigkeit. In schwerwiegenden Fällen ist auch von Angst, Nervosität und Paranoia die Rede. Daher ist es auch wichtig, sich an die richtige Dosierung des Hanfwirkstoffes heranzutasten und darauf zu achten, diese möglichst niedrig anzugehen und – genau wie beim CBD – erst einmal Erfahrungen mit den möglichen Effekten zu sammeln.
Rund um die HHC Einnahme – welche Anwendungsformen gibt es?
Die HHC Einnahme hängt ganz davon ab, für welche Produktform man sich entscheidet. Die bisher recht wenigen Anbieter stellen HHC Öle, aber auch HHC Gummibärchen und HHC Vapes sind längst zu entdecken. Recht häufig werden am Markt HHC Blüten erwähnt – aufgrund der unklaren Rechtslage ist es jedoch nicht unbedingt zu empfehlen, diese auch zu nutzen. Weitaus sicherer erfolgt der Kauf eines entsprechenden Öls oder Liquids.

Das HHC Öl wird ganz ähnlich eingenommen, wie CBD Öl: Meist als Hanföl bereitstehend, werden die HHC Tropfen einfach unter die Zunge geträufelt. Wer möchte, kann sie dort für eine zügigere Wirkung einige Sekunden belassen, bevor sie geschluckt werden. Dabei kann mit einem recht erdigen, typischen Hanfgeschmack gerechnet werden. Bis die Wirkung eintritt, kann es bis zu 15 Minuten dauern – doch auch das ist sehr individuell. Generell gilt man davon aus, dass die Effekte denen des THCs sehr ähnlich sind.
Wer den erdigen Geschmack des HHC Öls nicht mag, kann sich auf Liquids mit dem Hanfwirkstoff als Alternative verlassen. Die Vape-Liquids werden schlichtweg verdampft und können über die Lunge ihre Wirkungen schneller verbreiten – dafür hält die Wirkung aber auch weniger lange an.Der Vorteil der Vapes liegt einerseits in der einfachen Handhabung: Sie lassen sich unterwegs als Pens leicht transportieren und anwenden, gekleckert werden kann hierbei kaum. Die Dosierung von Tropfen fällt jedoch ein wenig schwerer, wenn man dies nicht in Ruhe zuhause vornehmen kann. Zudem bleibt der Geschmack weniger lange im Mundraum.
Welche HHC Dosierung angepeilt werden kann? Hierbei sollte genau auf die Empfehlungen des Herstellers geachtet werden, damit sich Nebenwirkungen gut vermeiden lassen. Generell sollten Anfänger eine möglichst niedrige Dosis anstreben, um sich erst einmal mit dem Wirkstoff vertraut zu machen. Je höher das HHC Öl dosiert wurde, desto niedriger sollte die erste Dosierung ausfallen.
HHC Erfahrungen: Diese Erlebnisse haben Anwender bisher beschrieben
Online gibt es bereits einige Berichte zu den HHC Erfahrungen bisheriger Anwender: Durch das Rauchen der HHC Blüten, Verdampfen der Vapes oder auch Einnehmen der entsprechenden Öle kommt es für einige Anwender zu einem euphorischen Zustand, der die Stimmung aufhellt und für einige Momente Sorgen vergessen lässt. Danach kommt es ganz auf die individuelle Wirkung an: Die Einen verspüren leichten bis mittelstarken Schwindel, andere Anwender wiederum fühlen sich “sehr high”. Der etwas leichtere Rausch soll nach den HHC Erfahrungen von Anwendern allerdings deutlich angenehmer ausfallen.
Wie steht es um die Zukunft von HHC?
Die HHC Wirkung kann durchaus als psychoaktiv bezeichnet werden, da die Sinne beeinträchtigt werden und es durchaus auch zu Nervosität oder Angstzuständen kommen kann. Auf diese Weise ist es natürlich nicht möglich, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen oder bei sehr starken Highs auch Entscheidungen im Alltag auf sichere oder vernünftige Art und Weise zu treffen. Daher ist es durchaus möglich, dass es in naher Zukunft zu einem HHC Verbot kommen könnte – und der Gehalt in klassischen CBD-Produkten ebenso reguliert wird, wie die THC-Menge. Da die Cannabis-Legalisierung derzeit aber ebenso stark gefördert wird, könnte diese einem HHC Verbot auch zuvorkommen.
Wichtig: Der euphorische Zustand geht auch mit Risiken einher!
Natürlich klingt es zunächst einmal verlockend, durch den (noch) legalen Hanfwirkstoff HHC ein leichtes High zu erleben und von einer euphorisierenden Stimmung Gebrauch zu machen. Auch die bisher durch Studien in den Fokus gerückten Vorteile des Hanfwirkstoffes lassen es viele Nutzer der Nutzhanfpflanze in Erwägung ziehen, auch auf HHC Produkte zu setzen. Doch das ist nicht ganz ungefährlich! Der leicht berauschende Zustand kann je nach individueller Wirkung die Sinne so stark trüben, dass das Autofahren oder Lenken schwerer Maschinen nicht ohne Risiken möglich ist. Daher gilt es, die Anwendung nicht unterwegs oder am Arbeitsplatz zu vollziehen.
HHC im Drogentest – macht sich die Anwendung bemerkbar?

Kann der Drogentest bei der Einnahme von HHC positiv ausfallen? Bild: Linda Parton/123RF.com
TIPP: Unser aufschlussreicher Artikel zu CBD und Drogentest
Drogentests versuchen, ein Abbauprodukt von THC nachzuweisen, um den THC-Konsum festzustellen. Hierbei handelt es sich um 11-Hydroxy-THC, in welches HHC nicht umgewandelt wird. Damit dürfte der HHC Konsum bei einem Drogentest keine Probleme machen. Allerdings kommt es auf das Testverfahren an: Wird nach mehreren Metaboliten gesucht, kann es sein, dass der Test anschlägt – und das auch noch Tage nach der Anwendung. Daher sollte das Autofahren und Bedienen schwerer Maschinen mit dem Wirkstoff aus Hanf unbedingt vermieden werden – auch, wenn dieser aktuell noch als legal eingestuft werden kann.
HHC Produkte kaufen – wo ist das möglich?
Es gibt schon mehrere Shops, die auf HHC Produkte wie Öle, Vapes und Blüten setzen. Allerdings macht sich schnell bemerkbar, dass es am Markt noch ein wenig an Auswahl fehlt. Wer HHC Produkte ausprobieren möchte, kann sich unter anderem an diese Anlaufstellen wenden:
- Cannabuben: Dieser Hersteller setzt auf eine breite Auswahl an CBD- und HHC-Produkten. Hier finden sich auch viele Blüten der Hanfpflanze wieder – und einige Tipps zur Anwendung der verschiedenen Angebote. Es kann HHC Öl mit bis zu 30 Prozent eingekauft werden.
- Lord of Hanf: Auch hierbei handelt es sich um einen Anbieter mit sehr breitem Produktspektrum, der Qualität und Reinheit seiner Produkte in den Vordergrund stellt.
- Canatura: Bei Canatura stehen pflanzliche Hilfsmittel aus Kräutern bis hin zu Hanf im Vordergrund. Wer eine hohe Qualität und rein natürliche Zusammensetzungen bevorzugt, ist hier richtig.
Wer sich für das HHC Kaufen entscheidet, sollte sich die Inhaltsstoffe genauer ansehen. Diese sollten rein natürlichen Ursprungs sein und möglichst ohne unnötige Zusätze auskommen. Liegen Analysenzertifikate zur Reinheit der Produkte vor, zeugt dies von der Seriosität und Transparenz des Herstellers.
Fazit zu HHC – nicht für jeden Bedarf geeeignet
Obwohl die Nachfrage nach HHC Produkten bisher wächst, gibt es noch nicht allzu viel Auswahl am Markt. Dies erschwert es ein wenig, die richtigen Erzeugnisse für den eigenen Bedarf zu finden – aber auch die noch nicht wirklich nachgewiesene Wirkungsweise des Hanfwirkstoffes macht es schwierig, diesen effektiv für die eigenen Zwecke einzusetzen. Wer dennoch ein leichtes High erleben möchte – und das auf legale Art und Weise – kann HHC Produkte natürlich ausprobieren. Dabei ist aber darauf zu achten, dies auf sichere und möglichst vorsichtige Art anzugehen. Nämlich nach Herstellerempfehlungen – auch ist darauf zu achten, welche Nebenwirkungen man nach der Anwendung verspürt. Besondere Vorsicht ist bei CBD- und HHC Blüten geboten, deren Rechtslage noch nicht genau geklärt werden konnte.
FAQs – häufig gestellte Fragen und unsere Antworten
Wie sicher ist HHC wirklich?
Um HHC wirklich als sicher bezeichnen zu können, fehlt es an Studien zu dem Hanfwirkstoff. Dieser wurde vor allem in Bezug auf Langzeitwirkungen noch nicht genauer untersucht, sodass die Anwendung gut bedacht werden sollte. Fest steht aber, dass mit HHC eine Art “milder Rauschzustand” erreicht werden kann.
Wie wird HHC gewonnen?
Gewonnen wird HHC durch die sogenannte Hydrierung, die Roger Adams an dem Delta-9-THC vorgenommen hat. Hierbei wurden Wasserstoffmoleküle hinzugefügt – das HHC unterscheidet sich in seiner Struktur also nicht wesentlich vom THC.
Darf man nach der HHC Einnahme Auto fahren?
Darauf sollte man lieber verzichten. Es ist wichtig, beim Autofahren keine Beeinträchtigung der Sinne zu erhalten und Entscheidungen vernünftig fällen zu können – HHC könnte beides zunichte machen. Aus diesem Grund sollte man nach der HHC Anwendung nur als Beifahrer agieren und auf das Bedienen schwerer Maschinen verzichten.
Quellen:
[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36445181/
[2] https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?locale=de_EP&CC=US&NR=2419937
[3] https://europepmc.org/article/MED/20950604
[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20950604/
[6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20230799/




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